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Palmer Pocket Amp MK2 Guitar Preamp

228 Kundenbewertungen

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Palmer Pocket Amp MK2 Guitar Preamp
80 CHF
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162 Rezensionen

MS
Klasse "Cleanamp" für Pedalboard
Mr. SloMo 01.09.2015
Schon lange suchte ich nach einer praktikablen Lösung, um mit meinem Pedalboard direkt ins Pult spielen zu können (z.B. für Inear-Anwendungen oder im Falle eines Aussetzers des Röhrenamps).
Dieses Gerät ist einfach großartig, denn es ist das momentan einzige - zumindest mir bekannte - auf dem Markt, welches GLEICHZEITIG alle folgenden Features bietet:
*** seeeehr guter, pedalfreundlicher Cleansound (die im Gerät integrierten verzerrten Sounds sind hingegen Geschmackssache und nicht ganz mein Fall)
*** in Kombination mit Distortionpedalen sehr authentischer Klang und Ansprache eines mikrofonierten Röhrenverstärkers - in meinen Ohren authentischer als viele wesentlich teurere analoge Geräte oder digitale Modeller der namhaften Konkurrenz, die ich ausprobiert habe.
*** gute Regelmöglichkeiten zur Färbung des Sounds (allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der Trebleregler weiter oben ansetzt, um dem Sound z.B. im 6kHz-Bereich mehr Frische verleihen zu können)
*** suuuuper prakrische Anschlussmöglichkeiten: Integrierte DI-Box mit XLR-Ausgang (ich habe mich schon immer gefragt, warum das die Konkurrenz nicht hat); zusätzlicher Klinken-Ausgang, so dass man das Signal direkt splitten kann (z.B. für's eigene Monitorsystem). Dieser Ausgang befindet sich im Gegensatz zu vielen üblichen DI-Boxen auf derselben Seite wie der XLR-Ausgang, was die ganze Sache sehr Pedalboard-freundlich macht
*** robustes, aber trotzdem relativ kleines und leichtes Gehäuse, was eine bequeme Montage per Klettband auf kleinen Pedalboards ermöglicht
*** läuft mit 9V und verbraucht nur 50mA, so dass in einer daisy chain in der Regel kein zusätzliches Netzteil nötig ist
Zusammengefasst: Ich bin begeistert, und das nicht nur aufgrund des unglaublich günstigen Preises!!!
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m
Mother's Little Helper...
macstrat 08.07.2026
...ok, wie's bei Mutti damit ausschaut, kann ich nicht sagen.

Was ich hingegen konstatieren darf: Die kleine Kiste hat mir schon ein paar mal de Ar... (oops - schuldi!) den Allerwertesten gerettet. Aber der Reihe nach...

Seit nunmehr gut 5 Jahren ist der kleine quadratische Tausendsassa aus meinem Live-Gear nicht mehr wegzudenken:
Ich spiele Röhren-Amps, u.a. auch einen VOX AC30. Wer diesen Amp kennt, der weiss auch, dass die Endstufe mit ihren EL84-Tubes recht heiß eingestellt ist (oder zumindest sein sollte, damit die Kiste klingt). Und da kommt es, wenn auch selten, mitunter vor, dass sich eine von den Poweramp-Röhren verabschiedet - und das ist mir auch schonmal während eines Gigs passiert. Und dann bleiben genau 3 Möglichkeiten:
1. aus dem FX-Board direkt ins Pult (klanglich nicht empfehlenswert!),
2. den Gig beenden (ganz schlecht, wenn du Publikum & VA zufrieden sehen willst!),
3. den Sänger 2-3 min. was Lustiges erzählen lassen, schnell den Pocket-Amp aktivieren - und weiterspielen! (yess, DAS ist professionell!).

