Ich nehme seit einiger Zeit wieder Schlagzeugunterricht. Mein Lehrer meinte: "Wenn du besser werden willst, musst du mit einer echten Bassdrum-Fußmaschine spielen." Nur sollte das Ganze möglichst wohnungstauglich sein.
Also den KDQ-8 bestellt. Beim Preis dachte ich erst: Autsch! Ich kanns ja zurückgeben...
Ausgepackt (Schachtel so groß wie ein drumset), aufgebaut – zum Glück hatte ich noch zwei Roland Noise Eater (1x BD ,1xHihat) Erster Test... Wow! Das Teil ist unglaublich leise. So leise, dass plötzlich der Rest meines TD-27 lauter wirkt.
Der mitgelieferte Mini-Tennisball-Beater sieht erfüllt seinen Zweck perfekt. (Soweit ich weiß, kann man auch einen normalen Kunststoffbeater verwenden.)
Zum Vergleich:
KT-10: gutes Spielgefühl, aber deutlich lauter.
KT-9: superleise, aber eben kein echtes Bassdrum-Pedalgefühl. Genau das wollte ich vermeiden, damit der Wechsel aufs akustische Set nicht in Weinkrämpfe und Selbstzweifel ausartet
Der KDQ-8 verbindet für mich beides: echtes Pedalgefühl und extrem geringe Lautstärke. Man muss richtig arbeiten um nen kick zu bekommen, bin ich nicht gewohnt, aber dafür habe ichs ja, dickere wadeln und consistency on the bass..
Ich spiele ein TD-27 mit digitaler Snare (Traum!), digitaler Hi-Hat (wegen der Splashs unverzichtbar, aber inzwischen das lauteste Teil am Set) und digitalem Ride (gut, aber aus meiner Sicht kein so großer Sprung wie Snare oder Hi-Hat).
Fazit: Ja, der Preis tut weh – dafür bekommt man ein Tama Club Set. Trotzdem bleibt der KDQ-8. Ich ziehe bald in eine Wohnung, und dafür ist er für mich jeden Euro wert.
Roland, falls ihr mitlest: Jetzt bitte noch eine genauso leise digitale Hi-Hat – dann ist das perfekte Wohnungs-E-Drum-Set fertig.
Nachtrag: Das richtig BD pedal setting wählen, bei mir--> Trigger --> Parameter--> KD-140 ist beste Einstellung trotzdem BD +6dB (vorher ander pedal gewählt viel schlechter da musste ich alle auf -6dB und BD auf +6dB, als daher Kd140 und BD plus 6dB)