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Darkglass Anagram

21 Kundenbewertungen

4.7 / 5

Bedienung

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Sound

Verarbeitung

15 Rezensionen

Darkglass Anagram
979 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
In 1-2 Wochen lieferbar
1
WF
"They nailed it" - klingt super, tracking der Effekte besser als im Original...
Wil Fried Bass 10.05.2025
und trotzdem sende ich es zurück. Das Gerät ist toll und kostet weniger als ein analoges Pedalboard. Ich habe es mit der Band getestet und es hat super funktioniert. Es ist ziemlich einfach zu bedienen. Und warum sende ich es dann zurück? Ich habe gemerkt, dass ich entweder a) einfach gerne Bass spiele und den Ton des Instruments hören will, dafür reicht eine DI-Box oder ein Verstärker oder b) Keyboard spiele, wenn ich "Sounds" suche. Der ganze Hype über Bass Pedalboards wird zwar über Influencer angeheizt und hat seinen Reitz aber weder beim Kneipengig noch beim Auftritt auf einem Strassenfest brauche ich persönlich diese Soundvielfalt wirklich. Hier ist weniger eher mehr: Ein Bass, ein Sound, eine Lautstärke, ordentlicher Ton, ordentlich spielen. Ich spiele Pop, Soul und ein bisschen Funk.
Wer dagegen Metal-Sounds, ein wenig Jamiroquai Acid-Funk, Bootsy Collins oder Nova Twins sucht, wird beim Anagram bässtens bedient.

Wie auch immer: Das Ding ist klanglich genauso gut wie die Pedale, das Tracking der Octaver funktioniert besser als bei vielen Pedalen, es ist einfach zu bedienen, macht keine Probleme mit Stromversorgung, Störgeräuschen und Verkabelung von Pedalen: Es hat eigentlich nur Vorteile. Klare Empfehlung: Kaufen!
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RH
Fast perfektes Multieffektgerät
Robert Hofmann 01.05.2025
Ich bin und war nie ein Freund der Darkglassverzerrung, aber ich finde Darkglass hat immer sehr hochwertig verarbeitetes Material herausgebracht. So habe ich mein Alpha/Omega Ultra seit Jahren als PreAmp genutzt.

Das Anagram ist nahezu perfekt in allen Bereichen. Verarbeitungsqualität, Umfang, Benutzerfreundlichkeit. Es ist ein richtiger Spaß sich hineinzufuchsen. Die NAM Kompatibilität ist großartig.

Was ich mir noch gewünscht hätte. Entweder ein direkt integriertes Expressionpedal oder eine eigene Buchse dafür.
Die Software Darkglasssuite ist etwas umständlich und hakelig.

Der Preis ist für das Gebotene absolut gerechtfertigt. Sowohl Umfang als auch Verarbeitung sind den Preis wert.
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S
Hätte nicht gedacht, daß ich es so gut finde
Stefan049 11.09.2025
Wie aus meiner Überschrift wohl ersichtlich, bin ich total begeistert vom Anagram. Meine bisherigen Erfahrungen mit Multieffektgeräten waren immer zwiespältig. Die Effektqualität war oft absolut OK, aber die Bedienung war bei allen bisherigen eher umständlich und nicht im Ansatz so spontan wie ein analoges Pedal.

Das ist beim Anagram anders. Die Bedienlogik finde ich absolut klasse. Mit den "nur" 3 Fußtastern und den 6 Reglern hat man sofort Zugriff auf die wichtigsten Parameter und die individuelle Zuweisung geht auch super schnell und ohne ein Manual studieren zu müssen...Auch im Live-Betrieb hat man mit den 3 Tastern schnell und umfangreich Zugriff auf das digitale Pedalboard...dafür schon mal großes Lob an die Entwickler...super durchdacht!

Soundmäßig bin ich auch sehr happy. Amps und Cabs klingen fantastisch. Ebenso die Effekte. Alles wichtige ist bereits dabei. Mittlerweile wurden erste Distortionblöcke nachgereicht, die die bereits vorhandenen Darkglass-Blöcke sehr gut ergänzen. Bei den Modulationseffekten wären noch ein paar Alternativen schön...was aber nicht heißen soll, daß das was bereits dabei ist nicht auch ausreichen würde.

