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Boss OC-5

179 Kundenbewertungen

4.6 / 5

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105 Rezensionen

Boss OC-5
135 CHF
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1
S
Boss OC
SD16 07.02.2021
Ich habe den OC-5 jetzt schon ein paar Monate auf meinem Bass-Pedalboard und der Sound im Vintage-Modus ist auch genau das, wonach ich gesucht habe: weich, warm und perfekt, um Synthie-Sounds zu basteln. Das Tracking ist verdammt gut und geht auf dem Bass sehr sauber mindestens bis zum tiefen G runter.
Auch die Octave-Up Möglichkeit finde ich in beiden Modi sehr gut gelungen, ohne Dry-Sound jedoch sehr harsch und künstlich. Mischt man das Orginalsignal noch etwas dazu, ist der Sound aber echt brauchbar.
Den Sound der Octave 1 im Polymodus finde ich viel zu bassig und verschwommen, außerdem gibt es hier einen großen Lautstärkeunterschied. Für mich ist der Sound nicht brauchbar. Außerdem finde ich die Range-Contol im Polymodus auf dem Bass auch eher unbrauchbar. Zudem klingen die Akkorde im Octave Up leicht verzerrt.
Was mit noch auffällt ist, dass die Regler bei Mittelstellung die gleiche Lautstärke wie im Bypass haben - dreht man sie voll auf, hat man eher schon einen Boost (vor allem das Normalsignal).

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mit dem Pedal als OC2 mit der Möglichkeit auch eine Oktave nach oben zu gehen sehr zufrieden bin, die weiteren Features sind interessant aber auf dem Bass kaum zu gebrauchen (Meiner Meinung nach).
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O
als Bass-"Hizufüger" nicht überzeugend
O123 01.05.2023
Ich möchte das OC-5 benutzten, um beim Gitarrenspielen einen um 1 Oktave tieferen Bass-Ton hinzuzufügen, der sich aus dem tiefsten Ton des auf der Gitarre gespielten Akkords ergibt. Genau das wird auch in der Beschreibungen des OC-5 als die große Neuerung gegenüber den Boss-Vorgänger-Octaver-Modellen beworben und nur hierauf bezieht sich meine Bewertung des OC-5.
Aber in der Spielpraxis merke ich, dass es nicht so ist, wie in der Werbung beschrieben, obwohl ich genau diese Funktion ab OC-5 eingestellt habe. Es klingt eher so, als ob vor den Oktaver nur ein Tiefpass-Filter geschaltet wurde, der höhere Akkordtöne zwar dämpft, aber trotzdem auch diese immer noch hörbar nach unten oktaviert. Insbesondere bei Akkorden, in den die E- und die A-Saite angespielt wird, hört man neben der oktavierten E- Saite auch die oktavierte A-Saite sehr deutlich, sofern man die A-Saite nicht stark dämpft. Ich hätte mir hier ein intelligenteres Gerät gewünscht, dass den tiefsten Akkord-Ton aus dem Frequenz-Spektrum dynamisch erkennt und nur diesen nach unten oktaviert, was vermutlich nur mit Digital-Technik und entsprechend intelligenter Software umsetzbar ist. Die DAW