Es macht das, wofür es angeschafft wurde: Schutz des Inhalts. Die Frage ist: Welche Anforderungen hat man an ein Case? Eigentlich keine, könnte man meinen. Denkt man aber länger darüber nach, so wird die Liste doch länger:
Thema Eigengewicht. Der Inhalt ist bei klassischen Ampracks meist ziemlich schwer. Die gute alte Endstufe bringt schon ein paar Kilo auf die Waage. Es wäre schön, wenn das Case diesen Umstand nicht noch verschlimmert. Das ist hier noch ganz gut gelungen, aber das Case ist auch kein Leichtgewicht.
Thema Stabilität. Es gibt Racks, da traue ich mich nicht draufzusteigen, wenn ich im Transporter ein Rack auf dem Boden zu liegen habe und nochmal drüberklettern muss. Das geht hier, aber das Holz biegt sich schon ganz schön.
Thema Transport. Wie oben schon erwähnt, der Inhalt ist meist recht schwer. Also sollten die Griffmöglichkeiten praktisch angeordnet sein. Das ist hier gelungen.
Thema Nutzbarkeit. Ein Case sollte sich leicht öffnen und schließen lassen. Da gibt es hier leider Abstriche, denn es ist ein wenig verzogen. Man muss immer ein bisschen mehr Kraft aufwenden. Man sollte es Abstellen können. Klingt doof, aber ich würde es gern manchmal wie einen Koffer tragen und dann seitlich abstellen. Das geht leider aufgrund des Verschlusses nicht ohne kippeln. Und die Geräte sollten sich gut einsetzen lassen. Das ist hier gegeben, aber ein Millimeter mehr Rackschiene hätte nicht geschadet. Die Füße meiner Endstufe musste ich abschrauben, weil sie sonst nicht gepasst hätte.