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Squier CV 70s Jaguar LRL 3TS

47 Kundenbewertungen

4.6 / 5

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Sound

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7 Rezensionen

Squier CV 70s Jaguar LRL 3TS
388 CHF
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1
U6
Das geht besser...
Uwe 63 08.11.2021
Wer eine Stratocaster für "dynamisch und drahtig klingend" hält, sollte unbedingt einmal eine Fender Jaguar anspielen. Die "Klaue" am Tonabnehmer engt das Magnetfeld derart ein, dass die Gitarre nur so "klingelt". Es ist ein wenig gehörter und eigener Klang, der durchaus seine Betrechtigung hat.
Insofern hätte alles schön werden können, wenn nicht ausgerechnet die Jaguar, offenbar quer durch die verschiedenen Serien, unter Qualitätsmängeln leiden würde: die Gitarre "rappelt" bereits bei moderater Lautstärke und fängt knapp über Zimmerlautstärke an dauerhaft zu pfeifen. Sorry Fender, aber das geht gar nicht.
[Nachtrag: ich habe jetzt eine Jaguar in wunderschönem Candy-Apple-Red aus der Player-Serie gespielt: weder rappelt dort etwas, noch pfeifen die Tonabnehmer; der Mehrpreis ist es auf jeden Fall wert! Die Tonabnehmer klingen auch besser. Das Setup dort ist zwar nicht optimal, aber preistypisch okay.]

Pro:
Sie sieht schön aus, so glänzend und ganz "vintage". An der Verarbeitung ist zuerst einmal nichts auszusetzen. Die Bünde vertragen preistypisch etwas Nachbearbeitung, sind aber okay. Der Lack ist tadellos, der Hals sitzt passend in der Halstasche. Schlalter udn Potis tun ihren Dienst. Die Gitarre klingt, wie sie klingen soll. Der bei Squier-Gitarren oft anfallende Tonabnehmerwechsel ist klanglich bei dieser Gitarre nicht zwingend notwendig.

Neutral:
Das Halsprofil ist vielleicht historisch korrekt, aber mir ist der Hals zu dick. Die Tuner sind -Squier typisch- von der Sorte "geht-gerade-noch"; etwas Fingerspitzengefühl und Ruhe sollte man beim Stimmen schon mitbringen.

Cons:
Die Gitarre "rappelt". Schon bei Zimmerlaustärke klappert und surrt etwas deutlich hörbar mit. Ein Blick in diverse Internet-Foren zeigt, dass das kein Einzelfall ist und quer durch die verschieden teuren Serien bemängelt wird. Ein Nutzer versteigt sich in die Behauptung, dass sei bei einer Jaguar halt so. Fender Jazzmaster sind jedoch ähnlich konstruiert und ich habe in letzter Zeit drei verschiedene Jazzmaster gespielt, zwei Fender USA und eine Squier Made in China und da hat nichts gerappelt.
Dreht man die Lautstärke noch etwas höher, fängt die Gitarre zu pfeifen an, selbst wenn man spielt, hört man im Hintergrund einen Pfeifton. Fender, was soll das denn bitte?! Die Squier Jazzmaster hatte mit deutlich höheren Lautstärken keine Probleme (außer den üblichen SingleCoil-Geschichten: es brummt halt).

Fender, es hätte so schön werden können.... Wenn Fender die Qualitätsprobleme in den Griff bekommt und vielleicht sogar noch, geschichtlich unkorrekt, einen modernen Hals spendiert, probiere ich es noch einmal. Bis dahin bleibe ich bei Stratocaster und Jazzmaster.
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I
Gemischte Gefühle
IndieBoy 07.11.2025
Nachdem ich schon seit Jahren eine Classic Vibe 50s Strat spiele, hatte ich die Jaguar im Visier und habe sie bestellt:

Auf dem ersten Blick:
Sie sieht gut aus, ist gut verpackt und fühlt sich für den Preis ganz gut an.

Was sich aber nach ein paar Minuten bereits auffällt:
Es waren deutliche Macken auf dem Griffbrett sichtbar. Dazu waren die Saiten recht angerostet, was bei dem Preispunkt sich sicherlich schnell ändern lässt. Aber das größte Problem war die Bespielbarkeit. Ich hatte den Eindruck, dass die beiden Ursachen die Beschaffenheit der Bünde und die Brücke waren. Die Bünde waren rau, ungleichmäßig und die Brücke saß auch nicht verlässlich. Dadurch waren durchgängig selbst bei passender Saitenhöhe ein Schnarren sowie weitere Resonanzen unvermeidbar.

Darauf hin ließ ich den Gitarrenbauer meines Vertrauens drauf schauen, der mir die Notwendigkeiten der Nacharbeiten bestätigte.

Conclusio:
Vllt habe ich auch ein Sonntagsmodell erwischt. Ich kann mir vorstellen, dass die Gitarre für Bastler gut geeignet ist, um für wenig Geld mit ein paar Handgriffen hier viel rauszuholen. Für mich als jemand, der out of the box aber nur noch das übliche Setup in Kauf nehmen möchte, war es leider nicht die richtige Gitarre.

Mittlerweile habe ich mir die Fender Vintera bestellt und kann empfehlen, lieber ein paar Euro mehr auszugeben, wenn man weniger nacharbeiten möchte.
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