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Verstärker für E-Gitarre

  • Gitarrenverstärker im Bodenformat
  • British Classic Voicing
  • Cabinet Simulation
  • Leistung: 100 Watt
  • Impedanz: 8 Ohm
  • Regler: XLR Level, Variable Cabinet Simulaton, Bass, Middle, Treble, Preamp, Amp Level
  • Schalter: Ground Lift, Stand-by, Direct/Cabinet Simulation
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Lautsprecher: 6,3 mm Klinke
  • Balances DI-Ausgang: XLR
  • Stromversorgung via 9 V DC Netzadapter (2,1 x 5,5 mm Hohlstecker, Minuspol innen)
  • Abmessungen (L x B x H): 180 x 155 x 70 mm
  • Gewicht: 335 g
  • inkl. Netzteil
  • Erhältlich seit November 2025
  • Artikelnummer 579394
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Leistung 100 W
  • Kanäle 1
  • Klangregelung 3-Band
  • Externer Effektweg Nein
  • Recording Ausgang Ja
  • Kopfhöreranschluss Nein
  • Breite in mm 180 mm
  • Höhe in mm 70 mm
  • Tiefe in mm 155 mm
  • Gewicht in g 335 g
B-Stock ab 77 CHF verfügbar
89 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Ein simples Pedal als kompletter Amp

Das Foxgear V-100 ist ein vollwertiger Gitarrenverstärker im Pedalformat. Es ist angelehnt an einen klassischen britischen 2x12-Combo-Amp aus den Sechzigerjahren, der durch seine harmonisch sättigende EL84-Endstufe mit Class-A-Schaltung schon mehrere Generationen von Nachahmungen inspirierte. Warme Obertonreihen treffen hier auf dichte Kompression und knackiges Low End, was nicht nur für Brit-Pop, Blues und Stadion-Rock eine gute Figur macht. Es kommt mit allen Reglern des Ursprungsamps, satten 100W Endstufenleistung und einem getrennt justierbaren DI-Ausgang für unkomplizierte Soundchecks bei Auftritten und zuverlässige Aufnahmen.

Foxgear V-100 British Classic Verstärker für E-Gitarre

„What you see is what you get“

Alle Knöpfe befinden sich leicht zugänglich auf der Oberseite des Pedals. Der Drehregler für Gain/Eingangsempfindlichkeit ist mit „Preamp“ beschriftet, „Amp Level“ ist für die Lautstärke am Lautsprecherausgang zuständig und in der Mitte finden sich zwei blau beleuchtete kleinere Potiknöpfe für Höhen und Bass in Cut-Konfiguration, um das Signal durch breitbandige Shelf-Filter intuitiv zu versüßen, zu öffnen oder "in seine Schranken" zu weisen. Die eingebaute Endstufe basiert auf energieeffizienter Class-D-Technologie und bietet erstaunliche 100W RMS an eine Gitarrenbox mit 4 Ohm Impedanz, 50W an 8 Ohm oder 25W an 16 Ohm. Die 6,3mm-Klinkenbuchse des Speakerausgangs an der Stirnseite wurde auffällig rot markiert. Der Kippschalter „Standby/On“ ermöglicht bei Bedarf auch das Abschalten des Pedals.

Anschlüsse des Foxgear V-100 British Classic

Ohne Programmierung zum Sound

Anstelle von digitalem Modeling und Displays mit Menüführungen vertrauen die italienischen Schöpfer des Pedals komplett auf analoge Technologie und ein übersichtliches Old-School-Bedienkonzept. Vom Einsteiger bis zum Profigitarristen dürften sich somit alle unmittelbar zurechtfinden. Das Verhalten des Amps wird komplett im Schaltbild nachgeahmt und man kommt ohne jegliche Programmierarbeit über „eine Handvoll“ Knöpfe schon zur kompletten Soundpalette des nachgebildeten Verstärkertyps. Für die Leistungsreserven der Endstufe ist ein entsprechend großzügig dimensioniertes Netzteil im Lieferumfang enthalten, und es ist für den Betrieb auch erforderlich, was man durchaus bei der Planung eines Pedalboards berücksichtigen sollte. Der Betrieb mit Batterien ist nicht vorgesehen.

Bedienoberfläche des Foxgear V-100 British Classic

Über Foxgear

Die italienischen Marken „Gurus“ und „Baroni-Lab“ fanden 2017 in Foxgear ein Joint-Venture, um Produktpaletten Wirklichkeit werden zu lassen, die jenseits ihrer bisher erschlossenen Boutique-Märkte nun auch ein größeres Publikum erreichen können. Ugo Baroni begann schon als Kind mit dem Bau eigener Effektpedale und seine Karriere als Elektronik-Ingenieur führte ihn nach mehr als 25 Jahren Erfahrung zu seinem eigenen Produktionsstandort in China, wo er jeden Tag in der Fabrik Entwicklung und Forschung persönlich mit vorantreibt. Chicco Bellini hat mit seiner Marke Gurus ein paar der renommiertesten und gefragtesten Pedale der letzten Jahre kreiert (u.a. das Echosex) und viele Auszeichnungen der Fachpresse eingeheimst. Gurus Pedals sind mittlerweile fester Bestandteil der Pedalboards vieler namhafter Künstler.

