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Sehr basslastiger Sound und kleine Ohrpads
Ich habe mich von der Idee des modularen Kopfhörers verleiten lassen und so für den sportlichen Preis die Kopfhörer in der S05, E08, H10, X01, C02, A01 Konfiguration gekauft.
Die Kombination aus Kabellosem Kopfhörer bei geringer Latenz und unkomprimierten Audio mit over-ear Earpads ist im Prinzip einzigartig, weswegen ich mich auch sehr darauf gefreut hatte.
Zum Positiven: Die Latenz ist quasi gegen Null. Von den 16 Millisekunden hört man im Prinzip keine spürbare Verzögerung. Die Verarbeitung ist sehr gut - solides Plastik in kompakter und minimalistischer Bauweise. Der Schaumstoff bei den Ohrpads ist angenehm weich. Die Abwesenheit von bunten Logos und das allgemeine Design lässt die Kopfhörer sehr wertig wirken und das obwohl sie vergleichsweise angenehm leicht sind.
Der Sender hat eine eingebaute Batterie, was auch mobiles Arbeiten ermöglicht.
Nun aber zu den Gründen, welche meine Retoure veranlasst haben:
Laut Website handelt es sich hier um die "Detailed" Ohrmuscheln, welche einen "Studioklang" haben sollen. Im Vergleich zum Klassikerkopfhörer - dem Beyerdynamic DT770 Pro ist davon aber nix zu hören. Die Höhen sind eher dumpf und die Tiefen matschig - für meinen Geschmack zu betont und keinesfalls neutral.
Die Ohrpads sind außerdem für meine Begriffe zu klein, um als "over ear" zu zählen. Ich konnte die nur eine begrenzte Zeit tragen und habe sie zwischendurch immer wieder nachjustiert weil sie unangenehm drückten. Bei den Beyerdynamic habe ich dieses Problem nie festgestellt und trage diese teilweise den ganzen Tag problemlos.
Die Lautstärkeregelung ist eher unpraktisch, da kein wirkliches Feedback erkennbar ist. Auch das Ein und Ausschalten des Senders und der Kopfhörer ist eher nervig, das können andere Kabellose besser.
Die Position der Ladebuchse der Kopfhörer ist auch denkbar ungünstig gewählt. Nach einiger Zeit würde man wahrscheinlich das Verbindungskabel aus Versehen rausreißen.
Der Sender übersteuert bei zu lautem Eingangssignal schnell - was sich in sehr unangenehmen Clipping äußert. Dann muss man stattdessen an den Kopfhörern die Lautstärke anpassen, was dann gerne mal zu Rauschen führt.
Und der Preis von 339 Euro ist keine Kleinigkeit. Für 180 Euro könnte man den ganzen Problemchen vielleicht verzeihen. Nur eben nicht für mehr als 300.
Mein Fazit: Finger weg, wenn ihr Platz in den Ohrmuscheln braucht oder wenn ihr nicht auf Bass steht.
Eigentlich wirklich sehr schade, da ich den Dingern gerne eine Chance geben wollte und meine Suche nach den perfekten kabellosen Kopfhörern schon fast für beendet erklären wollte... aber daraus wird wohl nix.
Die Kombination aus Kabellosem Kopfhörer bei geringer Latenz und unkomprimierten Audio mit over-ear Earpads ist im Prinzip einzigartig, weswegen ich mich auch sehr darauf gefreut hatte.
Zum Positiven: Die Latenz ist quasi gegen Null. Von den 16 Millisekunden hört man im Prinzip keine spürbare Verzögerung. Die Verarbeitung ist sehr gut - solides Plastik in kompakter und minimalistischer Bauweise. Der Schaumstoff bei den Ohrpads ist angenehm weich. Die Abwesenheit von bunten Logos und das allgemeine Design lässt die Kopfhörer sehr wertig wirken und das obwohl sie vergleichsweise angenehm leicht sind.
Der Sender hat eine eingebaute Batterie, was auch mobiles Arbeiten ermöglicht.
Nun aber zu den Gründen, welche meine Retoure veranlasst haben:
Laut Website handelt es sich hier um die "Detailed" Ohrmuscheln, welche einen "Studioklang" haben sollen. Im Vergleich zum Klassikerkopfhörer - dem Beyerdynamic DT770 Pro ist davon aber nix zu hören. Die Höhen sind eher dumpf und die Tiefen matschig - für meinen Geschmack zu betont und keinesfalls neutral.
