Ich hatte einige Zeit gesucht, recherchiert, ausprobiert… und wieder von Vorne. Wer kennt es nicht. Schlussendlich wollte ich eine Tele für max. 400€ als Zweitgitarre neben meiner HB Fusion-HH, ganz bewusst mit S/S Bestückung.
Bei HB bin ich mit den Farben nicht warm geworden und außerdem hatte ich ja schon eine HB. Eine Fender wäre nice gewesen, aber schon die „Standard“ wäre preislich über dem Limit - und je nach Bericht mit mehr oder weniger gutem P/L Verhältnis - gewesen. Schied also aus. Dann Squier angeschaut, auch mit einer Larry Carlton hatte ich geliebäugelt. Über die fand ich wenig Berichte, diese aber eigentlich durchweg positiv. Über die Squier CV Teles gibts jede Menge Berichte, und praktisch kaum negative. Also dafür entschieden.
Die Gitarre kam sehr gut verpackt an. Herstellerseitig bereits gut gepolstert und dann im Umkarton von Thomann nochmals safe verpackt. Super.
Ein Zertifikat o.ä. bekommt man ja bei Squier nicht dazu, aber zumindest ein kleiner Hangtag mit ein paar QC Handzeichen. Ansonsten eine nutzlose Anleitung und ein Inbus für den Halsstab. Hat auch jeder schon daheim (4mm).
Die Gitarre war direkt out of the box spielbar und klang gut, wobei ich mit dem Spark 40 Modeling Amp natürlich ein bisschen schummle.
Dann das Setup gecheckt. Saubere Verarbeitung, ich habe nichts zu meckern gefunden. Der Halsstab war für mich (Laienspieler) gut eingestellt, laut Music Nomad Gauge kein Handlungsbedarf. Die Saiten waren aber ein gutes Stück zu hoch eingestellt - so verhindert man die direkte Kundenreklamation wegen Schepperns. Aber ist ja kein Akt, runter damit. Die Madenschrauben stehen dann hervor, sind aber nicht scharfkantig, also auch kein Stress. Die Pickups dann ebenfalls runter geschraubt, dann passte es wieder. Prima.
Insgesamt eine wunderschöne Gitarre, mit sauberer Verarbeitung und schnörkelloser, solider Ausstattung. Direkt ab Karton spielbar, mit minimalem Aufwand sogar noch besser. Insgesamt ihr Geld absolut wert!