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Palmer Pocket Amp MK2 Guitar Preamp

228 Kundenbewertungen

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Palmer Pocket Amp MK2 Guitar Preamp
80 CHF
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89 Rezensionen

MS
Klasse "Cleanamp" für Pedalboard
Mr. SloMo 01.09.2015
Schon lange suchte ich nach einer praktikablen Lösung, um mit meinem Pedalboard direkt ins Pult spielen zu können (z.B. für Inear-Anwendungen oder im Falle eines Aussetzers des Röhrenamps).
Dieses Gerät ist einfach großartig, denn es ist das momentan einzige - zumindest mir bekannte - auf dem Markt, welches GLEICHZEITIG alle folgenden Features bietet:
*** seeeehr guter, pedalfreundlicher Cleansound (die im Gerät integrierten verzerrten Sounds sind hingegen Geschmackssache und nicht ganz mein Fall)
*** in Kombination mit Distortionpedalen sehr authentischer Klang und Ansprache eines mikrofonierten Röhrenverstärkers - in meinen Ohren authentischer als viele wesentlich teurere analoge Geräte oder digitale Modeller der namhaften Konkurrenz, die ich ausprobiert habe.
*** gute Regelmöglichkeiten zur Färbung des Sounds (allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der Trebleregler weiter oben ansetzt, um dem Sound z.B. im 6kHz-Bereich mehr Frische verleihen zu können)
*** suuuuper prakrische Anschlussmöglichkeiten: Integrierte DI-Box mit XLR-Ausgang (ich habe mich schon immer gefragt, warum das die Konkurrenz nicht hat); zusätzlicher Klinken-Ausgang, so dass man das Signal direkt splitten kann (z.B. für's eigene Monitorsystem). Dieser Ausgang befindet sich im Gegensatz zu vielen üblichen DI-Boxen auf derselben Seite wie der XLR-Ausgang, was die ganze Sache sehr Pedalboard-freundlich macht
*** robustes, aber trotzdem relativ kleines und leichtes Gehäuse, was eine bequeme Montage per Klettband auf kleinen Pedalboards ermöglicht
*** läuft mit 9V und verbraucht nur 50mA, so dass in einer daisy chain in der Regel kein zusätzliches Netzteil nötig ist
Zusammengefasst: Ich bin begeistert, und das nicht nur aufgrund des unglaublich günstigen Preises!!!
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m
Mother's Little Helper...
macstrat 08.07.2026
...ok, wie's bei Mutti damit ausschaut, kann ich nicht sagen.

Was ich hingegen konstatieren darf: Die kleine Kiste hat mir schon ein paar mal de Ar... (oops - schuldi!) den Allerwertesten gerettet. Aber der Reihe nach...

Seit nunmehr gut 5 Jahren ist der kleine quadratische Tausendsassa aus meinem Live-Gear nicht mehr wegzudenken:
Ich spiele Röhren-Amps, u.a. auch einen VOX AC30. Wer diesen Amp kennt, der weiss auch, dass die Endstufe mit ihren EL84-Tubes recht heiß eingestellt ist (oder zumindest sein sollte, damit die Kiste klingt). Und da kommt es, wenn auch selten, mitunter vor, dass sich eine von den Poweramp-Röhren verabschiedet - und das ist mir auch schonmal während eines Gigs passiert. Und dann bleiben genau 3 Möglichkeiten:
1. aus dem FX-Board direkt ins Pult (klanglich nicht empfehlenswert!),
2. den Gig beenden (ganz schlecht, wenn du Publikum & VA zufrieden sehen willst!),
3. den Sänger 2-3 min. was Lustiges erzählen lassen, schnell den Pocket-Amp aktivieren - und weiterspielen! (yess, DAS ist professionell!).

Genau für dieses Szenario habe ich mir seinerzeit den PPA (Palmer Pocket Amp) zugelegt. Und den Job macht er spitze! Genau genommen sogar so gut, dass ich ihn mittlerweile auch zu Sessions, Pop-Up Konzerten usw. mitnehme: Noch nen Booster/Zerrer dazu - und fertig ist das ganz kleine Besteck (Gitarre nicht vergessen)! Den Zerrer könnte ich theoretisch sogar zuhause lassen, denn der PPA bietet neben seinen 3 grundsätzlichen "Geschmacksrichtungen" (US/British/Vintage) auch noch die Wahl zwischen clean, crunch & heavy (Metal, is klar oder?). Dazu kann der PPA noch 3 Mikrofonierungen nachstellen. Kurz mal rechnen: 27 Sounds!