Die Ohrpads sind außerdem für meine Begriffe zu klein, um als "over ear" zu zählen. Ich konnte die nur eine begrenzte Zeit tragen und habe sie zwischendurch immer wieder nachjustiert weil sie unangenehm drückten. Bei den Beyerdynamic habe ich dieses Problem nie festgestellt und trage diese teilweise den ganzen Tag problemlos.
Die Lautstärkeregelung ist eher unpraktisch, da kein wirkliches Feedback erkennbar ist. Auch das Ein und Ausschalten des Senders und der Kopfhörer ist eher nervig, das können andere Kabellose besser.
Die Position der Ladebuchse der Kopfhörer ist auch denkbar ungünstig gewählt. Nach einiger Zeit würde man wahrscheinlich das Verbindungskabel aus Versehen rausreißen.
Der Sender übersteuert bei zu lautem Eingangssignal schnell - was sich in sehr unangenehmen Clipping äußert. Dann muss man stattdessen an den Kopfhörern die Lautstärke anpassen, was dann gerne mal zu Rauschen führt.
Und der Preis von 339 Euro ist keine Kleinigkeit. Für 180 Euro könnte man den ganzen Problemchen vielleicht verzeihen. Nur eben nicht für mehr als 300.
Mein Fazit: Finger weg, wenn ihr Platz in den Ohrmuscheln braucht oder wenn ihr nicht auf Bass steht.
Eigentlich wirklich sehr schade, da ich den Dingern gerne eine Chance geben wollte und meine Suche nach den perfekten kabellosen Kopfhörern schon fast für beendet erklären wollte... aber daraus wird wohl nix.
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M
Zum Einschalten ist das Manual nötig
Überarbeitete Bewertung nach drei Jahren:
Man muss sich den Kopfhörer zunächst einmal zusammenbauen, bevor man ihn nutzen kann. Schattenarbeit wie beim schwedischen Möbelhaus. Ob die vielen Plastiktüten für die Einzelteile jetzt wirklich nachhaltig sind, weiß ich nicht. Ein Austausch defekter Komponenten ist durch das modulare schraubenlose Design allerdings sehr einfach.
Aber wer in aller Welt hat sich diesen Einschaltvorgang ausgedacht? 3 Sekunden Taste drücken für den Hörer, 3-5 Sekunden für den Sender. Nur nicht zu lang, sonst ist das Ding im Pairing-Modus. Was für ein ärgerlicher Blödsinn! Ich habe mir Aufkleber angebracht, weil ich sonst immer ins Handbuch gucken müsste - zum EINSCHALTEN!
Den Tragekomfort des Hörers empfinde ich als recht angenehm, aber das ist Geschmacksache. Der Klang gefällt mir gut, einen Mix würde ich mit dem TMA-2 aber nicht machen. An die feine Auflösung und den luftigen Klang meines Beyerdynamic DT-1990 Pro kommt er sicher nicht ran. Höhere Lautstärken schafft der TMA-2 auch nicht unverzerrt, was aber ja eigentlich gut für die Ohren ist, aber das digitale Zerren ist sehr unangenehm. Will man laut hören, muss das beiliegende Kabel angeschlossen werden.
Der große Vorteil und das Alleinstellungsmerkmal des Kopfhörers ist die sehr geringe Latenz, die das Spielen und Aufnehmen eines Instruments im Drahtlosbetrieb möglich macht. Die Bewegungsfreiheit im Studio ist für mich so wichtig, dass ich den Hörer trotz der beschriebenen Nachteile behalten werde. Den Preis (339 Euro im Mai 2022) halte ich trotzdem nicht für gerechtfertigt. Auch der reduzierte Preis ist eigentlich noch zu hoch, wenn man die o.g. Schwächen bedenkt.
Man muss sich den Kopfhörer zunächst einmal zusammenbauen, bevor man ihn nutzen kann. Schattenarbeit wie beim schwedischen Möbelhaus. Ob die vielen Plastiktüten für die Einzelteile jetzt wirklich nachhaltig sind, weiß ich nicht. Ein Austausch defekter Komponenten ist durch das modulare schraubenlose Design allerdings sehr einfach.
