Presonus StudioLive Series III SE 16R
16-Kanal Digital Rack Mixer
- kompakter Rackmixer für FOH, Monitor und Stagebox-Anwendungen
- weitreichende Kompatibilität dank Milan-Zertifizierung
- 16 recallbare XMAX-R Preamps
- 6 FlexMixes als Aux, Subgruppe oder Matrix konfigurierbar
- 2 FX-Busse mit Stereo-Returns
- EQ- und Kompressor auf jedem Kanal und Bus
- 18 x 18 USB-Audiointerface
- Capture-Recording mit Virtual Soundcheck
- Universal Control Remote-Mixing inkl. Offline Editor und QMix-UC Monitor-App
- Abmessungen: 483 x 305 x 45 mm
- Gewicht: 3,9 kg
- inkl. Fender Studio Pro (Download)
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Erhältlich seit März 2026
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Artikelnummer 638590
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Verkaufseinheit 1 Stück
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Bedienoberfläche remote
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Faderanzahl 0
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Inputs DSP Chan 18
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Anzahl der Mikrofoneingänge 16
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physischer Output 8
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Digitale Stagebox-Anbindung AVB
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Hotspot Nein
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Multitrack Record Ja
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19" Rackmount Ja
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Outputs DSP Chan 10
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Busses 6
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Anzahl der Mono-Line Inputs 16
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Anzahl der Stereo-Line Inputs 1
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Ethernet Ethernet
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Soundkarte Interface USB-B
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Recorder Format WAV
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RTA nein
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Effekt Prozessor 4
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31 Band EQ 2
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Matrix 0
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DCA/VCA Gruppen 6
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MIDI Schnittstelle Nein
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Samplerate 48 kHz
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Monitor Apps Ja
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separates Personal Monitorsystem Optional
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Kartenslot Erw. Karte 0
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Digital ADAT Nein
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Digital SPDIF Nein
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Digital AES3/ASESEB Nein
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Digital MADI Nein
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Digital Dante Nein
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110V fähig Ja
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Hülle nein
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Höhe 45 mm
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Breite 483 mm
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Tiefe 305 mm
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Gewicht 3,9 kg
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Next Generation der Digitalen
Konsequent stellt der Presonus StudioLive Series III SE 16R umfangreiche Remote-Steuerungsoptionen, reichhaltige Ausstattung mit DSP- und Routingfunktionalität in den Fokus, und zwar bei unbedingt kompakter Bauform als digitaler Rackmischer mit lediglich einer HE. Nur folgerichtig wird auf eine klassische Bedienoberfläche mit Fadern verzichtet. Stattdessen wird der digitale Mischer über die DAW des Herstellers per Computer, Tablet oder für das Monitoring per Smartphone gesteuert. Neben dem Live-Mixing eignet sich der Digital-Mischer dank des integrierten 18x18 USB-Audiointerface sowie des Stereo-SD-Recorders auch für das USB-Recording, SD-Aufnahmen und ebenso für die Übertragung von Audio- und Videodaten im AVB-Netzwerk mit Einbindung von StudioLive-Mixer und NSB-Stageboxen. Und sogar die Dante-Anbindung ist möglich, benötigt wird dafür lediglich eine kompatible Bridge.
Reichlich Sound-Optionen
Dabei arbeitet der Presonus StudioLive Series III SE 16R mit 16 Eingangskanälen mit XMAX-R Preamps, 10 Mixbussen und 6 FlexMixes, die sich beispielsweise als Aux-Wege, Subgruppen oder Matrix-Mixe nutzen lassen. Hinzu kommt der Main-Bus im Stereo-Format. Für die Signalbearbeitung stehen bereits in dieser Version - der kleinsten der Serie - 130 simultane Prozessoren bereit. Die Standards wie Kompressoren, Limiter, parametrische und 31-Band-EQs werden durch sogenannte Fat-Channel-Plug-ins erweitert, die mit modellierten Kompressor- und EQ-Varianten gepimpt sind. Die sind keinesfalls begrenzt, befinden sich stattdessen auf sämtlichen Ein- und Ausgangsroutings. Hinzu kommen die beiden Slots für Delay und Hall.