plug-in Software Celemony Melodyne beherrscht diese dynamische Ton-Erkennung von Einzeltönen aus Akkorden beispielsweise seit vielen Jahren sehr gut, so etwas ist also möglich. Ein weiteres Problem des OC-5 ist, dass der tiefste nach unten oktavierte Ton oft abbricht und insgesamt im Sound sehr schwach ist, d.h. keinen Druck hat. Dass er auch keinen Attack hat, ist okay, denn man muss ihn im Zusammenhang mit dem normalen, nicht-oktavierten Gitarrenton anhören, der Attack kommt vom Original-Gitarren-Signal. Aber der fehlende Bass-Druck ist nicht okay, es klingt eher wie ein tieffrequentes Störgeräusch, dass man eher rausfiltern möchte, statt so etwas im Sound-Mix anzuhören. Es klingt nicht so, als ob ein Bass mitspielen würde.
Ein viel besseres Nach-Unten-Oktavierungs-Ergebnis habe ich übrigens eher zufällig mit dem Zoom B1 Four erreicht, das ich ursprünglich nur angeschafft hatte, um hinter dem tief-oktavierten Signal des OC-5 noch eine Bass-Amp-Simulation zu ergänzen, damit es ein wenig echter klingt. Ich habe im B1 Four testweise dessen Oktaver benutzt und sowohl davor, sowie auch nach dem B1 Four - Oktaver den Frequenz-Splitting - Effekt des B1 Four geschaltet und nur die Tieffrequenzen durchgelassen. Den FX vor dem Octaver auf ca. 80 Hz Trennfrequenz, den danach auf 120 Hz Trennfrequenz eingestellt und siehe da, es kommt ein druckvolles Bass-Signal. Das Problem, dass man die A-Saite dämpfen muss, wenn man nur die E-Saite aus dem Akkord oktavieren will, kann auch das Zoom-Gerät nicht lösen, aber die höheren Saiten des Akkords werden fast vollständig beim Oktavieren weg-gefiltert, deutlich besser als beim Boss OC-5. Und kostengünstiger ist das Zoom auch noch und hat daneben noch diverse andere Extras im Preis inklusive, z.B. die Amp + Speaker-Simulation.
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Ha
Mehr Pfund aus der Akustik-Gitarre
Henning aus E. 25.12.2022
Mein Grund dafür, dieses Pedal zu kaufen war seine Fähigkeit, den Basston aus einem Gitarrenakkord zu erkennen und drunterzulegen. Ich musste wegen der Lieferprobleme lange drauf warten aber es war zum Glück noch kurz vor Heiligabend hier - danke liebes Thomann-Team! Und so hatte es dann gestern, ca. 2 Stunden nach dem Auspacken, auch schon gleich seine erste Bewährungsprobe im Spätgottesdienst. Aufgrund von Krankheiten war ich mit meiner Martin-Dreadnought die alleinige Chorbegleitung, habe gezupft gespielt. Teils nur 2-3 Töne zusammen, mal volle Akkorde mit darunter laufender Daumen-Basslinie. Den Boss habe ich dann als Bass-Booster eingesetzt, um den herausgehobenen Stellen/Strophen noch mehr Schub zu geben. Man muss schon aufpassen, wie sehr man den Oktavpegel aufzieht :-). Da kommt gut was raus. Der Ton ist wuchtiger, als ich ihn selbst am Bass spielen würde und will vorsichtig dosiert sein.