Genau für dieses Szenario habe ich mir seinerzeit den PPA (Palmer Pocket Amp) zugelegt. Und den Job macht er spitze! Genau genommen sogar so gut, dass ich ihn mittlerweile auch zu Sessions, Pop-Up Konzerten usw. mitnehme: Noch nen Booster/Zerrer dazu - und fertig ist das ganz kleine Besteck (Gitarre nicht vergessen)! Den Zerrer könnte ich theoretisch sogar zuhause lassen, denn der PPA bietet neben seinen 3 grundsätzlichen "Geschmacksrichtungen" (US/British/Vintage) auch noch die Wahl zwischen clean, crunch & heavy (Metal, is klar oder?). Dazu kann der PPA noch 3 Mikrofonierungen nachstellen. Kurz mal rechnen: 27 Sounds!

Und die liefert der PPA rein analog: Keine Menüs, kein Getippe. Er benimmt sich eher wie ein Amp: Du stellst deinen Lieblingskanal ein. Passt den EQ & die "Abnahme" an. Fertig.

Und so liebe ich das. Falls sich noch jemand an die 90er erinnert... damals musste ich natürlich auch so ein midifiziertes Multi-Effektgerät haben! Mit 128 Sounds!
Aber alle klangen eher so semi. Und war ich zuhause stundenlang "parametertauchen", bis es daheim endlich geil klang... dann war in der Regel die Begeisterung spätestens bei der Bandprobe vorbei:
Kein Druck, kein oberamtlicher Sound. Sondern im Mix abgesoffen.

Jaja. Natürlich haben wir nicht mehr 1990. Und die digitale Technik hat sich weiterentwickelt, klar. ABER:
1. Ist der PPA einfach superschnell einzustellen, eben weil er keine Menüs hat! Und vor allem:
2. Zeig' mir die digitale Kiste, die 2-3 Jahre mit dem gleichen 9V-Block läuft! Und das ist nicht übertrieben - vor ein paar Wochen hatten wir einen recht großen Gig auf einem Festival, und weil dafür natürlich alles tipptopp vorbereitet sein musste, habe ich auf meinem PPA eine neue Batterie gegönnt (ich markiere jeden 9V-Block mit Monat/Jahr des Einsetzens). Ein wenig überrascht war ich schon, denn die alte Batterie hat fast drei Jahre im PPA verbracht - das schaffen bei mir sonst nur Fuzz & Treble Booster!

Für knapp 90€ (Juli'26, aber ich meine, ich vor 5 Jahren ziemlich genau den gleichen Preis bezahlt) wäre ich mit der beschriebenen DI/Ampsimulationsfunktion bereits total zufrieden (evt. lässt sich das ja auch zwischen den Zeilen rauslesen😉). Aber der PPA macht wie ich finde auch im Direct Recording eine gute Figur, wo er immer stark nach Röhre klingt und halt auch einfach fix ist: Auspacken, verkabeln, kurz einstellen: Voilà! OK, Kemper & Co. können's noch etwas dynamischer - aber fürs "quick & dirty"-recording schwöre ich auf den PPA. Immer noch!

Palmer bewirbt den Pocket Amp noch für 2 weitere Funktionen (oder zumindest war das so, als ich ihn kaufte): Nämlich als "richtiges" Vezerrerpedal & als Headphone-/Silent-Übungsamp.
Als Drivepedal klingt der kleine auch durchaus interessant: Er bringt da seinen ganz eigenen Grundsound mit, wobei ich zugebe, dass er mir dafür zu empfindlich ist: Während ich ihn nämlich als D.I. bzw. Ampsim total robust & einfach einzustellen finde, entscheidet m.M. beim Einsatz als reines Verzerrerpedal mitunter 1/2mm Potibewegung schon zwischen "cool" & "meh". Außerdem: Es gibt so viele geile OD/Dist.-pedale da draußen...!

Und als Übungsamp, mit Kopfhörer... naja, ganz offen: Da mag ich meinen Yamaha THR (ohne Kopfhörer!) doch lieber: Fühlt sich -auch leise- für mich einfach "mehr nach Amp" an; Kopfhörer finde ich immer irgendwie "farblos" (wenn ihr versteht, was ich meine?).
Aber hey, wie heisst es so schön: Haben ist besser als Rauchen... nee, ach ihr versteht schon!