Aber wer in aller Welt hat sich diesen Einschaltvorgang ausgedacht? 3 Sekunden Taste drücken für den Hörer, 3-5 Sekunden für den Sender. Nur nicht zu lang, sonst ist das Ding im Pairing-Modus. Was für ein ärgerlicher Blödsinn! Ich habe mir Aufkleber angebracht, weil ich sonst immer ins Handbuch gucken müsste - zum EINSCHALTEN!
Den Tragekomfort des Hörers empfinde ich als recht angenehm, aber das ist Geschmacksache. Der Klang gefällt mir gut, einen Mix würde ich mit dem TMA-2 aber nicht machen. An die feine Auflösung und den luftigen Klang meines Beyerdynamic DT-1990 Pro kommt er sicher nicht ran. Höhere Lautstärken schafft der TMA-2 auch nicht unverzerrt, was aber ja eigentlich gut für die Ohren ist, aber das digitale Zerren ist sehr unangenehm. Will man laut hören, muss das beiliegende Kabel angeschlossen werden.
Der große Vorteil und das Alleinstellungsmerkmal des Kopfhörers ist die sehr geringe Latenz, die das Spielen und Aufnehmen eines Instruments im Drahtlosbetrieb möglich macht. Die Bewegungsfreiheit im Studio ist für mich so wichtig, dass ich den Hörer trotz der beschriebenen Nachteile behalten werde. Den Preis (339 Euro im Mai 2022) halte ich trotzdem nicht für gerechtfertigt. Auch der reduzierte Preis ist eigentlich noch zu hoch, wenn man die o.g. Schwächen bedenkt.
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K
Gute Idee, leider nicht ausgereift.
Habe die Kopfhörer zum flexiblen Arbeiten an Mischpulten erworben, Qualität und Funktionalität sind gut. Latenz wie in der Beschreibung nahezu nicht spürbar, Kopplung ist easy egal welche Variante man nutzt.
Zum Sound schließ ich mich den anderen Bewertungen an, verhältnismäßig überdurchschnittlich mehr Bass als bei anderen Kopfhörern was ich als angenehm empfunden hab. Höhenbereich ist okay.
Leider muss ich deutliche Abstriche machen da der Kopfhörer bei zu hohen Eingangspegel komplett kratzt und übersteuert (Pegel von einem Kopfhörer Verstärker vom Mischpult reicht), die dB Leistung beurteile ich dadurch für meine Zwecke als nicht ausreichend. -> RETOUR
Zum Sound schließ ich mich den anderen Bewertungen an, verhältnismäßig überdurchschnittlich mehr Bass als bei anderen Kopfhörern was ich als angenehm empfunden hab. Höhenbereich ist okay.
Leider muss ich deutliche Abstriche machen da der Kopfhörer bei zu hohen Eingangspegel komplett kratzt und übersteuert (Pegel von einem Kopfhörer Verstärker vom Mischpult reicht), die dB Leistung beurteile ich dadurch für meine Zwecke als nicht ausreichend. -> RETOUR
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H
Das Selbe Problem
Ich habe diese Kopfhörer jetzt gut ein Jahr, leider musste ich sie vor ein paar Monaten austauschen, da der rechte Bügel in den Kopfhörern gebrochen war. Jetzt ist es bei den Neuen genau dasselbe Problem.
Der Ton ist bei diesem Modell auch nicht originell, die Bässe sind sehr dumpf und der Rest zu hoch.
Der Ton ist bei diesem Modell auch nicht originell, die Bässe sind sehr dumpf und der Rest zu hoch.
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j
Ordentliche Headphones mit Sollbruchstelle
Klingen ok, nutze sie gerne, wenn ich meine Musik mit einem vertrauten, neutrale, leicht hifi-esquen Profil hören möchte. Update durch App funktioniert mittlerweile, latenzfreies Wireless ist nett, aber das Kopfband hat Sollbruchstellen. Einmal bereits getauscht (seit November 2022) und das Material im Tauschbügel zeigt schon wieder erste Verschleißerscheinungen.
Bluetooth ist manchmal nützlich, aber wer nicht unbedingt das latenzfreie Wireless braucht, macht besser einen Bogen um die Dinger…
Bluetooth ist manchmal nützlich, aber wer nicht unbedingt das latenzfreie Wireless braucht, macht besser einen Bogen um die Dinger…
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