Und die liefert der PPA rein analog: Keine Menüs, kein Getippe. Er benimmt sich eher wie ein Amp: Du stellst deinen Lieblingskanal ein. Passt den EQ & die "Abnahme" an. Fertig.

Und so liebe ich das. Falls sich noch jemand an die 90er erinnert... damals musste ich natürlich auch so ein midifiziertes Multi-Effektgerät haben! Mit 128 Sounds!
Aber alle klangen eher so semi. Und war ich zuhause stundenlang "parametertauchen", bis es daheim endlich geil klang... dann war in der Regel die Begeisterung spätestens bei der Bandprobe vorbei:
Kein Druck, kein oberamtlicher Sound. Sondern im Mix abgesoffen.

Jaja. Natürlich haben wir nicht mehr 1990. Und die digitale Technik hat sich weiterentwickelt, klar. ABER:
1. Ist der PPA einfach superschnell einzustellen, eben weil er keine Menüs hat! Und vor allem:
2. Zeig' mir die digitale Kiste, die 2-3 Jahre mit dem gleichen 9V-Block läuft! Und das ist nicht übertrieben - vor ein paar Wochen hatten wir einen recht großen Gig auf einem Festival, und weil dafür natürlich alles tipptopp vorbereitet sein musste, habe ich auf meinem PPA eine neue Batterie gegönnt (ich markiere jeden 9V-Block mit Monat/Jahr des Einsetzens). Ein wenig überrascht war ich schon, denn die alte Batterie hat fast drei Jahre im PPA verbracht - das schaffen bei mir sonst nur Fuzz & Treble Booster!

Für knapp 90€ (Juli'26, aber ich meine, ich vor 5 Jahren ziemlich genau den gleichen Preis bezahlt) wäre ich mit der beschriebenen DI/Ampsimulationsfunktion bereits total zufrieden (evt. lässt sich das ja auch zwischen den Zeilen rauslesen😉). Aber der PPA macht wie ich finde auch im Direct Recording eine gute Figur, wo er immer stark nach Röhre klingt und halt auch einfach fix ist: Auspacken, verkabeln, kurz einstellen: Voilà! OK, Kemper & Co. können's noch etwas dynamischer - aber fürs "quick & dirty"-recording schwöre ich auf den PPA. Immer noch!

Palmer bewirbt den Pocket Amp noch für 2 weitere Funktionen (oder zumindest war das so, als ich ihn kaufte): Nämlich als "richtiges" Vezerrerpedal & als Headphone-/Silent-Übungsamp.
Als Drivepedal klingt der kleine auch durchaus interessant: Er bringt da seinen ganz eigenen Grundsound mit, wobei ich zugebe, dass er mir dafür zu empfindlich ist: Während ich ihn nämlich als D.I. bzw. Ampsim total robust & einfach einzustellen finde, entscheidet m.M. beim Einsatz als reines Verzerrerpedal mitunter 1/2mm Potibewegung schon zwischen "cool" & "meh". Außerdem: Es gibt so viele geile OD/Dist.-pedale da draußen...!

Und als Übungsamp, mit Kopfhörer... naja, ganz offen: Da mag ich meinen Yamaha THR (ohne Kopfhörer!) doch lieber: Fühlt sich -auch leise- für mich einfach "mehr nach Amp" an; Kopfhörer finde ich immer irgendwie "farblos" (wenn ihr versteht, was ich meine?).
Aber hey, wie heisst es so schön: Haben ist besser als Rauchen... nee, ach ihr versteht schon!

Abschließendes URTEIL:
Quadratisch, praktisch, gut & günstig. Zudem ohne Kalorien!
Ernsthaft: Ich habe den Palmer Pocket Amp MKII liebgewonnen:
- Einfach & schnell eingestellt: Der PPA hält mich nicht auf, ich muss nicht für jede Umgebung ein neues Pre-Set erstellen, nicht durch Menüs tauchen... LIKE!
- Ich mag seinen Sound: Ist immer Geschmacksache, klar. Jedoch hat der PPA seinen eigenen Sound - manchmal erinnert er mich ein wenig an meinen alten Sansamp (kennt den noch jemand - das Ding mit dem Mäuseklavier!). Bisher bin ich außerdem in noch keinem Mix (live oder recorded) "abgesoffen", und auch die Mix/FOH-Leute sind wohl bisher gut mit ihm zurechtgekommen... zumindest hatte noch niemand was zu meckern, und das kann ja auch ein Zeichen sein oder?😉
Letztlich ist der Pocketamp kompakt & supersparsam im Energieverbrauch. Und glaubt mir, spätestens wenn euch mal euer Röhrenamp während eines Gigs abrauchen sollte (was ich nicht hoffe & euch nicht wünsche), dann wisst auch ihr diese Eigenart zu schätzen!