Darüber hinaus gibt es viele kleine Details, die die Arbeit mit dem Pedal enorm erleichtern und die ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte. Ich bin jedenfalls super happy damit!
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G
Darkglass ANAGRAM – Ein Alleskönner für Bassisten!?
G.Kp. 10.01.2026
Darkglass ist mit seinen Produkten traditionell eher für die härtere Bassisten-Fraktion bekannt. Umso neugieriger war ich als Bassist aus der Blues-/Soul-/Pop-Ecke (mit gelegentlichen Rock-Ausflügen), ob das ANAGRAM tatsächlich ein Alleskönner für meine musikalische Welt ist.
Also: rein ins kalte Wasser, Augen zu (wegen des hohen Preises) – und bestellt.
Ganz grob zusammengefasst vereint das ANAGRAM Kompressoren, Röhrensimulationen, Vorverstärker, Verstärker, alle gängigen Effektgeräte, EQs, Filter sowie Boxensimulationen in einem einzigen Gerät.
Da man hier durchaus einige Euros investieren muss, darf – und sollte – man auch kritisch hinschauen. Bevor ich auf die vielen Stärken eingehe, zunächst zu den (vermeintlichen?) Schwächen.
Die Kritikpunkte:
Die im ANAGRAM enthaltenen Verstärkertypen unterscheiden sich klanglich weniger stark voneinander, als ich erwartet hätte. Da ich einige namhafte Vor- und Endstufen als Hardware besitze, weiß ich, wie deutlich sich echte Verstärker voneinander unterscheiden können. Das soll die Qualität der Sounds nicht schmälern – sie klingen durchweg gut. Die Bandbreite an klar unterscheidbaren Amp-Charakteren fällt jedoch geringer aus als gedacht. In Kombination mit Tube-Sims und EQs lässt sich dennoch sehr viel herausholen.
Bei den Verzerrern und Röhrensimulationen ist die Auswahl groß, dennoch vermisse ich einen wirklich warmen Röhrenverzerrer mit echtem Vintage-Feeling, etwa in Richtung eines alten Ampeg B-15. Dieser Sound lässt sich zwar annähern – z. B. mit anderen Drives und einem vorgeschalteten Low-Pass-Filter – ganz getroffen wird er aber nicht.
In der Reverb-Abteilung stehen lediglich ein Room- und ein Hall-Reverb zur Verfügung. Mir fehlt hier ein „Zwischending“, wie man es oft als Studio-Reverb kennt. Gerade für Solospiel nutze ich gern Chorus plus Reverb. Weiterhin sind Plate- und Shimmer-Reverb zwar vorhanden, die scheinen mir aber eher auf Gitarristen zugeschnitten zu sein und sind für meine Bass-Anwendungen kaum brauchbar.
Beim Vibrato-Effekt kann man zwischen Sinus und Dreieck wählen. Der Sinus klingt sehr gut, die Dreieck-Variante ist ihm jedoch zu ähnlich. Ein Rechteck-Modus (shutter-artig) mit einstellbarer Flankensteilheit wäre hier eine sinnvolle Ergänzung.
Beim Umschalten zwischen Presets ist ein leichtes Geräusch hörbar – es klingt ein wenig wie ein „Ausatmen“. Das ist nicht dramatisch, aber wahrnehmbar. Zudem dauert der Preset-Wechsel einen kurzen Moment, vermutlich weil Parameter und IRs neu geladen werden.
Die Pluspunkte:
Das ANAGRAM kommt in einem angenehm kompakten, dabei sehr stabilen Gehäuse. Die Bedienung ist intuitiv: ein großes, gut ablesbares Touch-Display in Kombination mit sechs Endlos-Drehreglern, die zusätzlich als Taster fungieren.
Ein riesiger Pluspunkt ist die großzügige Prozessorleistung. De facto gibt es keine spürbaren Leistungsgrenzen – zahlreiche Effekte lassen sich gleichzeitig nutzen. Viele andere Multieffekte stoßen hier schnell an ihre Limits (z. B. mein ebenfalls genutzter ZOOM B6).
Alle typischerweise notwendigen Effektgeräte sind qualitativ sehr hochwertig und vielfach vorhanden wie Amps, Cabs, Overdrives, Distortion, Delays, Reverbs und EQs.
Drei Octaver sind verfügbar, die im Tracking sehr schnell sind und sauber arbeiten. Leider ist der Character dieser drei nicht so sehr unterschiedlich. Und leider fehlt hier ein Octaver, der nicht nur die -1 sondern auch die +1 Octave gleichzeitig liefert. Das wäre noch wünschenswert.
Die EQ-Sektion ist herausragend: Neben verschiedenen EQ-Typen gibt es einen vollparametrischen EQ für das gesamte Gerät – mit Gain, Frequenz und Q-Faktor für sechs Frequenzbänder! Zusätzlich kann bei Bedarf jeder einzelne Sound mit einem eigenen parametrischen EQ ausgestattet werden. Endlich Studio-EQ-Möglichkeiten, wie man sie von digitalen Mischpulten kennt.
Die meisten IR-Boxensimulationen klingen sehr gut und – besonders wichtig – nicht übertrieben. Ein absolutes Highlight ist, dass sie stufenlos von 0 bis 100 % beigemischt werden können. So lässt sich der Charakter einer Box nur dezent hinzufügen, statt sich zwischen „IR an oder aus“ entscheiden zu müssen. Ein riesiger Pluspunkt!
Parallele Signalwege sind sehr einfach realisierbar. Unterschiedliche Effekte und EQs können auf verschiedene Ausgänge gelegt werden – etwa ein Signal per Klinke zum Bühnenamp und parallel ein anderes, angepasstes Signal per XLR zum FOH.
High-Pass- und Low-Pass-Filter sind als eigene Effekte verfügbar. Besonders den Low-Pass-Filter nutze ich gern, um bei bestimmten Single-Coil-Bässen die Höhen im Signalweg frühzeitig leicht zu zähmen – denn die Höhenblende an passiven Bässen ist oft eher mäßig gelungen. Neben der Frequenz lässt sich auch die Filtersteilheit (in dB) einstellen.
Und dann ist da noch das absolute Multi-Tool: ENTROPIA. Ein High-End-Compressor, kombiniert mit verschiedenen Drive-Modi, bei dem Bässe, Mitten und Höhen jeweils separat bearbeitet werden können. Die Möglichkeiten zur Klangformung sind alleine hier schier endlos. Ich habe mich mit ENTROPIA noch nicht vollständig beschäftigt – es gibt dazu sehr gute YouTube-Videos –, aber klar ist: Das alleine ist ein High-End-Werkzeug innerhalb des ANAGRAM.
Und wie es scheint, hält Darkglass sein Versprechen: mit jedem Firmware-update kommen weitere Effekt-Blöcke dazu.
Fazit:
Trotz der genannten Schwächen – die meiner persönlichen, kritischen Subjektivität geschuldet sind – ist das ANAGRAM ein geniales Gerät, das man von der Bedienung und von den Möglichkeiten und vor allem der Soundqualität her als absolut professionell einstufen muss. Daher volle Punktzahl! Dieser Alleskönner macht es mir möglich, sämtliche Effektgeräte und Vorverstärker, die sich im Laufe meines Bassistenlebens auf meinen (mehreren) Pedalboards angesammelt haben, getrost beiseitezulegen.
Die klanglichen und technischen Gestaltungsmöglichkeiten sind so vielfältig, dass man kaum etwas anderes benötigt. Hätte es das ANAGRAM schon vor vielen Jahren gegeben, hätte ich mir viel Geld für Einzelgeräte sparen können.
Es ist sein Geld mehr als wert und ich würde es jederzeit wiederkaufen.
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BB
Der Hammer
Big Ben18zoll 07.10.2025
Mit Abstand das beste Effektgerät, welches ich bisher hatte. Ich wollte ursprünglich nur einen Kompressor haben und habe die Testvideos rauf und runter geschaut. Denn bevor ich so eine Menge Geld ausgebe, will ich sicher sein, dass es sich lohnt. Das hat es und es ist noch nich Schluss. Es kommen , laut DG noch einige Dinge dazu.
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z
Klasse Idee aber mit Störung
zion89 29.11.2025
Verarbeitung und look super gut und hochwertig.
Die Features im Gerät super durchdacht und es kommt immer mehr dazu.

