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Boss Katana Head Gen 3

14 Kundenbewertungen

4.6 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

Boss Katana Head Gen 3
379 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

12 Rezensionen

R
Bezahlbarer sehr vielseitiger Amp mit gutem Sound
Ruben- 08.10.2025
Der BOSS Katana Head Gen 3 ersetzt bei mir nach sehr langem endlosem Rezensionen und Tests lesen, Austesten von Alternativen (Yamaha THR30IIW, Marshall DSL5CR, Marshall DSL40CR, Vox AC30, EvH 5150, Marshall JVM410H mit 1960AV, meinen in die Jahre gekommenen Marshall G30.
Überzeugt hat mich letzten Endes die Tatsache, dass der Katana eine enorme Vielseitigkeit bei einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Klangvielfalt ist nahezu grenzenlos: Ob klassische Marshall-JCM800-Sounds, ein brillanter Vox AC30, satte Orange-Zerre oder cleanes Fender Twin Reverb. Es ist mit Geduld alles machbar und kommt sehr sehr nah an die Originalsounds ran. Der Aufpreis den man bei den Röhren-Originalen für das letzte Prozent Sound zahlt lohnt sich in meinen Ohren nicht.
Ein Mehrwert war für mich auch, dass alle BOSS-Pedaleffekte integriert sind und nach Belieben zugeschaltet werden können. Das spart eine Menge Geld und Platz. Klanglich konnte ich zwischen den internen Presets und den echten Pedalen keinen Unterschied feststellen.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist der integrierte 5-Zoll-Übungsspeaker, der überraschend laut werden kann und auch bei geringer Lautstärke einen ordentlichen Sound liefert (Natürlich nicht vergleichbar mit angeschlossenen Cabinets). Auch der Stereo-Kopfhörerausgang überzeugt mit sehr guter Klangqualität – ideal fürs lautlose Üben zu Hause. Wem die 30 Watt nicht reichen kann natürlich jederzeit mit einem Cabinet nachhelfen, es ist schließlich ein Head.
Leider hat der Katana Head Gen 3 auch seine Schattenseiten:
Die Bedienung ist mitunter fummelig, gerade bis man seinen Wunschsound gefunden hat verplempert man echt viel Zeit. Zudem sind nur 2x4 Presets speicherbar, und das übertragen ist ohne Bluetooth-Modul auch recht umständlich (Wer hat schon seinen PC direkt neben dem Verstärker stehen…). Der Wechsel zwischen den 4 Presets in Bank A und den 4 in Bank B ist ohne das zusätzliche GA-FC EX Pedalboard (kostet ca. 130 €) auch leider eher unpraktisch und man wird auch hier wieder zum Zubehörkauf gedrängt.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die App-Steuerung: Die neue Gen3-Version funktioniert mit iOS und Android ausschließlich über das separat erhältliche Bluetooth-Modul (50€) – eine Einschränkung gegenüber der MKII-Serie, bei der noch USB reichte. Obwohl ein USB-Anschluss vorhanden ist, funktioniert er nur mit dem PC, nicht mit mobilen Geräten – eine fragwürdige Entscheidung seitens BOSS.
Zuletzt ist die Verarbeitung des Gehäuse nicht sehr hochwertig: Der Amp steht zum Beispiel nicht ganz gerade und wackelt auf ebenen Oberflächen. Auch wirkt die BOSS Tone Studio App optisch veraltet und ist in der Bedienung nicht immer intuitiv, erfüllt aber funktional ihren Zweck.

Fazit:
Trotz einiger Schwächen liefert der Katana Head Gen 3 beeindruckenden Sound, extreme Flexibilität und jede Menge Features zu einem fairen Preis. Wer bereit ist, sich etwas einzuarbeiten und ggf. Zusatzhardware zu kaufen, erhält hier einen sehr vielseitigen Amp, der sowohl live als auch zu Hause überzeugt und eigentlich keine Wünsche offen lässt.
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FF
Ein Alleskönner
Frusciante Fan 19.08.2024
Ich habe mir lange überlegt, welchen der Amps aus der Reihe Gen 3 ich mir zulegen soll. Sollte ich noch auf den release der Artist Reihe warten? Letztendlich haben mich jedoch diverse Youtube Videos u.a. von den studio rats oder Dave Simpson überzeugt, mir den Boss Katna Head zu kaufen. Zu recht!
Der Amp ist ein wahrer Alleskönner, mit dem neuen pushed channel können nun auch die leicht angezerrten Sounds a la Hendrix produziert werden (natürlich am besten mit einer strat ;)). Speziell der Head kann auch alleine ohne cabinet verwendet werden und klingt mit der richtigen Lautstärke auch sehr solide und lässt sich hervorragend als Übungsamp benutzen.
Aber um den optimalen Klang zu erzeugen sollte er natürlich in Kombination mit einer guten Lautsprecherbox verwendet werden.
Für mich sind vor allem der clean channel und der pushed channel wichtig, diese haben meine Erwartungen voll und ganz erfüllt, für diesen Preis also eine absolute Kaufempfehlung von meiner Seite.
Bedienung
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10
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J
Kompakter Top-Amp mit großem Sound!
J.cage 24.06.2025
Der Boss Katana Head Gen 3 liefert druckvolle Röhren-Emulation, vielseitige Effekte und clevere Features wie Power Control, internen Speaker und Tone Studio App. Ideal für Bühne, Studio und Zuhause – modern, flexibel, zuverlässig.
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Ko
Röhrenverstärker mit Pedalboard im kleinen Köfferchen?
Keep on Rocking 24.01.2026
Insbesondere mit Single-Coils oder Filtertrons-Pickups schien mir der Sound der Katanas bisher zu matt und künstlich, was wohl auch an den Katana-Speakern liegen mag. Der neue Pushed-Amplifier und die Bloom-Funktion haben mich aber überzeugt den Head Gen 3 zu testen. Als Box habe ich die Harley Benton G112 mit dem Celestion V30 bestellt, die verträgt zwar nur 60 Watt, aber die maximalen 100 Wattt braucht wohl niemand (dann wäre sowieso eine PA-Anlage im Einsatz).