Ja, ich würde ihn wieder kaufen. Jederzeit!
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R
Amp-Simulation, kein Fuzz
Randmusiker 08.01.2025
Nachdem ich einige Zeit mit dem PDI-09 von Palmer und meiner gesamten Pedalatur davor in's Pult gegangen bin, wollte ich was kompakteres, was auch im Arbeitszimmer geht - und dachte da an noch 'ne PDI-09 und Plugin. Da die PDI-09 nicht mehr lieferbar ist (Skandal!), bin ich also beim Pocket Amp gelandet.

Rein in's Pult, Monitore an - oha, nicht schlecht! Leider sind die Klangbeispiele hier komplett "High Gain" based, der Pocket Amp hat aber seine Stärken definitiv nicht dort, sondern im "angeheizen" Bereich, also leichter Crunch bis Breakup, da klingt das kleine Ding wirklich gut. Und verträgt auch sehr gut ein Fuzz davor (und weitere Pedalerie), wenns wirklich krachen soll.

Also, nix für IG Metal (dafür ein Sternchen ab), die Stärken sind im crunchig-perligen, leicht heiseren Bereich. Dort reagiert der Pocket Amp MK2 aber herrlich auf Spielnuancen und VBolumen-Poti, halt wie ein richtiger Amp.

Die Clean-Settings sind überzeugend, schön clean, aber mit edlem Timbre, Amp-Character und Speaker/Mic Simulation. Viel musikalischer als direkt in's Pult.

Die Klangreglung ist minimalistisch, aber reicht aus und packt beherzt zu; Die Auswahl an Ampcharacteristiken und Mic/Cabsims sollten für jeden Fall was passendes bieten - so man nicht den Watto Krawallo Rawums mit 500W Geröhre im Weltuntergangs-Sirenenbetrieb meint emulieren zu müssen.

Was die Verarbeitung angeht: Palmer-solide, auch der Stachelfrisurträger mit dem Springerstiefel wird das Ding auf dem Pedalboard nicht als erstes kaputt kriegen.

Massives Gehäuse, versenkte Schalter, stabile Potiachsen (Metall, verschraubt!) und Knöpfe - deutlich mehr, als der Preis erwarten lässt, Super! Der Pocket Amp MK2 ist auch prima als Pedalboard Backup geeignet, wen das Röhrengetürm streikt.

Und ja, es ist offensichtlich, dass es ein Vorbild gibt, das bremst der Palmer aber spätestens beim Preis aus.

Alle Daumen hoch!
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Ma
Ok mit diesen vielen Möglichkeiten - auch was für Bassisten dabei
Michael aus M 26.04.2016
Für's Heimstudio mal wieder von der Neugier gepackt und den Namen Palmer in bester Erinnerung wegen der PDI-09 Speakeremu/DI Box habe ich mir das Ding geholt.
Auffallend sind die mannigfaltigen Einstellmöglichkeiten um den Sound zu beeinflussen, das ist genau das richtige für mich.
Die Clean Sounds und leichte Zerre für Rhythmus sind gut, aber als Lead Sound kratzt es mir zu sehr.
Das kleine Ding musste aber auch einen Vergleich zum Sansamp TRI-AC über sich ergehen lassen und da hat es halt schlechte Karten ...
Aber, trotzdem, für mal schnell unterwegs super, vor allem ein Kopfhörerausgang, der über ordentlich Saft verfügt, das möchte ich mal deutlich hervorheben.
Dazu noch einen Aux in, an Vielseitigkeit für Einsatzmöglichkeiten mangelt es der kleinen, sehr preiswerten und äusserst stabilen Kiste nun wahrlich nicht.
Rauschen ? Fällt nicht unangenehm auf.

Nachtrag 6.6.16:

Eingetlich bin ich ja Bassist. Drum hab ich aus Gaudi mal den Beyer DT770 Kopfhörer eingestöpselt und erst enmal einen passiven Fener PJ mit Clean Ampsim getestet. Sehr hörenswert, zum Üben allemal, für Recording müsste ich intensiver checken.
Mit aktivem Bass, erst MM Stingray ud dann G&L Tribute (der mit dem Mörderoutput) die Ampsim ausschalten und dann macht auch das Spaß, Klagregelung hat der Bass ! Die Ampsim versucht in dem Fall den Sound nur Vintage passiv klingen zu lassen, mir gefiel es nicht. Aber für Experimente ...
Ich glaube allerdings, das Ding darf nicht nach USA exportiert werden, denn der erreichbare Schalldruck mit Kopfhörer lupft einem fast die Schädeldecke ...
Mein EBS Microbass II hat zum Vergleich aus dem Kopfhörerausgang nur ein leichtes Säuseln zu bieten.
Starke weitere Möglichkeit, um das Teil zu nutzen !
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S
Sehr praktikabel 👍
Stefan255 15.12.2024
Ausgepackt —> plug n play —> geil.
In 20 min ohne irgendwelches krampfartiges Virtuell-Desaster an Screens, mit Mäusen oder mit unendlich nervigen, langwierigen Einstell-Kriegen direkt 10 gute Soundvarianten von absolut F-Clean über glasigen Brit-Drive bis Mesa-HGain alle Abstufungen durchgeblasen, direkt einen Demosong damit aufgenommen, von dem die Kollegschaft klanglich sofort ebenfalls sehr überzeugt war…auf Anhieb also 100 von 100 Punkten alleine dafür…

Einige Versuchsreihen am Folgetag ergaben, das Teil verträgt auch meinen analogen Tretminen-Fuhrpark angefangen beim H&K Tubeman 1 über den Klassiker TS9 hin zur großen Boss-Auswahl, dann noch die rotzige Box of Rock, etc…daneben alle möglichen Modulationseffekte - und zwar sowohl Pre,-wie auch Post-Palmer-PreAmp. Alles super, natürlich muss man ganz oldschool schalten und an Potis drehen, aber genau das liebe ich so sehr und ist bei der „Menge“ an Schaltern und Knöpfen höchst überschaubar - sehr gut!
Auch die virtuellen Stompboxes klingen nun sehr rund und „echt“ - als wäre das tatsächlich ein Amp, der da zu hören ist.
Auch die 3 versch. SpeakerSims sind gut nutzbar, alles in Allem:
Soviel Sound und Praktikabilität bietet wohl kaum ein anderer PreAmp - und das zu DEM doch recht geringen Preis (77,-)

Was das alles hier ausgelöst hat? Pure, echte Freude, endlich viele Probleme auf einen Schlag gelöst zu wissen und die sofortige Bestellung einer zweiten, dieser eierlegenden Wollmilchsau.

Dickes Lob an die Entwickler!!
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Genial zum üben in der Mietwohnung
Axl F. 09.03.2024
Als E-Gitarren Neuling mit Mietwohnung brauche ich eine Amp-Simulation mit Kopfhöhreranschluss und AUX-In. Der MK2 von Palmer bietet alles was man zum Einstieg braucht und kann über DI-out auch noch gleich mit zur Bandprobe am Mischpult angeschlossen werden. Der Kopfhörerausgang möchte lieber hochohmige Kopfhörer. Meine Shure SE215 mit 15 Ohm lassen schon bei geringster Reglerstellung die Augen vortreten. Hier lauert dauerhafter Hörverlust. Mit meinen DT-770 Pro (80 Ohm) ist alles gut und der Volume-Regler hat ordentlich Spielraum.
Die Sound-Vielfallt ist für mich als Anfänger völlig ausreichend. Das Alu-Gehäuse ist unkaputtbar und passt locker in die Gitarrentasche.
Mit dem 9V Block als Stromquelle kann man quasi überall üben oder spielen.
Ich schließe mein Handy/Tablet über Miniklinke am AUX-In an und kann somit Lehrvideos schauen oder Begleittracks hören.
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Für eine spezielle Anwendung
Bernarduschka 19.12.2025
Habe den Pocket amp für eine ganz spezielle Anwendung gekauft. Ich spiele häufig bei „open mics“. Meistens wird auf einen raschen Wechsel der beteiligten Gitarristen Wert gelegt.

Ich verwende den Amp mit einer Western Gitarre (mit aktivem Pickup), von dort direkt ins Mischpult, welches vom Veranstalter bereit gestellt wird. Der Pocket Amp hängt in einer kleinen Tasche links am Körper. Das (kurze) Klinkenkabel kommt rechts aus der Gitarre, und geht hinter dem Rücken in den Amp. Wenn ich auf die Bühne komme, wird einfach das vorhandene Kabel vom Mischer in den Output des Pocket amp gesteckt und alles ist fertig.

Zwischen den Songs kann ich bequem die Sounds verändern, auf die Lautstärkesprünge zwischen den Einstellungen muss man jedoch achten, das haben ja bereits die anderen Rezensenten zurecht erwähnt.

