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Harley Benton PJ-74 OW Vintage

286 Kundenbewertungen

4.6 / 5

Features

Sound

Verarbeitung

Harley Benton PJ-74 VW Vintage Series
161 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

1 Rezension

DC
Mein Gerät hatte deutliche Mankos
Diego Canneloni 01.03.2025
Ich muss mein ursprüngliches Review korrigieren.
Prinzipiell ist das ein cooler Bass. Anfängern würde ich eventuell empfehlen, auch einen Ibanez GSR oder Yamaha TRBX auszuprobieren, damit man einen Vergleich bezüglich Sound und Feeling hat.
Mit meinem speziellen Bass hat sich die Liste an nicht lösbaren Problemen mit der Zeit immer mehr verlängert, ich würde den Bass so nicht mehr kaufen.
Das Halsprofil ist für sich genommen 1A, allerdings habe ich es über ein Jahr hinweg nicht hinbekommen, denn Bass so einzustellen, dass er nicht um den zweiten Bund herum schnarrt. Ich habe versucht die Saitenhöhe anzupassen, ich haben einen neuen Graphtech Sattel installiert, ich habe den Sattel mit verschieden dicken Streifen Karton unterklebt, um die Sattelhöhe zu variieren, ich habe versucht, verschiedene Arten und Stärken von Saitensätzen (Flatwound, Roundwound, 40er, 45er, D'Addario, Rotosound) zu bespannen; es half alles nichts. Bevor ich jetzt noch anfange. Werkzeug zu kaufen und Gitarrenbau zu lernen, lasse ich es besser.
Das Highlight auf dem Bass ist der Preci-Tonabnehmer, der klingt (im positivsten Sinne) schwer und dick und knurrig, genau so wie man hofft, dass er klingt.
Ich finde auch, dass das Instrument ganz gut aussieht.
Ich habe ursprünglich geschrieben, dass mich die überstehenden Bundenden nicht stören, aber das war der Angangseuphorie über meinen ersten Preci Bass geschuldet. Es war notwendig, das Griffbrett mehrmals ordentlich zu ölen.
Der Bass ist sehr kopflastig. Ebenfalls sind die Vintage-Mechaniken out-of-the-box sehr schwergängig und das Stimmen ist allgemein ein zäher Kraftaufwand. Ich habe herausgefunden, dass man bei den Mechaniken hinter die Zahnräder, die von der Schnecke gedreht werden, zwei Plastik-Beilagscheiben und eine Metallbeilagscheibe eingelegt hat, die beide unter der Schnecke hervorlugen und verhindern, dass die Wirbel klappern und die Schnecke aus der Führung fällt. Wenn man bei entspannten Saiten die Schraube des Zahnrades löst und das Zahnrad abnimmt, kann man die Plastik-Beilagscheiben entfernen, die Metall-Scheibe sollte man drin lassen. Dadurch klappern die Wirbel jetzt zwar, wenn die Saiten entspannt sind oder keine Saiten aufgezogen sind, aber mit aufgezogenen Saiten sitzen sie wieder stramm in der Führung und das Stimmen geht unvergleichlich leichter. Die Stimmstabilität scheint davon noch nicht beeinträchtigt zu sein.
Ich habe dann vier Hülsen aus Holz drehen lassen, damit ich auf der Kopfplatte kleinere Mechaniken installieren kann, die mir insgesamt 150g Gewicht von der Kopfplatte genommen haben, das hat aber wegen der Kopflastigkeit nicht geholfen.
Ich habe keine Möglichkeit, das mit dem Original zu vergleichen, aber der Jazzbass-Tonabnehmer am Steg alleine ist im Vergleich zum Preci-Tonabnehmer beim Fingerpicking erstaunlich schwachbrüstig in den Bässen und unteren Mitten. Ebenfalls ist der Jazzbass-Tonabnehmer sehr störgeräuschanfällig, was besonders im Vergleich mit dem wirklich guten Preci-Tonabnehmer auffällt, der komplett störsignalfrei arbeitet. Das ist mir irgendwann so auf den Senkel gegangen, dass ich den Jazzbass-Tonabnehmer rausgelötet und die Schaltung auf 1Vol + 1Tone mit einem Göldo 500kOhm Poti zurückgebaut habe; was dem Bass soundmäßig echt gutgetan hat.
Habe jetzt allerdings die Geduld mit dem Ding verloren, ab jetzt kaufe ich japanisch.
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Harley Benton PJ-74 OW Vintage