Top Sound mit praktischen Features:
Bass/Middle/Treble/Presence sind typischerweise zwischen 10 und 14 Uhr am besten aufgehoben. Zusammen mit Gain- und Boost-Regler, Variation- und Contour-Knopf und den Cab-Sims lässt sind rasch der gewünschte Sound finden. Der super geniale Bloom-Knopf lässt das ganze noch richtig aufblühen (bloom = blühen). Mit den Amplifiers Clean, Pushed und Crunch klingt das ohne viel Aufwand schon sehr sexy für Blues, Rock, Jazz, Pop, Indie, Funk etc. (High-Gain-Sounds und die Amplifier Brown und Lead benutze ich nicht). Die Bedienung bleibt einfach. Das Boss Tone Studio bietet endlose weitere Möglichkeiten, interessanterweise auch die Einstellung des Basis-Equalizers des Amps um ihm grundsätzlich einen anderen Charakter zu geben. Tipps für gute Sounds gibts im Internet. Die Reduktion auf ½-Watt ist Gold wert und erlaubt „grossen“ Sound bei Zimmerlautstärke (und darüber hinaus).

Pushed Ampflifier und Röhrensound:
Die Simulation eines leicht angezerrten Röhrenamps mit seinen facettenreichen Obertönen ist sozusagen die Königsdisziplin für Modelling-Amps, an der alle mehr oder weniger scheitern. Mit dem Pushed Amplifier habe ich es aber tatsächlich geschafft, sehr nahe an die Sounds der alten Röhrenamps von Fender oder Vox zu kommen, inklusive Anschlagsdynamik, „bloomigen“ Obertönen und Reaktion auf den Volumeregler der Gitarre. Ich besitze zwar keine solchen Amps für einen direkten Vergleich, aber was da aus dem Katana Head Gen 3 rauskommt, tönt schon sehr überzeugend nach Beatles, Rolling Stones, Hendrix, SRV, Brian May und Co. (natürlich nur der Sound und leider nicht mein Gitarrenspiel ;o)

Effekte:
Es gibt zahlreiche gute Effekte in Top Qualität. Vier davon (mit je drei Varianten) sind direkt am Amp bedienbar, was sehr praktisch ist. Im Boss Tone Studio kann die Belegung der vier Effektregler des Amps beliebig geändert werden. So spart man viel Geld für hochwertige Pedale, was den hohen Preis für Verstärker+Box relativiert. Einfach rasch am Amp selber ein wenig Tube Screamer hinzufügen (oder doch lieber Blues Driver?), einen Hauch Chorus oder Phaser oder Tremolo, ein sehr kurzer Slap-Back-Delay und etwas Reverb (Room oder Spring oder Plate?) und fertig ist der fette Sound in Profiqualität. Externe Pedals wie mein vorgeschalteter Spark Treble Booster für Solos klingen perfekt und auch mein Looper im Effects-loop funktioniert tadellos.

Weniger positiv:
• Hoher Preis (mit Box und Fussschalter ca. 700.- Euro)
• Bluetooth-Modul nur als Extra
• Cab-Sims nicht top (eine passende Box besorgen)
• Nur acht Presets
• Solo-Funktion gibt mehr Dezibel, aber Sound überzeugt meist nicht

Fazit:
Flexibler und bedienerfreundlicher Amp mit super Sound, tollen Effekten und überzeugender Röhren-Simulation. Eine Empfehlung für alle, die Sound und Bedienung klassischer (Röhren-)Amps suchen, aber keine Sammlung teurer und überlauter Röhrenmonster mit Pedalboard betreiben wollen und sich auch nicht im Labyrint einer sterilen Digitalkonserve (Helix etc.) verlieren möchten.
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Ka
Toller Übungsamps, als externer "Aktivlautsprecher" mittelmäßig
Konstantin aus HH 06.05.2025
Toller Übungsamp, allerdings die Funktion als externer "Aktivlautsprecher" ("Power Amp In" ) wie bei allen Katanas vom Klang her mittelmäßig, etwas dumpfer , nucht so klar und transoarent, kein FRFR definitiv
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G
Nicht zu empfehlen
GeneralWeyer2 12.02.2026
Hört sich komplett künstlich an, habe es nicht hinbekommen den auf eine spielbare Einstellung zu kriegen die sich nicht nach Schubkasten anhört, und ich habe lange rumgedreht auch mit app und Bluetooth Modul, einfach röhrenamp kaufen oder ampsim aufm PC nutzen.
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