Leider sehr viele Störgeräusche, vielleicht ganz schlecht geerdet? Konnte es mit Noisegate auch nicht in den Griff kriegen. Mehrere Bässe und Kabel no Chance. Schade…
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b
Think different
bassiacc 07.11.2025
ERSTER CHECK: Das iPhone der Multi-Effects. Ein visuelles und sehr userfreundliches Bedienkonzept. Alle gebotenen Sounds sind top. Ich bin erstaunt, das digitale Amps, Cabinets und Effekte so echt klingen können. Das Ding geht ganz klar weiter in Richtung digitale Zukunft. Klingt wie im Studio aufgenommen. Nur - ich zweifle noch. Ich bin kein Effektnerd und brauche nur wenige Presets. Für 100prozentigen Sound sind 1000 Euro viel Geld und ich bin kein Studiobassist.
ZWEITER CHECK: Scheiße. Das Ding klingt einfach so gut. Erste Sahne. Ich spiele über meinen Pre Gibson Tobias. Nach Effekt- / Amp-/ und Cabsektion höre ich immer noch glasklar den originalen Tobias dahinter. Das hatte Ich so noch nie. Diese Detailtiefe ist verblüffend. Vielleicht muss ich das Teil doch behalten :-) So ein sauberer Sound hilft einem, noch besser zu werden. Ausserdem ist es einfach applemässig intuitiv simpel zu bedienen und löst auch alle Liveprobleme. Schnelle Umschaltung auf superschnellen Tuner mit oder ohne Mute. Hifi-Looper. Effekte in der Kette Live ein- und abschalten, ohne dass sich der Grundsound oder Lautstärke verändert. Das Ding lässt keine Fragen offen.
DRITTER CHECK: Die Effekte und Sounds sind besser als alles, was ich bisher benutzt habe. Allein die Cabs sind der Hammer. Endlich kann ich wieder über 15 Zöller spielen. Auch die Konnektivität ist geil: über Bluetooth Backings oder Drumloops (kein Drumcomputer integriert) laufen lassen, top. USB über Mac, alles super. Wer eher auf cleane Sounds steht: Harmonic Booster aktivieren. Die Sonne geht auf, wie damals der "Aural Enhancer" beim SWR. Jetzt noch das SWR Cab dazu - da ist er, mein "alter" Sound. Nur noch besser. Der Hausvorstand hat schon der neuen Investition zugestimmt. Ich gönn mir noch den Proberaumcheck, aber denke, das hier muss bleiben.
Apropos: Wer wie ich eher cleane Sounds bevorzugt, sollte das Demo von Rainer Wind für Bonedo nicht verpassen: CHECK: Auch nach dem Live-Test im Proberaum bin ich begeistert. Das Ding bleibt.
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Darkglass Anagram