Aber nun zum Wichtigsten, dem Tracking: Der Boss hat auch komplizierte Akkorde gut und zuverlässig erkannt und ist einfach superschnell. Unsauberheiten im Spiel bestraft er aber auch gleich, wenn man z.B. die im Bass laufende Saite nicht ganz sauber gegriffen hat. Und wenn man die Gitarre ausklingen lässt, endet der Ton des Pedals auch sehr abrupt und unkontrolliert. Da ließe sich eventuell mit vorgeschaltetem Kompressor noch etwas nachbessern - aber ich habe dann lieber die "Orchestrierung" angepasst, also sehr konzentriert sauber gespielt und das Stück leiser auslaufen lassen, ohne Pedal.

Mein Fazit: Dieses Pedal ist sein Geld wert. Für mich zwar nur ein "One trick pony" - aber diesen Trick beherrscht es sehr gut und sonst kann das keiner!

Wenn ihr unter der A-Gitarre einen zusätzlichen Bass haben wollt, ist das OC-5 heute (Dez. 2022) genau euer Teil. Alternativlos und gut!

Nachtrag mit deutlich mehr Erfahrung:
Ob und wie das Tracking was taugt, hängt extrem vom Ton ab, den das Pedal bekommt. Meine kleinere Gitarre (LAG Travel RCE) hat nur einen Piezo-Tonabnehmer, mit dem kriegte ich schlichtweg keine guten Töne aus dem Pedal. Egal, wie ich Höhen und Tiefen rein oder rausgeregelt habe. Letztlich habe ich ihr dann einen zusätzlichen Pickup im Schalloch, klassisch magnetisch, spendiert. Damit klappt es jetzt sehr ordentlich. Noch besser trackt es aber bei der Telecaster. Man muss experimentieren... Toll wäre ein regelbarer Höhenfilter im Pedal, mit dem man die Obertöne einfach cutten kann. Vielleicht kommt sowas ja mit dem OC-6.
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S
Endlich fündig geworden, aber....
Schiwago 02.11.2020
Dieses Teil bleibt. Ich benutze das Octave-Pedal mit einem Bass und habe mit dem Boss OC-5 endlich den Fußtreter gefunden, der sich perfekt harmonisch eingliedern lässt und auf den Punkt genau und völlig latenzfrei trackt. Ich hatte zuvor den Nano POG, den Mooer Tender, den Quintessence Harmony und den Quilt ausprobiert. Bei allen hatte ich enorme Probleme mit der Latenz und dem Tracking. Die Effekte resultierten einfach in einem immer schwammigeren Spielgefühl, je stärker der Effekt beigemischt wurde. Einzig der Mooer Tender hatte im Swell-Modus was cooles Eigenständiges und noch sehr gut spielbares, da der Ton halt langsam nahtlos hinzugefadet wurde.

Zurück zum OC-5:
Das Tracking und die Latenz sind bei der hohen Oktave phänomenal. Man kann ohne Probleme die hohe Oktave alleine ohne Dry-Signal spielen und hat kein bischen das Gefühl, dass der Effekt hinterher rennt. Die tiefe Okatve benutze ich kaum. In hohen Lagen macht sie aber eine gute Figur. Im Bass Modus klingt der Effekt-Sound wärmer und runder - im Gitarrenmodus klingt der Effekt-Sound mehr nach POG und hat dieses typisch hohe Obertonklingeln, das man vom Konkurenten kennt. Ich bevorzuge den Gitarrenmodus mit meinem Bass.

Mein Setting sieht normalerweise wie folgt aus:
Der Bass wandert durch den Direct Out des Octavers direkt in den Bassamp und das oktavierte Effektsignal wird über BIAS-FX in Stereo direkt ins Pult geschickt. Queens Of The Stoneage, meets Royal Blood, meets White Stripes.

Dabei ist es wichtig, dass auch das Effektsignal eine ordentliche Portion des Dry Pegels mitbekommt. Das hat mit dem POG super geklappt. Boss hat hier meiner Meinung nach leider völlig verkackt, denn ...

... sobald man ein Kabel in den Direct Out steckt, kommt aus dem Effektausgang kein Drysignal mehr. Das Dry-Poti ist dann tot. Das ist mir völlig unverständlich und so beraubt man dem Musiker einfach unnötig um wirklich wichtige Einstellungsmöglichkeiten. Wofür gibt es denn schliesslich den Dry-Levelregler, der ohne Nutzung des Direct-Out-Ausganges ja auch so funktioniert, wie er sollte? Wer es möchte, wie Boss es nun vordiktiert, hätte ja einfach den Dry-Level am Poti runterdrehen können. Wirklich ärgerlich.

Da das Gerät ansonsten nahezu perfekt ist, darf es trotzdem bleiben. Als Notlösung splitte ich jetzt das Signal mit einem vorgeschaltetem Big-Muff und lasse den Direct-Out des Boss' unberührt.
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JN
Wahnsinns Gerät!!!
Jörn N. 08.01.2022
Kein Whammy oder Pitchshifter hat mich je so fasziniert wie dieses Ding jetzt. Der des OC-5 lässt in beiden Modi dem Originalsgnal der Gitarre genügend Raum, besonders vor Verzerren wird der Sound gigantisch! Ich benutze vorwiegend den Vintage-Modus, wobei die Blendschaltung im Poly-Modus vielfältige Möglichkeiten bietet.
Das Tracking ist sehr selbst bei den tiefen Tönen extrem gut und insgesamt unauffällig.
Eins allerdings vermisse ich sehr: Eine Remote-Buchse, um zwischen den Modi hin- und herschalten zu können.
Insgesamt ein wirklich tolles Gerät.
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P
Boss OC-5 Octave für Akustikgitarre
Peter289 01.11.2025
Im Musikerboard hat jemand einer Band, deren Bassist ausgefallen war, dieses Gerät empfohlen. Das hat mich neugierig gemacht. Es kann zwar keinen Bassisten ersetzen, aber eine große Unterstützung sein. Man kann damit eine Oktave über, eine Oktave unter und zwei Oktaven unter dem Original erzeugen.