Abschließendes URTEIL:
Quadratisch, praktisch, gut & günstig. Zudem ohne Kalorien!
Ernsthaft: Ich habe den Palmer Pocket Amp MKII liebgewonnen:
- Einfach & schnell eingestellt: Der PPA hält mich nicht auf, ich muss nicht für jede Umgebung ein neues Pre-Set erstellen, nicht durch Menüs tauchen... LIKE!
- Ich mag seinen Sound: Ist immer Geschmacksache, klar. Jedoch hat der PPA seinen eigenen Sound - manchmal erinnert er mich ein wenig an meinen alten Sansamp (kennt den noch jemand - das Ding mit dem Mäuseklavier!). Bisher bin ich außerdem in noch keinem Mix (live oder recorded) "abgesoffen", und auch die Mix/FOH-Leute sind wohl bisher gut mit ihm zurechtgekommen... zumindest hatte noch niemand was zu meckern, und das kann ja auch ein Zeichen sein oder?😉
Letztlich ist der Pocketamp kompakt & supersparsam im Energieverbrauch. Und glaubt mir, spätestens wenn euch mal euer Röhrenamp während eines Gigs abrauchen sollte (was ich nicht hoffe & euch nicht wünsche), dann wisst auch ihr diese Eigenart zu schätzen!

Ja, ich würde ihn wieder kaufen. Jederzeit!
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R
Amp-Simulation, kein Fuzz
Randmusiker 08.01.2025
Nachdem ich einige Zeit mit dem PDI-09 von Palmer und meiner gesamten Pedalatur davor in's Pult gegangen bin, wollte ich was kompakteres, was auch im Arbeitszimmer geht - und dachte da an noch 'ne PDI-09 und Plugin. Da die PDI-09 nicht mehr lieferbar ist (Skandal!), bin ich also beim Pocket Amp gelandet.

Rein in's Pult, Monitore an - oha, nicht schlecht! Leider sind die Klangbeispiele hier komplett "High Gain" based, der Pocket Amp hat aber seine Stärken definitiv nicht dort, sondern im "angeheizen" Bereich, also leichter Crunch bis Breakup, da klingt das kleine Ding wirklich gut. Und verträgt auch sehr gut ein Fuzz davor (und weitere Pedalerie), wenns wirklich krachen soll.

Also, nix für IG Metal (dafür ein Sternchen ab), die Stärken sind im crunchig-perligen, leicht heiseren Bereich. Dort reagiert der Pocket Amp MK2 aber herrlich auf Spielnuancen und VBolumen-Poti, halt wie ein richtiger Amp.

Die Clean-Settings sind überzeugend, schön clean, aber mit edlem Timbre, Amp-Character und Speaker/Mic Simulation. Viel musikalischer als direkt in's Pult.

Die Klangreglung ist minimalistisch, aber reicht aus und packt beherzt zu; Die Auswahl an Ampcharacteristiken und Mic/Cabsims sollten für jeden Fall was passendes bieten - so man nicht den Watto Krawallo Rawums mit 500W Geröhre im Weltuntergangs-Sirenenbetrieb meint emulieren zu müssen.

Was die Verarbeitung angeht: Palmer-solide, auch der Stachelfrisurträger mit dem Springerstiefel wird das Ding auf dem Pedalboard nicht als erstes kaputt kriegen.

Massives Gehäuse, versenkte Schalter, stabile Potiachsen (Metall, verschraubt!) und Knöpfe - deutlich mehr, als der Preis erwarten lässt, Super! Der Pocket Amp MK2 ist auch prima als Pedalboard Backup geeignet, wen das Röhrengetürm streikt.

Und ja, es ist offensichtlich, dass es ein Vorbild gibt, das bremst der Palmer aber spätestens beim Preis aus.