Für professionelle Anwendungen
Der Presonus StudioLive Series III SE 16R zielt auf die Anforderungen unterschiedlichster Anwender. Das reicht vom Live-Sound mitsamt Monitoring, FoH-, Monitor- und Stagebox-Anwendungen über das Studio- und Home-Recording bis zum Streaming, der Content-Erstellung als auch der Kontrolle von Klanginstallationen. Die profitieren davon, dass die Kompatibilität tatsächlich immens ist. Schließlich ist der Rack-Mixer Milan-zertifiziert und unterstützt darüber hinaus Capture-Recording mit Virtual Soundcheck. Ebenso kann er über Universal Controle Remote Mixing inklusive Offline Editor und QMix-UC Monitor-App drahtlos gesteuert werden. Zum Lieferumfang gehört der Download der Software Fender Studio Pro. Zur besseren Einschätzung der Dimensionen: Der Mixer bringt bei den Maßen von 483x305x45mm ein Gewicht von 3,9kg auf die Waage.
Über PreSonus
Die Firma Presonus ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 1995 von Jim Odom und Brian Smith in Baton Rouge, Lousiana gegründet wurde und sowohl professionelle als auch preiswerte Hard- und Software für Musiker und Produzenten anbietet. Erstes Aufsehen erregte Presonus Mitte der 90er mit dem DCP8, einem analogen Acht-Kanal-Kompressor/Limiter/Gate mit Fader und Mute Automation, der digital durch MIDI gesteuert werden konnte. Es folgten eine Serie von Mikrofonverstärkern sowie erste Audio-Interfaces für die damals aufkommende Home-Recording Szene Anfang der 2000er Jahre. Heute finden sich im Katalog des Herstellers neben Audio-Interfaces, Mikrofonvorverstärkern, digitalen Mischpulten und Studiomonitoren auch die etablierte DAW-Software Studio One.
Starke Preamps
Zu den starken Argumenten des Presonus StudioLive Series III SE 16R zählen neben dem durchdachten Konzept insbesondere auch die integrierten XMAX-R Preamps. Dabei handelt es sich um erstens hochwertige und zweitens fernsteuerbare – recallable – Class-A-Mikrofonvorverstärker, die in der komplette Studio-Live-Serie verbaut werden. Die Vorzüge liegen in der hohen Aussteuerungsreserve bei geringem Rauschen und großer Dynamik. Dank der 30V-Netzteile unterstützen die Vorverstärker auch bei lauten Signalen die unverzerrte Verstärkung, wodurch der Sound in lauteren Bereich weiterhin transparent bleibt. Interessant und zugleich arbeitserleichternd ist die Tatsache, dass einmal gewählte Einstellungen sich in Szenen abspeichern lassen. Bei sich ähnelnden Setups oder auch musikalischen Projekten steht diese Funktion für eine nicht zu unterschätzende Zeitersparnis.
Im Detail erklärt: Fender Studio Pro
Steuern lässt sich der digitale Mixer über die All-in-One-Musikproduktionssoftware Fender Studio Pro, von der mittlerweile die 8. Version ausgerollt wurde. Warum nicht PreSonus StudioOne Pro? Weil Fender die Marke PreSonus übernommen und die DAW-Software unversehens umbenannt hatte. Grundsätzlich handelt es sich dabei lediglich um das Update der PreSonus Studio One Pro, die technisch im Kern unverändert bleibt, allerdings mit neuen Features überarbeitet wurde. Implementiert wurden ein verbesserter Workflow, neue Übersichten sowie KI-gestützte Audio-to-MIDI-Funktionen. Darüber hinaus wird das Klangspektrum durch Effekte mit Mustang Native und Rumble Native spürbar und hörbar erweitert. Vorhandene Inhalte, Plug-Ins und Studio-One-Projekte können in der Update-Version abwärtskompatibel weiter genutzt werden.