Kleiner Begleiter mit Anspruch

Das Pedal lässt sich intuitiv bedienen wie ein großer Verstärker und bietet den Bonus, auch ohne Mikrofonierung dem Mann oder der Frau am Pult schon das fertige Signal anliefern zu können, und das parallel und lautstärkeunabhängig zum Betrieb einer Gitarrenbox an der Endstufe. Ob als kompakter Übungsamp, als Bestandteil einer handgepäcktauglichen Pedal-Board-Backline für die nächste Tour oder einfach als gewichtssparende Alternative zum heißgeliebten Röhrenverstärker – das Foxgear V100 bietet zeitgemäße Annehmlichkeiten bei kompromisslosem Klangcharakter. Die Leistungsreserven sollten in den meisten Fällen problemlos für Proben, Jamsessions oder kleinere Gigs ausreichen. Die „100W“-Pedal-Serie von Foxgear hält übrigens neben dem AC-Charakter auch noch weitere Modelle bereit. Basierend auf einigen der gefragtesten Klassikern sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Im Detail erklärt

1 Kundenbewertungen

4 / 5

Verarbeitung

Features

Sound

Bedienung

1 Rezension

m
Vergleich HW-103, V-100 und R-100
milbachdaniel 07.12.2025
Die 100-Watt-Serie von Foxgear hat mich schon länger interessiert und als die Amps während der Cyberweek nur 99 Euro kosteten habe ich sie einfach mal verglichen.

In Kurzform:

V-100
+ Angenehm warm, Höhen „glitzern“, clean auch bei vollem Pegel
- Es gibt nur einen der beiden Kanäle der Vorlage

HW-103
+ VIEL Bass, wenig Mitten, neutrale Höhen, clean auch bei vollem Pegel
- Etwas kalt (wie die Vorlage), Höhen „glitzern“ nicht

R-100
+ VIEL Mitten, Verzerrungsgrad über den Regelweg des Preamps gut steuerbar
- Clean auch bei geringem Pegel nicht möglich

Und länger:

Ich fange mal mit einem Kritikpunkt an: Hughes & Kettner Spirit of… und Vox MV50… klingen besser, im Sinne von besserer Auflösung und Dynamik.

ABER dafür sind die Foxgear-Amps bei vertretbarem Grundrauschen deutlich lauter und die 100 Watt RMS (Achtung: Diese Leistung erreichen die Amps nur an 4 Ohm. 8 Ohm -> 50 Watt, 16 Ohm -> 25 Watt) reichen an 2x12 oder 4x12 definitiv für eine durchschnittlich laute Band – und das im Falle von V-100 und HW-103 clean! In einigen Reviews im Netz wurde bemängelt, dass die beiden keinen Crunch-Sound bieten. Ich finde gerade das super: Im Bandkontext muss mein Amp auch laut und clean können. Der fehlende FX-Loop fällt deshalb bei den beiden auch nicht negativ auf. Crunch erreicht man hier ganz einfach mit einem Bluesbreaker o. ä., den die Amps wie auch andere Pedale sehr gut annehmen. Die jeweilige Vorlage der verschiedenen Modelle ist klanglich klar zu erkennen.

Die VariCab-Funktion habe ich nicht getestet, da ich die Amps nicht aufnehmen oder das Signal irgendwohin schicken würde. Dafür gibt es bessere Lösungen.

Und zu guter Letzt noch ein Kritikpunkt: Alle Amps waren bei Berührung mikrofonisch und auch die Herstellerempfehlung zuerst Amp und Netzteil und danach Netzteil und Steckdose zu verbinden sollte man beherzigen: Die Funken fliegen sogar noch wenn das Netzteil nicht mehr mit der Steckdose verbunden ist. Also auch beim Einpacken Reihenfolge beachten (1. auf Standby schalten, 2. Netzstecker ziehen, 3. warten bis der Amp dunkel wird, 4. Netzteil vom Amp trennen)

Alles in allem sind sie trotzdem ihr Geld wert, auch zum aktuellen Kurs von 119 Euro. Ich hatte massive Probleme mich zwischen HW-103 und V-100 zu entscheiden. Beide klingen bei voller Lautstärke gemessen am Preis/Leistungsverhältnis gleich gut. Letztlich habe ich mich für den V-100 entschieden, da er klanglich - wie das Original - einfach wärmer ist und ich die Höhen schöner finde. Das spricht nicht gegen den HW-103, er klingt – wie das Original - einfach nur anders. Der R-100 war für mich sofort raus, der er bei jedem Pegel zerrt und deshalb für mich nicht brauchbar ist.
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