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Zoom H2essential

15 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

Zoom H2essential
155 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

11 Rezensionen

DA
Formfaktor hervorragend
Drums And Recording 27.01.2025
Sehr handlicher allrounder, mit dem man alles mögliche schnell und unkompliziert aufnehmen kann. Die Mid Side Stereophonie ist hier sehr praktisch, denn man kann vor der Aufnahme eine passende Stereobreite (90° oder 120°) auswählen und diese wenn man im Mid-Side-Raw Format aufnimmt auch noch im Nachhinein in einer DAW ändern. Außerdem gibt es zusätzlich zu den Mikrofonen, die das Seitensignal aufnehmen ein front- und ein rear-Mikrofon für das Mittensignal, das heißt man kann zwei Stereo spuren aufnehmen: Einmal für vorne und einmal für hinten. In einem anderen Modus fungieren front und rear in Kombination im Grunde wie ein Mikrofon mit Achter-Richtcharakteristik. Außerdem kann man mit front und rear jeweils in Mono als Hyperniere aufnehmen. Damit ergibt sich eine große Flexibilität für unterschiedlichste recording Situationen.
Die Bedienung ist im wesentlichen (vor allem fürs recording) schnell und praktisch, aber an manchen Stellen etwas komplizierter, als nötig (z.B. kann man, wenn man eine Aufnahme anhört nicht direkt zur Dateiliste mit den anderen Aufnahmen, zurück sondern immer einen Zwischenschritt über das allgemeine Menü machen). Der Sound ist für den Preis und Formfaktor absolut angemessen, aber natürlich nicht vergleichbar mit professionelleren Mikrofonen.
Verarbeitung scheint sehr solide zu sein, optimal um das Gerät schnell in der Jackentasche mitzunehmen, allerdings fehlt bei meinem eine der Gumminoppen die als Standfuß dienen dadurch steht es sehr wackelig. Die anderen Gumminoppen wirken allerdings nicht als würden sie so leicht abfallen, daher ist das wahrscheinlich eher ein einzelfall.
Etwas ärgerlich ist das man für erweiterte bluetooth Funktionalität (Bedienung über Smartphone usw.) einen Adapter von Zoom zusätzlich kaufen muss.
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
6
1
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B
Unschlagbar für den Preis
Burnald 31.01.2025
Ich habe den H2e noch nicht in allen möglichen und unmöglichen Situationen ausprobiert, aber ein (Schul-)Klavierkonzert habe ich Weihnachten 2024 damit schon aufgenommen und das ging reibungslos. Die Qualität der Aufnahme lässt sich sehen und hören (habe von den Beteiligten nur positives Feedback bekommen) und im Gegensatz zu meinem H2n, mit dem ich solche Sachen früher (2022, 2023) aufgenommen habe, ist das 32bit float Format ein echter Segen.
Früher hatte ich den ein oder anderen Vortragenden, der es geschafft hat, trotz großzügigem Headroom von fast 20 dB bei leidenschaftlich wildem Klavierspiel Übersteuerungen hervorzurufen.
Anfang 2024 hatte ich noch den H2n (den H2e gibts ja erst seit Ende 2024) und hatte in ein paar Stücken Übersteuerungen. Glücklicherweise habe ich ZUSÄTZLICH noch mit dem damals neuen Zoom F3 und einem MXL V67Q Stereo XY aufgenommen. Die Aufnahmen über MXL V67Q und F3 waren dank 32bit float an keiner Stelle übersteuert und klangen fantastisch, weshalb ich mich entschied, mir unbedingt sofort bei Erscheinen einen mobilen Rekorder mit 32 float zu holen.
Das float Format ist für mich die beste Erfindung und größte Erleichterung beim Aufnehmen. Nie wieder Angst vor falscher Aussteuerung, vor plötzlichen Pegelspitzen und kein sinnloses Vergeuden von Bits durch doppelte 24 Bit Aufnahme mit zwei verschiedenen Pegeln, keine Qualitätsvergeudung durch vorsichtshalber 20-30-40 dB Headroom (mit effektiv nur 21, oder 19, oder nur 17 Bit innerhalb eines 24 Bit Datenstroms ).
Seit Dezember nutze ich nun den H2e und bin damit voll zufrieden.
Außerdem ist der H2e kompakter als der H2n. Nur die optionale Tasche für den H2e scheint mir etwas arg groß geraten.
Ich wüsste nicht wo mein bei unter 200 € für einen mobilen Rekorder mit 4CH-Surround Aufnahmemöglichkeit in max. 48k oder 2CH in 96k und dem übersteuerungssicheren 32float, der Möglichkeit in M/S-Stereo aufzunehmen und einer ansehnlichen Batterielaufzeit von über 6 Stunden Aufnahme mit 2 AA Zellen noch Kritik ansetzen könnte.
Allerdings hätte ich mir bei dem Zusatzpack (Tasche, Fell, Kabel) für ca. 45 € noch diesen kleinen, flachen 3Bein Standfuß, den es auch für den H2n oder den H2 gab, dazugewünscht.
Bedienung
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Verarbeitung
9
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SF
wtfck
Studio Freak aus Berlin 22.01.2025
Ich habe den H2e mit Geige getestet.
Kritische Disziplin für Mikrofone!
Das Gerät ist perfekt für Klassik geeignet.
Kompakt, Vielseitig und sehr gute Auflösung und Klang.
Das Stereobild des H2e ist klar und offen.
Der Frequenzgang scheint recht ausgeglichen.
Fast Linear mit typischer Nieren Charakteristik.
Das heißt: Wer viel Bass sucht muss nah dran oder EQ.
Geige klingt in jedem Abstand gut. Überhaupt nicht scharf , klirrend oder gequetscht aber trotzdem "analytisch" sauber ohne Klangfärbung.
Externe Micros habe ich über Mic/Line Input mit einem NT5 + XVive P1 48v getestet. Sehr gutes Ergebnis. H2e Stereo und Kondensator Stützmikro ergänzen sich perfekt.
Funktioniert auch als USB-c Interface/Microphon für DJI Pocket 3, Iphone, PC.
Mein persönliches Fazit für meine speziellen Anforderungen:
Der H2e ist eine echte Ergänzung zu meinem F6. Für den Ultra Mobilen Kabellosen Einsatz sogar besser geeignet. Kabellose Chor Stütze etc.
Man muss mit der Nachbearbeitung zurecht kommen.
Es gibt jetzt einige neue Regeln: MS Plugin, 32bit Dynamik, 4 Kanal, Ambisonic oder Stereo? Vielleicht doch Mono?? Dual Mono? wtfck.

