Digitech The Drop

E-Gitarren Effektpedal

  • Pitch Shifter
  • polyphonischer Drop-Algorithmus des Whammy DT
  • von einem Halbton bis 1 Oktave herunterstimmen + Oktav/Dry-Modus
  • Kippschalter zum Wechseln zwischen momentary oder latching Modus
  • True Bypass
  • Metallgehäuse
  • Status-LED
  • Abmessungen (L x B x H): 121 x 73 x 45 mm (inkl. Buchsen und Regler)
  • Gewicht: ca. 360 g
  • inkl. 9V DC Netzteil
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Soundbeispiele

 
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  • Metal 3 Notes Down
  • Solo 1 Oct Down
  • Stoner 5 Notes Down

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Art des Effekts Harmonizer

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434 Kundenbewertungen
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4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Sehr nützliches Werkzeug
Airwolf89, 04.05.2016
Nachdem ein Kumpel von mir sich das Pedal geholt hatte war ich schnell davon überzeugt und hab mir auch gleich eins bestellt. Finde das Pedal wirklich überaus nützlich und möchte es nicht wieder hergeben.

Zum Pedal selbst: Es ist sehr robust gebaut und überlebt glaube ich so einiges. Der Drehschalter ist zwar sehr groß, aber er scheint recht stabil zu sein. Der kleine Schalter für die Momentary Funktion ist soweit auch stabil, nur sollte man aufpassen wenn man das Pedal vielleicht nicht auf einem Pedalboard untergebracht hat sondern irgendwo rein packt, könnte leicht abbrechen.

Im direkten Vergleich mit gleichen Gitarren in unterschiedlichen Tunings höre ich kaum einen Unterschied im Sound. Auch das Stimmgerät bestätigt dass das Pedal auf den Cent genau herunter stimmt. Verzögerung gibt es keine. Allerdings bin ich vorwiegend im High Gain Bereich unterwegs. Wer eher Blues oder andere Sachen spielt wo es auf jede Nuance im Sound ankommt, der wird mit Sicherheit ein paar Unterschiede feststellen. Allerdings denke ich dass in dem Bereich das Pedal nicht so stark zum Einsatz kommen wird.

Generell fällt auf, das Pedal versucht glaube ich den Effekt von dickeren Saiten und geringerer Saitenspannung zu simulieren indem es ein wenig den Bass erhöht und die Höhen raus nimmt (subjektiver Eindruck) Da kann man jedoch ein wenig mit dem EQ dagegen arbeiten.

Ich finde, bis zu 3 Ganztöne nach unten klingt der Sound noch gut, ab da wird es ziemlich matschig und undefiniert, aber ich glaube den Effekt hat man auch wenn man eine Gitarre auf herkömmlichem Weg eine Oktave herunter stimmt^^

Man sollte aber tatsächlich, wenn man zuhause übt oder bei geringerer Lautstärke spielt, dafür sorgen dass man die Gitarre selber (also den unverstärkten Ton der Saiten an sich) nicht mehr hört, entweder über Kopfhörer oder halt über die Lautstärke. Denn es kann ziemlich verwirren wenn man beides hört, den gedroppten Ton und den Originalton.

Die Momentary Funktion ist auch ganz nett, dann kann man halt ständig zwischen Originaltuning und Drop hin und herschalten. Wozu man das bräuchte, weiß ich aber ehrlich gesagt nicht.

Was ich ein wenig schade finde, ist dass das Pedal nur mit Netzteil funktioniert. Ich hätte mir noch eine Möglichkeit gewünscht es über Batterien zu betreiben, so hätte ich es auch einfacher beispielsweise im Unterricht benutzen können, oder hätte mir zuhause ein weiteres Kabel auf dem Schreibtisch erspart.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden damit. Ich spiele es vorwiegend zuhause beim üben, da es mir so möglich ist jeden Song in jedem Tuning zu spielen. Der Gitarrist in meiner Band konnte seine dritte Gitarre damit weg rationalisieren weil er nun nur noch zwei benutzen muss (theoretisch würde eine auch reichen)
Fazit: Ein sehr nützliches Tool wenn man gerne verschiedene Tunings spielt.
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Der Drops ist gelutscht
Martin Skandera, 03.04.2019
Es gibt Licht und Schatten, insgesamt bin ich aber sehr zufrieden.

Hintergrund der Testanschaffung ist der, dass wir in sich geschlossene Dreierpacks von zusammengehörigen Songs spielen und im ersten Set zwischen Song 2 und 3 die Instrumente wechseln müssten, weil das Tuning von E nach Eb wechselt. Der Wechsel in einer in sich stimmigen Einheit wäre zwar rein theoretisch möglich, aber sehr unpraktisch und nicht unbedingt stimmungsfördernd (pun intended) - wir würden live mit Blick auf die Außenwirkung lieber durchzocken.

Zunächst sei folgendes unmissverständlich gesagt: für zu Hause und/oder sehr leise Musik taugt der Drop leider definitiv nichts, weil man bei niedriger Lautstärke den original gespielten Ton noch mithört. Aber da sich auf dem heimischen Sofa das Schleppereiproblem egalisiert, halte ich den Punkt erstmal für vernachlässigbar.

