Yamaha TAS1 E Natural
Westerngitarre mit Tonabnehmer
- Bauform: Concert
- eingebaute Effekte: Reverb und Delay
- mit TransAcoustic-System: Aktuatoren nutzen die Decke der Gitarre selbst als Klangquelle für Effekte
- Decke: massiv Fichte
- Boden und Zargen: Mahagoni
- Hals: Mahagoni
- Griffbrett: Walnuss
- Mensur: 650 mm (25,6")
- Sattelbreite: 44 mm (1,73")
- Sattel: Urea
- 20 Bünde
- transparentes Schlagbrett
- Ebenholzsteg
- verchromte Mechaniken
- Farbe: Natur
- inkl. Gigbag
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Erhältlich seit April 2026
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Artikelnummer 642421
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Verkaufseinheit 1 Stück
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Bauweise 0
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Decke Fichte, massiv
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Boden und Zargen Mahagoni
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Cutaway Nein
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Griffbrett Walnuss
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Sattelbreite in mm 44,00 mm
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Bünde 20
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Tonabnehmer Ja
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Farbe Natur
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Inkl. Koffer Nein
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Inkl. Gigbag Ja
Reverb und Chorus unplugged
Die TAS1 E von Yamaha ist auf den ersten Blick eine Akustikgitarre mit klassischer Konzert-Bauform – doch in ihrem zierlichen Korpus steckt eine besondere Technik: das TransAcoustic-System. Mithilfe kleiner Klangtreiber werden direkt über die Decke der Gitarre Effekte hörbar gemacht, die sich ganz ohne Verstärker oder zusätzliches Equipment nutzen lassen. Die TAS1 E bildet den Einstieg in die TransAcoustic-Serie, bietet aber dennoch die gleiche Klangqualität wie die technisch weiter aufgebohrten Modelle bei denen Bluetooth, Delay und Looper im System integriert sind. Das reduzierte Repertoire konzentriert sich dabei bewusst auf die zwei wichtigsten Effekte für Konzertgitarren: Reverb und Chorus. Ergänzt wird das Ganze durch einen ausgewogen abgestimmten Piezo-Tonabnehmer, wodurch sie nicht nur unplugged die volle Bandbreite an Sound parat hat, sondern diese auch im Bühnen-Alltag abliefert.
Akustisch im Herzen
Das Herzstück der Yamaha TAS1 E ist das TransAcoustic-System. Im Inneren des Korpus sitzen spezielle Aktuatoren, die die Decke der Gitarre im Einklang mit der tatsächlich gespielten Musik in Schwingung versetzen und sie als Klangquelle für die integrierten Effekte nutzen. So werden Reverb und Chorus direkt über das Instrument hörbar, ohne dass ein Verstärker oder zusätzliches Equipment erforderlich wären. Die Stromversorgung übernehmen zwei AA-Batterien – schnell gewechselt und trotzdem mit genügend Leistung für längere Sessions. Auch die Bedienung bleibt trotz der ausgeklügelten Technik angenehm übersichtlich: An der Oberseite der Zarge befinden sich die drei Regler, mit denen sich die Effekte und der Tonabnehmer direkt steuern lassen. Für den Reverb stehen dabei sowohl Room- als auch Hall-Varianten zur Verfügung, während der Chorus dem Grundklang zusätzliche Breite und Tiefe verleiht.
Ein Meister der Nuancen
Die Yamaha TAS1 verbindet kompakte Abmessungen mit einem überraschend erwachsenen Klangcharakter; gerade bei detailreichem Spiel profitiert man von der direkten Ansprache der Concert-Bauform. Für einen überzeugenden Grundsound ist die Decke aus massiver Fichte gefertigt: Durch das beliebte Tonholz besitzt sie einen dynamischen und offenen Klangcharakter mit prägnantem Obertonspektrum und guter Durchsetzungskraft. Für eine warme und mittige Basis sorgen Boden und Zargen aus laminiertem Mahagoni, das gleichzeitig zur Robustheit des Instruments beiträgt. Dank der Sattelbreite von 44mm, des schönen Walnuss-Griffbretts und des angenehm profilierten Mahagoni-Halses liegt die Gitarre sofort vertraut in der Hand. Von ausgedehnten Soli bis hin zu komplexen Fingerstyle-Arrangements lässt sich alles mühelos umsetzen. Damit auch bei intensivem Plektrumspiel das attraktive Natural-Finish möglichst lange erhalten bleibt, ist ein transparentes Schlagbrett angebracht.