Weil ich an meinem Akustikverstärker keinen weiteren Eingang frei habe, muss ich das Bass-Signal vom OC-5 mit dem Original-Gitarrensignal gemischt weiter leiten, was hervorragend funktioniert, ohne EQ der Gitarre verändern zu müssen. Wer noch einen freien Eingang hat, kann Bass und Gitarre dry getrennt heraus führen.

Als Gitarre spiele ich meistens eine primitive Fender Stratacoustic
mit Fishman-Piezo.

Der OC-5 ist BOSS-typisch hervorragend verarbeitet. Die Potis gehen weich, aber schwer, was versehentliches Verstellen ausschließt.

Die rote Kontroll-LED gefällt mir nicht. Der Leuchtpunkt ist tief im Inneren und wird durch das transparente Gehäuse nur schlecht nach außen übertragen. Frühere LEDs mit milchigem Gehäuse waren besser erkennbar. Wenn man bei Tageslicht zu schräg schaut, erkennt man die LED kaum. Senkrecht von oben geht es.

Ich bemängele auch, dass man sich die nur eine Seite umfassende Bedienungsanleitung erst herunterladen muss. Die hätte gefaltet auch noch in die Schachtel gepasst.

Auf 12 Uhr des Direct Level-Reglers ist die Lautstärke ein- und ausgeschaltet gleich. D. h. mit Einstellungen > 12 Uhr könnte man das Pedal auch als Booster verwenden.

Der Vintage Mode ist monophon, also eher nur für Bassisten geeignet.

Dreht man das Dry Signal weg und nur den Effekt auf, ist man erst enttäuscht. Beim Klang darf man keinen echten gezupften Bass erwarten, eher einen konstanten Synthie-Bass ohne Attack. Aber zusammen mit dem Dry Signal hört es sich erstaunlich gut an. Der harte Anschlag kommt dann vom Dry Signal und das reicht.

Der Poly Mode ist für meine Akustikgitarre interessanter.
+1 Octave gefällt mir nicht. Andere Tester schreiben, damit könne man den Sound einer 12-saitigen Gitarre erzeugen. Das kann ich nicht bestätigen.
-2 Octave gibt es in diesem Mode nicht.
Bleibt also nur noch -1 Octave und das ist auch, was ich brauche.
Für mich klingt das Mischungsverhälnis ausgewogen, wenn ich mit Dry Level auf 12 Uhr den -1 Octave Level auf 10 Uhr stelle, 11 Uhr ist auch noch vertretbar.

Im Poly Mode hat der -2 Octave Regler keine Funktion und mutiert zum Range Regler. Voll aufgedreht wird zu jedem Gitarrenton -1 Octave erzeugt. Dreht man den Regler gegen den Uhrzeigersinn zurück, wird nur bei zunehmend tieferen Gitarrentönen der Effekt erzeugt. Man kann also stufenlos einstellen, bis zu welchem Ton ein Basssound erzeugt werden soll, bei höheren Tönen erklingt nur das Dry Signal.
Damit können versierte Gitarrenspieler schon viel anfangen. Ich schrammle meistens nur Akkorde.
Aber genau dafür gibt es eine Funktion, die für mich ideal ist: Dreht man den Range Regler auf Linksanschlag, steht er in der Funktion Lowest.
Der OC-5 erkennt in dieser Stellung den tiefsten angeschlagenen Ton und erzeugt nur dazu den Bass eine Oktave tiefer.
Das klingt total geil und raumfüllend. Schaltet man das Pedal aus, hört man, was einem bisher gefehlt hat.