Alle Daumen hoch!
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Ma
Ok mit diesen vielen Möglichkeiten - auch was für Bassisten dabei
Michael aus M 26.04.2016
Für's Heimstudio mal wieder von der Neugier gepackt und den Namen Palmer in bester Erinnerung wegen der PDI-09 Speakeremu/DI Box habe ich mir das Ding geholt.
Auffallend sind die mannigfaltigen Einstellmöglichkeiten um den Sound zu beeinflussen, das ist genau das richtige für mich.
Die Clean Sounds und leichte Zerre für Rhythmus sind gut, aber als Lead Sound kratzt es mir zu sehr.
Das kleine Ding musste aber auch einen Vergleich zum Sansamp TRI-AC über sich ergehen lassen und da hat es halt schlechte Karten ...
Aber, trotzdem, für mal schnell unterwegs super, vor allem ein Kopfhörerausgang, der über ordentlich Saft verfügt, das möchte ich mal deutlich hervorheben.
Dazu noch einen Aux in, an Vielseitigkeit für Einsatzmöglichkeiten mangelt es der kleinen, sehr preiswerten und äusserst stabilen Kiste nun wahrlich nicht.
Rauschen ? Fällt nicht unangenehm auf.

Nachtrag 6.6.16:

Eingetlich bin ich ja Bassist. Drum hab ich aus Gaudi mal den Beyer DT770 Kopfhörer eingestöpselt und erst enmal einen passiven Fener PJ mit Clean Ampsim getestet. Sehr hörenswert, zum Üben allemal, für Recording müsste ich intensiver checken.
Mit aktivem Bass, erst MM Stingray ud dann G&L Tribute (der mit dem Mörderoutput) die Ampsim ausschalten und dann macht auch das Spaß, Klagregelung hat der Bass ! Die Ampsim versucht in dem Fall den Sound nur Vintage passiv klingen zu lassen, mir gefiel es nicht. Aber für Experimente ...
Ich glaube allerdings, das Ding darf nicht nach USA exportiert werden, denn der erreichbare Schalldruck mit Kopfhörer lupft einem fast die Schädeldecke ...
Mein EBS Microbass II hat zum Vergleich aus dem Kopfhörerausgang nur ein leichtes Säuseln zu bieten.
Starke weitere Möglichkeit, um das Teil zu nutzen !
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S
Sehr praktikabel 👍
Stefan255 15.12.2024
Ausgepackt —> plug n play —> geil.
In 20 min ohne irgendwelches krampfartiges Virtuell-Desaster an Screens, mit Mäusen oder mit unendlich nervigen, langwierigen Einstell-Kriegen direkt 10 gute Soundvarianten von absolut F-Clean über glasigen Brit-Drive bis Mesa-HGain alle Abstufungen durchgeblasen, direkt einen Demosong damit aufgenommen, von dem die Kollegschaft klanglich sofort ebenfalls sehr überzeugt war…auf Anhieb also 100 von 100 Punkten alleine dafür…

Einige Versuchsreihen am Folgetag ergaben, das Teil verträgt auch meinen analogen Tretminen-Fuhrpark angefangen beim H&K Tubeman 1 über den Klassiker TS9 hin zur großen Boss-Auswahl, dann noch die rotzige Box of Rock, etc…daneben alle möglichen Modulationseffekte - und zwar sowohl Pre,-wie auch Post-Palmer-PreAmp. Alles super, natürlich muss man ganz oldschool schalten und an Potis drehen, aber genau das liebe ich so sehr und ist bei der „Menge“ an Schaltern und Knöpfen höchst überschaubar - sehr gut!
Auch die virtuellen Stompboxes klingen nun sehr rund und „echt“ - als wäre das tatsächlich ein Amp, der da zu hören ist.
Auch die 3 versch. SpeakerSims sind gut nutzbar, alles in Allem:
Soviel Sound und Praktikabilität bietet wohl kaum ein anderer PreAmp - und das zu DEM doch recht geringen Preis (77,-)

Was das alles hier ausgelöst hat? Pure, echte Freude, endlich viele Probleme auf einen Schlag gelöst zu wissen und die sofortige Bestellung einer zweiten, dieser eierlegenden Wollmilchsau.