Im Proberaum sah die Sache dann ganz anders aus. Sowohl der Gitarrist #1, als auch meine Wenigkeit haben versucht, völlig wertfrei an den Test heranzugehen und wurden tatsächlich nicht enttäuscht. Dass das Teil grundsätzlich das tut was es soll, stand für uns schon vorher außer Frage - darauf kann man sich bei Produkten von Digitech eigentlich ziemlich blind verlassen. Man hört ja mitunter wilde Gruselgeschichten à la "Klingt nur noch nach Digitaleffekt.", "Bloß nicht am Röhrenamp benutzen." etc.... das können wir definitiv nicht unterschreiben. Bis zwei Halbtöne (weiter haben wir nicht getestet) runter ändert sich der Grundsound minimal hörbar, was im Mix jedoch gar nicht mehr auffällt. Das Spielgefühl ändert sich auf Gitarre und Bass ebenfalls nicht - da ist die Tatsache, dass man Song XY statt mit Klampfe A nun mit Klampfe B spielt wesentlich ausschlaggebender. Latenzen konnten wir ebenfalls nicht feststellen.

Einziger wirklich gravierender Nachteil: den True Bypass finden wir gar nicht mal so true, weil die Kiste auch inaktiv permanent am Strom hängen muss, sonst tut das Instrument vor der Wampe keinen Mucks.

Ob man ihn nur für den Praxiseinsatz tauglich findet, hängt meines Erachtens tatsächlich von der Art der Musik ab, die gemacht wird.

Der feinsinnige Jazzer, der das Gras wachsen hört und sich in steter Furcht vor der dort allgegenwärtigen Musikerpolizei durch Flageolett-Stücke virtuositiert, wird mit vermutlich die Finger von dem Treter lassen. Rocker und Metaller, die ab und an mal 1-2 Halbtöne runter müssen und deswegen nicht auf einen Fünfsaiter umsteigen wollen oder sich nicht mit mehr Gepäck als nötig abbuckeln wollen, sollten hier definitiv mal einen Blick riskieren. Für diesen Bereich ist der Drop bestimmt eine enorme Alltagserleichterung.
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Ralf2018, 12.06.2018
Ich habe mir das Teil bestellt, weil wir einige Songs aufgrund der stimmlichen Performance unseres Sängers einen Ton tiefer spielen und ich dachte, dass ich damit das Geschleppe und ewige Hin- und Herwechseln zweier Gitarren reduzieren kann.

Das Positive vorweg:
-das funktioniert wirklich!! Es ist schon sagenhaft, was heute mit guten Signalprozessoren möglich ist. Die "gedroppten"Töne sind auch bei Kontrolle mit einem Stimmgerät absolut genau und auch Bendings folgt das Gerät ohne Probleme. Außerdem ist keinerlei Latenz wahrnehmbar. Daumen hoch!
-die Bedienung ist intuitiv und lässt keine Wünsche offen, alles klar strukturiert
-die Verarbeitung ist hervorragend. Stabiles Metallgehäuse. Das hält was aus

Leider wird der Sound doch zu sehr in Richtung Digitaleffekt verändert. Ich spiele über einen Röhrenamp. Gewohnte Dynamik und Attack gehen damit leider völlig verloren, die Höhen sind stark beschnitten. Das alles auch schon bei nur einem Halbton Downtuning.
Das fällt sicher weitaus weniger bis garnicht auf, wenn man ohnehin über Digitaleffektgeräte spielt. Für eine Spielweise von der Gitarre ohne Umwege in den (Röhren-)Amp ist TheDrop eher nicht zu empfehlen und ich habe es aus diesem Grund auch zurückgegeben.

-Man hat ein (zumindest in Spielpausen recht nerviges) 50Hz-Netzbrummen. Könnte aber sein, dass das mitglieferte Netzteil defekt war und das kein grundsätzliches Problem ist.
-Weiterhin ist ein relativ lautes Knacken beim Ein-/Ausschalten (TrueBypass per Relais) im Amp zu hören. Da das Umschalten meistens zwischen den Liedern erfolgt, ist das eher unschön. Könnte man aber durch Muten z.Bsp. per Stimmgerät vor dem Umschalten umgehen.

Fazit: Funktioniert, wird soundtechnisch aber wohl nicht jeden Puristen begeistern.
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Unglaublich!
edgar244, 12.05.2020
War am Anfang kritisch ob das so gut klappt, aber beim Testen sind die Zweifel schnell verschwunden. Klingt echt ziemlich ähnlich zum Originalsound. Man hört einen Unterschied, wenn man dasselbe Riff mit und ohne The Drop spielt. Fällt aber wirklich nicht auf und wenn man diesen direkten Vergleich nicht hat, bin ich mir auch ziemlich sicher dass kaum einer einen Unterschied erkennen kann. Problematisch ist es halt logischerweise wenn man leise spielt und die Gitarre in Originalstimmung hört. Im Proberaum, auf der Bühne oder mit Kopfhörer spielt das aber kein Problem. Ich benutze den Drop seitdem ich ihn habe wirklich häufig. Sei es um mir schnell eine 7 Saiter zu machen oder einen Halbton tiefer zu spielen oder ähnliches. Klingt immer hervorragend und man spart sich eine Menge Zeit. Erfreulich ist auch dass dadurch das die Gitarre in ihrer Originalstimmung bleibt, die Saitenspannung gleichbleibt und damit das Spielerlebnis schöner und besser ist. Ich meine probiert mal mit 9- 42 Saiten mal auf Drop B zu spielen. Furchtbar! So macht das Spielen von tieferen Liedern richtig Spaß. Bin gespannt, ob noch eine bessere Version kommt. Falls ja würde ich mir die auch direkt holen.
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