Jetzt kommt das große ABER:

Beim E- oder G-Akkord (und allen auf E basierenden Barréakkorden) klappt das bestens. Man kann alle Saiten anschlagen und der Grundbass wird korrekt erzeugt.
Schon beim A- und C-Akkord darf ich erst ab der 2. Saite anschlagen, um keinen falschen Bass zu erzeugen.
Noch schlimmer: beim D-Akkord erst ab der 3. Saite anschlagen.
Man muss sich eine exaktere Spielweise angewöhnen und die entscheidende Saite genau treffen, um den richtigen Grundbass zu erzeugen.
Das geht noch halbwegs bei langsamen Liedern. Bei schnellen ist mir das noch zu stressig. Da muss ich noch viel üben.
Ich spiele auch viel Country wie z. B. Johnny Cash mit schönen Wechselbässen. Selbst wenn ich die richtige Saite treffe in E mit A als Wechselbass, kommt trotzdem kein A-Bass, weil die E-Saite noch weiter schwingt und somit E als tiefster Ton erkannt wird und A so schnell keine Chance hat, als tiefster Ton erkannt zu werden. A kommt nur, wenn man zuvor die schwingende E-Saite abstoppt.
Bei schnellen Liedern ist es also nicht so einfach.
Hmoll muss ich künftig mit dem auf Emoll basierenden Barrégriff spielen, desgl. alle anderen A-basierten Barrégriffe.
Schnelle Bassläufe sind schwierig, wenn man nicht sicherstellen kann, dass der vorherige tiefere Ton abgestoppt wird.

Zusammenfassend ist der Boss OC-5 für mich eine Bereicherung bei langsamen Liedern, bei mittleren, wenn ich mich nicht noch zusätzlich auf andere Schwierigkeiten konzentrieren muss und bei schnellen, wenn ich auf Wechselbass verzichte oder bereit gespielte Töne abstoppen kann. Ich muss halt noch damit üben.

Ich mindere auch den durch das Pedal erzeugten Stress, indem ich nicht alles mit Bass spiele, erst beim Refrain den Bass als Steigerung dazuschalte oder sogar erst beim letzten Refrain.

Der neue Sound macht süchtig. Er klingt schon aus meinem Fishman Loudbox Artist Amp mit 8 Zoll Tieftöner phänomenal. Bei größeren Gigs gehe ich aus dem Fishman in eine kleine PA mit 12 Zoll Boxen. Das ist der Hammer.

In der Kette meiner Effekte habe ich den OC-5 direkt hinter meinem Vocalisten TC Helicon Harmony G. Dieser sollte nur das reine Gitarrensignal erhalten.
Es gibt keine Soundprobleme, wenn ich mit dem Bass in das nachfolgende Electro Harmonix String 9 String Ensemble gehe, auch nicht mit dem Verzerrer Nobels ODR-1 (übrigens der einzige von 8 ausprobierten Verzerrern, der mit Akustikgitarre am Akustik Amp ohne Änderung des EQ gut klingt). Der Bass Sound ist auch noch gut, wenn er im Fishman etwas Hall bekommt oder durch Flanger oder Chorus geht.