Dickes Lob an die Entwickler!!
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Die Ernüchterung kam zu spät
anyone 09.04.2019
Einfache Bedienung und hervorragende Verarbeitung, damit kann der Pocket Amp auf jeden Fall punkten: Instrument und Kopfhörer anschließen, Verstärker auswählen, Regler einstellen und ab dafür! Leider hört der Spaß hier auch schon auf. Die Sounds aus der Kopfhörerbuchse sind leider nicht sonderlich ausdrucksstark und auch der über den DI-Ausgang abgenommene Ton ist eher dürftig als behelfsmäßig.

Hinzukommt, dass der Pocket Amp keinen richtigen "Aus"-Zustand besitzt. Tritt man mit aktiviertem Effekt auf den Schalter, wechselt das Gerät in den DI-Modus, dessen Pegel nicht eingestellt werden kann. Gerade bei Verwendung des Kopfhörerausgangs kann es deshalb zu einer unangenehmen und sehr lauten Überraschung kommen, am Mischpult blinkt sofort die Warn-LED auf und es kommt zum Übersteuern. Weiterhin lässt sich das Signal der Outputbuchse auch nicht mit anderen Cabsims nutzen, da auch aus ihr ein frequenzkorrigiertes Signal kommt. Vom Einsatz an einem richtigen Amp möchte ich hat nicht erst sprechen. Nicht zuletzt macht sich auch der fehlende Mittenregler bemerkbar, durch den sich die Klanggestaltung auf dünn-nörgelig bis dumpf-übersättigt begrenzt.
Die Cleansettings überzeugen nicht wirklich, vor allem, weil durch Abschalten des Effekts das unverfälschte Originalsignal zur Verfügung steht. Die Crunch- und Heavysettings lassen ebenfalls nur erahnen, wohin die Reise gehen soll, lediglich US Crunch sticht hervor und schickt Carlos Santana zu Besuch vorbei.

Alles in allem war der Pocket Amp leider ein Fehlgriff, der sich viel zu spät als solcher entpuppt hat.
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K
Keinesfalls ein Fehlkauf
Ken.A 03.11.2023
Ich habe mir den Pocket Amp gekauft, um einfach eine kleine Alternative zu einem „normalen“ Amp zu haben, die man mitnehmen kann. Na wer hätte das gedacht…

Aber diesen Job erledigt das Teil sehr gut! Mit einer 9V Batterie und einem tragbaren JBL-Lautsprecher hatte ich sogar die Möglichkeit meine Gitarre mit auf ein Festival zu nehmen um dort um 6 Uhr morgens alle mal kurz zu verwirren.

Spaß beiseite, zu den Fakten.
Batterie hält verblüffend lange, kann leider keine genaue Angabe machen, aber schätze mal ca 10-15 Stunden Spielzeit je nach Batterie.
Die Verarbeitung ist soweit gut, nichts wackelt, nichts schleift, die Buchsen sitzen bombenfest. Fußschalter klickt schön, wenn man draufdrückt, also hier keine Beschwerde.

Die Features sind absolut ausreichend, XLR-Output und 3,5mm Input sind extrem nützlich um zum Beispiel das Signal in ein älteres Interface zu jagen, bzw. Metronom oder Drumbeat mit auf die Ohren zu bekommen. Die Amp Settings „US - BRIT - Vintage“ sind im Endeffekt „voll/Basslastig - trocken/Gain - keine Filter“. Die Modi erklären sich von allein. Die MIC Einstellung ist sozusagen ein „emuliertes Mikrofon“, also wie es klingen würde, wenn man einen AMP mit Mic abnimmt.
Also auch bei den Features keine Beschwerde. Das einzige, das mir einfällt, ist das es schneller rauscht, als mein H&K Amp, aber damit habe ich gerechnet und es war wirklich weniger als erwartet. Und das Ding passt in meine Hosentasche…zwar eine Cargohose, ABER mach das mal mit nem großen.