Soundbeispiel „House of New Orleans für Wester Gitarre:
Alle Drehregler mittig, Amp Brit, Mode Crunch.
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Die eierlegende Wollmilchsau
BigN. 07.02.2016
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es wirklich: Den Palmer Pocket Amp!
Für unter hundert Euro kriegt man ein robustes, gut verarbeitetes Pedal,
das reichlich Möglichkeiten bietet. Dankedanke, ich bin begeistert.

Manchmal spiele ich in soo kleinen Zusammenhängen,
dass sich das Verstärkerschleppen nicht lohnt
(z. B.: auf einer Autorenlesung oder einer Vernissage).
Dann den Palmer in den Gigbag und es läuft.

Dank XLR und Klinken-Ausgang frage ich auch nicht mehr,
was vor Ort an P.A.-Equipment da ist. Einer der zwei wird schon passen :-)

Grundsätzlich finde ich das Konzept, Schalter UND Potis
für die Klangreglung zu kombinieren, sehr überzeugend.
Die Schalter für's Grobe und die Feinheiten mit den Potis.

Ich bin ein Fender-Tweed-Mann, aber hin und wieder
kann ich einen Brit-Sound a la Mick Ronson gut gebrauchen.
Beides geht mit den Pocket Amp flink und überzeugend.
Delay oder Verzerrer etc. müssen dann natürlich dazu
- man bekommt "nur" den Sound eines Amps nebst mikrophoniertem Speaker.

A propos Mikrophonierung:
Der entsprechende Schalter ist mein Favorit.
Da tut sich in den verschiedenen Stellungen einiges
und man ist auch nahe an der gewohnten Realität,
Mikro vor der Box rumschieben, dran.

Aus Neugier hab' ich den Pocket Amp auch mal via XLR-Out
an meinen Digitalwandler gehängt und in den Rechner eingespielt.
Funktioniert tadellos, mit gutem Klang und wenig Rauschen.

Also, ich finde, mit dem Ding macht man nix falsch.

P.S.: Den US-Sound (Mesa Boogie?) habe ich nicht getestet.
Brauche ich nicht. Habe ich auch keine Ahnung von...
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Schweizer Offiziersmesser
Andy von Rockenhausen 28.02.2022
Der Pocket Amp MK2 lässt sich auf vielfältige Weise einsetzen und kann im Notfall auch durch direkten Anschluss an die PA einen Amp ersetzen. Problematisch finde ich nur den schmerzhaften Lautstärkesprung wenn man über Kopfhörer spielt und versehentlich den Fußschalter betätigt!
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Fantastisch!
FrankWilleke 15.03.2016
Mein alter Marshall hat den Geist aufgegeben, und da ich gerade nicht über genügend Mittel verfüge, mir einen neuen ausgewachsenen Amp zuzulegen, brauchte ich eine Alternative.
Da ich inzwischen viel im Studio spiele, sollte diese Alternative möglichst handlich und leicht sein, und flexibel im Klang. Und es sollte eine Speaker Simulation mit drin sein, damit meine anderen Verzerrer über's Mischpult nicht so knarzig klingen.

Der Palmer bietet mir genau das. Ausgesprochen kostengünstig, passt in die Jackentasche, hat drei Amp-Modelle mit jeweils drei Modi und eine Speaker Simulation mit drei Mikrofonierungs-Presets an Bord. Und noch DI-Funktionalität, die mir aber nicht so wichtig war.

Klingen tut das Teil großartig! Die Marshall-Simulation (genannt "Brit") klingt wirklch erstaunlich überzeugend, und sogar der Fender-Amp (genannt "Vintage") ist wirklich zufriedenstellend und zerrt auch ganz nah am Original. Schon erstaunlich, wenn man sich überlegt, dass es nunmal kein 20-kilo-Röhrenamp ist, sondern ein handliches Kästchen. Und es ist ja auch eine analoge Transistorschaltung, kein Modeling/DSP-Kram.

Klar, zu den echten Amps gibt's schon noch einen Unterschied. Aber ehrlich gesagt, ist der im Studio-Alltag so gering, dass ich mir jetzt erstmal keinen Amp kaufen werde. Der Palmer begeistert mich.

Einen Stern Abzug gibt's trotzdem bei den Features, weil sich die Amp/Speaker Simulation nicht separat deaktivieren lässt. Manchmal hätte ich gerne Speaker und Mikrofon simuliert, aber keinen Amp. Oder manchmal hätte ich den Palmer gerne als Verzerrer benutzt, ohne Speaker Simulation. Aber egal, für den Preis und bei dem Klang kann man echt nicht meckern.
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Palmer Pocket Amp MK2 Guitar Preamp