Ich würde den Boss OC-5 wieder kaufen und halte den Preis für angemessen.
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A
Solider Octaver aber das genialste Feature ist noch nicht ausgreift
Andreas596 15.11.2020
Weil ich das schon mehrfach falsch gelesen habe, möchte ich eine Sache erst mal richtigstellen: Wenn im Directout ein Kabel steckt, regelt der Dry Regler den Level am Directout. Der Dry Regler ist dann nicht ohne Funktion, sondern seine Funktion wechselt vom Mix zum Directout. Dennoch ist die Kritik berechtigt, dass man nicht beides gleichzeitig nutzen kann: Direct Out UND Dry zumischen. Es geht nur entweder oder und das beschneidet die Möglichkeiten m. E. enorm.
Die klassischen Octaver Anwendungen sind sicherlich Okay von der Qualität oder vielleicht sogar wirklich gut, aber ich habe das Pedal bestellt, weil ich das Feature, nur die tiefste Seite zu tracken (Range-Regler auf Links-Anschlag) total genial finde. Auf sowas warte ich schon lange. Leider hat das bei mir in keiner Konfiguration zuverlässig funktioniert, weder mit E-Gitarre noch mit Akkustik-Gitarre und auch nicht mit betont sauberem Spiel. Im total verzerrten Matsch mag das irgendwie untergehen, aber Clean hat man extrem hörbare Basston-Sprünge. Mir ein Rätsel, wie die Demo-Videos produziert wurden. Falls das jemand liest, der den Trick raus hat, gerne hier in die Bewertungen schreiben, wie das funktioniert. Hab das Pedal zurückgeschickt und warte weiter, dass das Feature irgendwann ausgereift ist.
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L
Tolle Erweiterung des Tonumfangs
Looperwooper 05.02.2023
Ich spiele damit Basslinien in den Looper ein. Dafür ist der Octaver super geeignet. Das Spielen mit dem Polyphonic mode muss man vermutlich üben oder anders einstellen. Das hat auf Anhieb bei mir nicht optimal funktioniert, aber das Prinzip ist schon klasse!
Auf jeden Fall ist das Pedal ein fester Bestandteil meines Pedalboards geworden.
Passt aber auf, dass ihr euch nicht den Gitarren-Verstärker zerschießt ;) wenn man nicht aufpasst, kommt da ziemlich viel Druck raus.
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m
Von Andicken bis Synthetisieren
märkaar 08.05.2023
Das Gute am OC-5 ist die Wahlmöglichkeit zwischen "Vintage" und "Poly". Wo bei ersterem mehr Rauheit und Schmutz zu verzeichnen ist, bietet Poly ein sehr sauberen, wenn auch nicht leblosen, Oktav-Ton; sowohl nach unten, wie auch nach oben. Wiewohl ich die hohe Oktave eher zum Experimentieren nutzen würde. Das klingt dann doch sehr synthetisch, dafür hab' ich im "Alltag" keinen wirklichen Gebrauch. Trotzdem nett, daß es die Möglichkeit gibt.

Im Bandkontext jedenfalls gefällt mir der modernere Poly-Modus etwas besser, weil er nicht so viel Eigenleben mit sich bringt, sauber reagiert, auch in schwierigen Lagen, und sehr berechenbar den Ton andickt.
ACHTUNG! Auch dieser Modus verlangt nach monophoner Fütterung. Akkorde sind nicht sein Ding. ... meine jedoch auch nicht. ;)

Aber auch der Vintage-Modus hat seinen Reiz. Dann nämlich, wenn der Bass nicht reiner Begleiter ist, sondern auch mal den Ton angeben darf. Zusammen mit Overdrive, Distortion oder Fuzz ergeben sich herrliche Synthie-Linien, die je nach Einstellung fett bis abgefahren daherkommen. Vielleicht noch mit etwas Chorus garniert, und man kann bereits mit einer Singlenote eine unheimliche Fläche legen.

Verarbeitet ist das Gerät wie immer Boss-typisch, also unkaputtbar. Und die Bedienung finde ich auch übersichtlich. Ich weiß, das Format läßt oft nichts anderes zu, aber die Doppelpotis, die manche Boss-Effekte besitzen, verlangen schon nach sehr spitzen Fingern. Hier sind sie nicht vonnöten.

Das Teil hat jedenfalls einen festen Platz auf meinem "Arbeits-Board"...
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A
Fantastisch
Alanson 24.02.2023
Ich benutze (eigentlich bin noch am Testen und ausprobieren) OC-5 mit Elektro-Akustik- und E-Gitarre (im Home-Studio auch mal mit E-Bass, habe aber noch nicht getestet). Klar, man muss sauber(er) spielen, viel ausprobieren und sich den Sound erarbeiten bzw. einstellen – und ich bin noch nicht ganz soweit, dennoch macht das Produkt sehr viel Spaß und es ist viel versprechend!
Ich beschreibe die Produktqualität mit vier Buchstaben: BOSS.
Dringende Kaufempfehlung, es ist viel mehr als ein "nice to have"!
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Boss OC-5