Im großen und ganzen kann ich das Teil nur empfehlen, egal ob man die Gitarre für ein paar Tage mit in die Heimat oder zu Freunden nehmen will um anzugeben, auf ein Festival um zu nerven, oder einfach in einem anderen Raum ohne den Amp umzustellen. Es lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall!
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O
Solider Clean Sound
Olliver 30.03.2022
Hatte ihn als Clean Lösung direkt ins Pult gedacht. Clean mit Pedalboard davor war es ok. Bei der Klangregelung hätte ich mir einen Mittenregler gewünscht. Zerrsound könnten mich nicht überzeugen. Sehe es eher als Notlösung. Aber man darf den Preis nicht außer Acht lassen, dafür ist es wirklich ok, mit einem EQ davor wahrscheinlich auch noch besser zu nutzen.
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(nicht nur zuhause) immer im Einsatz
Chordophonist 24.07.2022
ich setze den Pocket Amp als analoge cab sim bzw. Kopfhörerverstärker ein. Wie hier auch schon der eine oder die andere schrieb: Marshall- und Mesa-sounds dürften eher Geschmackssache bleiben. Aber viele amp-in-a-box-Pedale sind ja für Fender-Verstärker konzipiert; und wählt man diese Einstellung (alle Schalter nach unten) an der Palme, tönt es wirklich äußerst angenehm! Habe ich auch schon bei sessions über ein full-range-System eingesetzt... — sicher: das Ansprechverhalten und "die Nachgiebigkeit" eines guten Röhrenverstärker erhält man hier nicht; Aufnahmen allerdings tönen mehr als zufriedenstellend... Dazu die Anschlüsse für Kopfhörer und einzuspeisende externe Tonträger: da macht das jammen zu den amtlichen Produktionen Freude! Der Bass-Knopf scheint übrigens eher für die Tiefmitten zuständig zu sein. Zumindestens bei meinem setup gehen die eigentlichen Bässe nicht verloren, wenn ich hier auf Linksanschlag gehe...

Aber — wie hier ebenfalls schon bemängelt — der Pegelsprung zwischen ein- und ausgeschaltetem Gerät ist eher unpraktikabel.


NACHTRAG:
aktuell bevorzuge ich die "BRiT"-Einstellung — und zwar wie folgt:
Gain auf weniger als 9:00 (!)
Bass und Treble ca. 10:00
Mic-Position = center

sehr lecker...
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Universell einsetzbarer Hosentaschen-Amp (oder Ersatz-DI)
Jürgen206 18.06.2020
Ich war auf der Suche nach einer sehr schlanken Lösung um mit meiner Epiphone Sheraton einerseits zuhause Rumnudeln (das ist auch wunderbar per Kopfhörerausgang möglich oder alternativ eben über ein Interface) und andererseits mit wenig Schnickschnack und trotzdem schönem Sound (zu 95% Clean-Sound) ins Mischpult spielen zu können.

Der Pocketamp klingt wirklich gut, das hätte man für den Preis und die Größe kaum erwartet! Natürlich würde man im direkten Vergleich mit realen Amps den Unterschied hören, aber das steht bei den Pedals ja allgemein außer Frage.
Die Einstellmöglichkeiten ermöglichen auch viele verschiedene Sounds, allerdings ist ein Umschalten während eines Songs eigentlich nicht möglich. Das Pedal ist für diejenigen (wie mich) eine Lösung, die einen definierten Sound wollen. Andernfalls wäre vielleicht das Vorschalten von z.B. einem Zerrepedal sinnvoll.
Ein wenig störend ist für mich, dass sich das Outputlevel bei konstantem Gain je nach gewähltem Amp stark verändert, das kann zu ungewünschten Überraschungen führen...

Übrigens harmoniert das Teil auch gut mit meinem Bass und ganz Allgemein lohnt es sich den Pocket Amp als Backup-Preamp oder DI-Box für jegliche Art von Instrument mit im Gepäck zu haben!
Kurzum: Mini-Teil, robust, sehr guter Sound, DI-Box, kleiner Preis: Kaufempfehlung!
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Palmer Pocket Amp MK2 Guitar Preamp