Nachtrag: Nach erstem professionellen Einsatz habe ich ein zweites H2e bestellt.
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
7
2
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K
Für den Preis scho fast optimal
Klausmaintal 14.03.2025
Ich bin sehr angenehm überrascht was das Teil alles kann.
Es ist recht gut verarbeitet und kleiner als erwartet.
Das man echte M/S Aufnahmen machen kann finde ich klasse.
Das Fell für die Außenaufnahmen kann man leider nicht einzeln erwerben.
BT Adapter ist leider zu teuer.
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
1
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S
Überraschend räumlicher Klang
S.Merk 11.11.2025
Vorweg, natürlich sind Mikrofone in Rekordern dieser Preisklasse nicht perfekt, das können sie auch nicht sein. Manch gutes Mikrofon kostet mehr als viermal so viel wie das Gesamtpaket mit vier Kapseln und von daher würde ich die Klangqualität solcher Geräte als brauchbar bis gut beschreiben.

Ich kaufte ihn als Ersatz für einen H1essential, einen kleinen dieser Art braucht man immer und hatte dabei für einen Podcast Vergleichsaufnahmen angestellt: H1e, H2e, H4n Pro und F3 mit RODE TF-5. Die Reihenfolge von schlecht bis gut drückt es aus, der H1e, bei dem viel im Rauschen untergeht, ist im Vergleich sogar deutlich schlechter als der H2e, dem man allerdings auch anmerkt, dass ihm feinste Nuancen schwer fallen. Beim H4n Pro gelingt das besser, er dürfte auch die bessere Hardware als der H4e nutzen. Er liefert mehr Details und auch eine gute Tiefenstaffelung, kommt aber längst nicht an das gute Aufnahmebesteck heran. Betrachtet man diesen Vergleich bezogen auf den Preis, kann der H4n Pro zwar die besseren Stereoaufnahmen abliefern, zumal er auch einen höheren Schalldruck vertragen kann. Insgesamt aber würde ich den H2e als Preis-Leistungs-Hit bezogen auf die genannten sehen. Schon hörbar besser als der H1e, aber zumindest ein Bissschen weiter weg vom H4n Pro, dafür mit mehr Flexibilität und 32-Bit-Float.