Über Yamaha
Yamaha gehört seit vielen Jahrzehnten zu den bekanntesten Herstellern von Musikinstrumenten und Audiotechnik weltweit. Die lange Geschichte des japanischen Unternehmen begann Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Harmonium. Das Portfolio wurde stetig erweitert, sodass Yamaha heute als einer von wenigen Herstellern beinahe die gesamte Palette von Musikinstrumenten anbietet: Von Klavieren und Flügeln über Gitarren, Blas- und Streichinstrumente, Schlagzeug und Percussion bis hin zu elektronischen Keyboards und Synthesizern. Auch in der Tontechnik ist Yamaha als Hersteller von Mischpulten, Verstärkern, PA-Systemen und mehr eine feste Größe. Als Leitmotiv gilt bei Yamaha die Verbindung von traditionellem Handwerk mit moderner Technik.
Eine neue Sichtweise
Wer gerne ohne großen Aufwand mit unterschiedlichen Akustik-Sounds experimentiert, findet in der Yamaha TAS1 E Natural eine vielseitige Begleiterin. Da die Effekte über die Decke der Gitarre selbst erzeugt werden, fügen sie sich besonders natürlich in den akustischen Klang ein und verschmelzen stimmig mit dem Charakter des Instruments. Und der integrierte Piezo-Tonabnehmer, der ein klares und kräftiges Signal liefert, behandelt alle Schwingungen der Decke gleich, so werden Effekte und Grundstimme wie aus einem Guss wiedergegeben. Dadurch bleibt der besondere Charakter des TransAcoustic-Systems nicht nur unverstärkt erhalten, sondern kann ebenso auf der Bühne über einen Akustikverstärker oder eine PA wiedergegeben werden. Wer darüber hinaus noch feinere Eingriffsmöglichkeiten für seinen Live-Sound benötigt, kann das Setup problemlos um einen externen Akustik-Preamp erweitern. Für den sicheren Transport ist außerdem bereits ein passendes Gigbag im Lieferumfang enthalten. So verbindet die Yamaha TAS1 E klassische Konzertgitarren-Tugenden mit einer ungewöhnlich kreativen Sichtweise auf die traditionelle Akustikgitarre.
Im Detail erklärt
Die TransAcoustic-Serie
Die Gitarren der Yamaha TA-Serie gibt es in verschiedenen Bauformen, Finishes und Ausstattungen. Allen gemeinsam ist die TransAcoustic-Technologie mit integrierten Aktuatoren, die die Decke der Gitarre als Klangquelle nutzen. Die Modellbezeichnungen geben Auskunft über Korpus und Funktionsumfang: TAG-Gitarren besitzen einen Dreadnought-Korpus, während TAS-Modelle als kompaktere Concert-Gitarren daherkommen. Die C-Modelle verfügen zusätzlich über einen Cutaway. Die E-Modelle bilden den Einstieg in die TransAcoustic-Welt und konzentrieren sich auf die wichtigsten Funktionen: Reverb und Chorus. Die 1C-Modelle erweitern das Konzept um Delay und Bluetooth-Playback. Die Flaggschiffe der Reihe, TAG3 C und TAS3 C, ergänzen den Funktionsumfang außerdem um einen effektiven und intuitiven Looper. Trotz der umfangreichen Technik bleiben alle Modelle vollwertige Akustikgitarren, sodass die Wahl letztlich vor allem von Bauweise und Funktionsumfang abhängt.