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Neve 8801 Channel Strip B-Stock

5.0 von 5 Sternen aus 2 Kundenbewertungen
B-Stock mit voller Garantie
Versandrückläufer, ggf. mit leichten Gebrauchsspuren

Channelstrip

  • Kanalzug der legendären 88RS
  • Hi- und Low Pass Filter
  • Vierband EQ
  • Kompressor
  • Gate und Insert Send Return
  • Filter und/oder EQ Sektion mittels Dynamic Side Chain schaltbar
  • USB Anschluss für PC oder Mac für total recall
  • Erhältlich seit Juni 2007
  • Artikelnummer 297670
  • Verkaufseinheit 1 Stück
Auch als Neuware verfügbar 2.390 CHF
2.219 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar

2 Kundenbewertungen

5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

2 Rezensionen

M
Channelstrip der Oberklasse
Marcoustic 17.09.2013
Lange habe ich überlegt, welcher Channelstrip mein Studio noch bereichern soll.
Die Frage war: Röhre oder Transe? Farbe oder Clean?
Da mir die meisten Röhrengeräte für viele Einsatzzwecke zu "dreckig" klingen, sollte ein Gerät ohne Röhre werden; dafür eines das etwas eigenen Charakter mitbringt.
Die Entscheidung fiel dann, als ich hörte, dass der 8801 ählich den Vorstufen der Neve VR klingen sollte.

Erstmal die Features, Optik und Haptik:

Was als erstes auffällt, ist die hohe "Knopfdichte". An die musste ich mich erstmal gewöhnen. Für Leute mit etwas dickeren Griffeln ist das nicht ganz komfortabel. Trotzdem ist alles schön und vor allem sinvoll angeordnet.

Die Highlights unter den Features sind für mich:
Neben Phase Reverse und Pad gibt es High und Low Cuts, welche stufenlos regelbar sind. Das gefällt mir persönlich sehr gut, da in meinen Ohren ein analoger Low Cut - gerade im Bereich überhalb 100 Hz - immer besser, weicher klingt, als ein digitaler. Selbstredend können die Filter auch auf den Sidechain der Dynamiksektion geroutet werden.
Nächstes Highlight: Das Routing.
Dieses ist sehr flexibel. So kann die Dynamiksektion vor oder hinter dem EQ sitzen, als auch der Insertpunkt kann frei gewählt werden. Das ist bestimmt nicht jeden Tag notwendig, aber auf jeden Fall sehr fexibel.

Nun zum wichtigsten: Dem Klang (Achtung: blumige Beschreibung).
Getestet wurde mit einem Neumann TLM 67, einem Brauner Phantom, einem Charteroak m900t und einer versierten Musicalsängerin. Die Vorverstärker klingen in meinen Ohren sehr schlank; so wie ich es vom Pult gewohnt war.
Die Dynamiksektion wirkt sehr unauffällig. Der Kompressor zeigt einen leicht andickenden Charakter, ohne dabei zu sehr aufzutragen. Wirklich bemerken tut man ihn ab ca. 6 - 10 db Pegelreduktion.
Der EQ verhält sich auch sehr pulttypisch:
Hier kann man beherzt an die Reglern gehen und den Gain weit aufdrehen, bevor man realisiert, dass sich im Frequenzspektrum etwas tut. Also auch der EQ fällt unter die Kategorie: Unauffällig.

Das mag jetzt eher nüchtern daher kommen, doch die Kombination aus Vorstufe, Kompressor und EQ ergibt ein Klangbild, was entgegen vieler anderer Meinungen in meinen Ohren nicht modern, sondern eher zeitlos klingt. Straff aber eher zurückhaltend im Bassbereich, schlank in den Mitten und sehr seidig im Hochtonspektrum.

Alles in allem darf man keine Charaktersau erwarten, aber eben ein Gerät mit einem schönen, unauffälligen Eigenklang.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
15
2
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5
Sehr guter Kanalzug mit kleinen Einschränkungen
50_1_50_Original 03.01.2012
Da ich vom Sound der Analog-Konsolen des Herstellers Neve sehr angetan bin, mir aber das nötige Kleingeld für eine komplette Konsole fehlt, habe ich in den Kanalzug investiert. Auch dieser ist kein Schnäppchen, aber eine günstigere Alternative, um an den von mir geschätzten Neve-Sound zu kommen.
Vorab, dies ist ein erster Eindruck. Sobald ich den Kanalzug mal voll getestet habe, gibt es ein Update.

Bedienung:
Die Potis sitzen schon dicht gedrängt auf der Frontseite. Da benötigt man teilweise schon sehr schlanke Finger, um sie zu bedienen. Ansonsten klar strukturiert (Eingang, Filter, Kompressor-/Limiter-/Expander-/Gate-Funktionen, Routing, EQ, Ausgang) und recht überschtlicht. Nach kurzer Eingewöhnung auch problemlos zu bedienen.

Features:
Der Kanalzug hat alles, was man für Aufnahmen benötigt. Hervorzuheben sind an dieser Stelle die Recall-Funktion über den Rechner (nach Reset sind die analogen Einstellungen wiederherstellbar, genial), das frei wählbare Routing sowie der EQ.

Sound:
Das ist der Sound, den ich auch vom 88er Pult kenne und schätze. Hab bisher nur Gitarren getestet, aber der Sound bekommt das gewisse Etwas. Sogar die Abnahme eines Amps über den SPL Transducer (simuliertes Mikrosignal in den Line-Eingang des 8801) erfährt eine mehr als deutliche Aufwertung. Für einen sehr guten Gitarrensound unabhängig von der Stilrichtung absolut empfehlenswert.
Vocals, Bass und DI Eingang folgen dann mal im Update.

Verarbeitung:
Das Gerät ist soweit sehr solide gebaut und entspricht meinen Erwartungen.
Allerdings gibt es bei den Potis und beim Zubehör mMn ein paar Abzüge.
Alle Potis bis auf zwei haben viel Spiel. Wenn man sich darauf eingestellt hat, geht es auch soweit von der Bedienung her. Jedoch sollte das nicht in dieser Preisklasse passieren.
Beim Zubehör ist mir allerdings folgendes negativ aufgefallen.
Da dieses Gerät von Neve nach D exportiert wird, ist am Anschlusskabel für das Netzteil kein(!) Stecker verbaut. Den Stecker darf der Endverbraucher dann selbst anschließen oder aber das Kabel komplett austauschen, sofern eine andere Leitung mit Kaltgerätestecker verfügbar ist.
Der LA-610 kommt aus Amerika und hat auch das passende Kabel im Lieferumfang. Na ja....
Ferner wird kein USB Kabel mitgeliefert. Daher muß man sich bei fester Rack-Installation was einfallen lassen, wenn man die Recall-Fkt. nutzen möchte und gerade kein passendes Kabel zur Hand hat.....

Fazit:
Eine lohnenswerte Investition, die den legendären Neve Sound in meine DAW-Produktionsumgebung bringt. Überragender Sound und alles, was man für eine Aufnahme benötigt. Das sind auch die Gründe, warum ich den Kanalzug trotz der kleinen Einschränkungen bei Verarbeitung und Zubehör behalten werde.

Nachtrag: Wie nicht anders zu erwarten war, egal mit welchem Mikrofon (Neumann, Sennheiser, Shure, etc), das Signal wird einfach in sehr hoher Qualität auf die Festplatte gebracht. Auch dem DI EIngang zum Einspielen vom Bass kann ich viel gutes abgewinnen im Gegensatz zu manchem Testbericht. Paradedisziplin bleibt aber mMn die Aufnahme von Gitarren.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
13
2
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