Als Einziger dieser Kandidaten und überhaupt kann er räumlich aufzeichnen, dafür sind vier Kapseln zuständig und Konkurrenz aus dem TEAC-Lager gibt es im aktuellen Sortiment m. E. nicht. Zwei der Kapseln sind als Seite und gegenphasig verschaltet, dann eine auf Front und Hinterseite, ebenfalls gegenphasig. Das birgt einige Vorteile mit sich, die ich kurz beschreiben möchte:

- Interviewsituation. Monologe kann man wahlweise über die vordere oder hintere Kapsel auf der Displayseite führen. Schaltet man beide ein, wirken sie wie eine Acht und filtern seitliche Störgeräusche, so kann man perfekt mit einem kleinen Stativ ein Interview aufzeichnen.
- Atmoaufnahmen. Hier wählt man die vordere, hintere oder alle Kapseln aus für eine binaurale Rundumansicht. Die Überraschung kam beim Abhören der Beispiele meines Autorenkollegen von AMAZONA.de, so war ich erstaunt über die räumliche Abbildung, als er um das Gerät ging. Die hintere Ortbarkeit ist überraschend gut bei Kopfhöreraufnahmen gelungen, besser als sie der H3-VR aufnimmt und vor Allem rauschärmer und noch dazu wirklich räumlich. Das ist keine Kunstkopfaufnahme, das sicher nicht. Aber man erhält einen deutlichen Rundblick, was jedoch nicht für die Höhenortung gilt (eben kein Kunstkopf).

Die Aufnahmen werden in drei PCM-Files je Aufnahmeordner abgelegt, wobei man den Mix noch deaktivieren kann. Man erhält wahlweise Stereo- oder M/S-Aufnahmen und das ist für die Postproduktion eine ganz tolle Sache. Nehmen wir an, man nimmt in der Kirche ein Konzert auf und positioniert das Gerät nahe dem Publikum in der ersten Reihe. Man kennt es ja, der Hust- und Reuspereffekt, fängt einer an, kommen alle nach, wie Helge Schneider schon eindrucksvoll im Hörspiel "Weihnachten bei van den Bergs" eindrucksvoll parodierte.

Nun kann man anschließend die Front- und Rear-Dateien nachbearbeiten und im Zweifel durch Lautstärkeautomationen während der Darbietung den hinteren Teil ausblenden. Die M/S-Codierung mit dem zugehörigen Plug-In von Zoom sorgt dafür, dass man die Stereobreite ebenfalls verschieben kann und durch Phasenlage der einzelnen Kapseln könnte man Störungen auch auslöschen. Das ist zwar kein Abisonics, siehe H3-VR, aber beim Endprodukt klassisches Stereo sind diese Mikrofone tendenziell ungeeignet.

Als Fazit könnte man das so zusammenfassen: Der Zoom H2essential ist ein günstiger Allrounder mit binauralen Qualitäten und Potential, so dass der "Kalauer" 32-Bit-Float an den Rand gedrängt wird. Man hat es gemerkt, ich bin darauf überhaupt nicht eingegangen und zwar aus gutem Grund: Die Mikrofonkapseln und das Eigenrauschen sind so ausgelegt, dass der Dynamikumfang selbst bei Erreichen der Belastungsgrenze ohnehin mit 24 Bit ausgeschöpft wären, so dass als Vorteil nur die nicht notwendige Aussteuerung bleibt. Dafür muss der Nutzer aber auch auf die MP3-Kompression verzichten, das schmeckt auch nicht jedem.
Bedienung
Features
Sound
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Zoom H2essential