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Röhren-Pedalpreamp für E-Gitarre

  • 2 Kanäle
  • ein komplettes Friedman-Rig in einem kompakten, pedalboardfreundlichen Gehäuse
  • jeder Kanal liefert den Obertonreichtum und die Ansprache von Dave Friedmans besten Designs
  • die DSP-IR-Boxen-/Endstufensimulation sendet einen mikrofonierten Lautsprecherklang in Studioqualität an die DAW oder Mischpult
  • Röhren: 2x 12AX7
  • Regler: Per Channel: Gain, Bass, Middle, Treble, Volume, Boost Volume, Boost Gain (Trimmer)
  • Effekt-Einschleifwege: Serie
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Send: 6,3 mm Klinke
  • Return: 6,3 mm Klinke
  • Balanced Ausgang: 6,3 mm Stereoklinke
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Stereo Miniklinke
  • Midi (5-pol)
  • USB
  • Netzadapteranschluss: Hohlsteckerbuchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromaufnahme: 800 mA
  • Stromversorgung via 12 V DC Netzadapter (im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 165 x 140 x 58 mm
  • Gewicht: 0,7 kg

Hinweis: Batteriebetrieb ist nicht möglich.

  • Erhältlich seit Oktober 2023
  • Artikelnummer 572666
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Design Stompbox
  • Röhre Ja
  • Amp Modeling Nein
  • Effekte Nein
  • Kopfhöreranschluss Ja
  • Direkt Out Ja
  • MIDI-Schnittstelle Ja
  • Integriertes Expression Pedal Nein
  • Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Nein
  • Aux-in Nein
  • Integriertes Stimmgerät Nein
  • USB Anschluss Ja
  • Drumcomputer Nein
  • Art des Effekts Preamp
399 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

Zwei Kanäle in Vollausstattung

Die Röhrenverstärker von Dave Friedman genießen weltweit höchstes Renommee. Sie decken den Bereich von unverzerrten Klängen über britischen Crunch bis hin zur geschmackvoll optimierten Hot-Rod-Rakete ab. Doch nicht immer ist ein Vollverstärker der BE-Serie gefragt und finanzierbar. Entsprechend steht mit dem Friedman IR-X Dual Tube Preamp nun ein cleverer, zweikanaliger Vorverstärker mit doppelter 12AX7-Bestückung im kompakten Pedalformat zur Verfügung, der sich für unterschiedlichste Anwendungen von der heimischen Aufnahme bis hin zum Bühneneinsatz eignet. Beide Kanäle sind mit einer dreibandigen Klangregelung, Gain- und Ausgangspegelreglern versehen. Hinzu kommt eine individuell regel- und schaltbare Boost-Funktion. Für eine einfache Bedienung sorgen drei Fußschalter, die sich in zwei Ebenen nutzen lassen, sowie ein MIDI-Eingang.

Friedman IR-X Dual Tube Preamp

Mehr als eine Vorstufe

Ein dreistufiger Bright-Schalter im ersten sowie ein Tight-Schalter im zweiten Kanal sorgen für erweiterte Klangvielfalt. Dazu lässt sich über seitlich platzierte Trim-Potis die Boost-Verzerrung pro Kanal steuern. Über einen integrierten, schaltbaren seriellen Einschleifweg sind zudem Effekte in die Vorstufe zu integrieren. Eine echte Besonderheit ist die eingebaute Endstufensimulation, die um eine IR-Boxensimulation komplettiert wird. In jedem Kanal lässt sich direkt zwischen drei Impulsantworten wählen. Insgesamt hat man sogar Zugriff auf zwölf durch Dave Friedman selektierte Impulsantworten, die sich über die zugehörige Editor-Software in den jeweiligen Slots im Gerät ablegen lassen. Der Klang dieser Simulation lässt sich über einen symmetrischen Klinkenausgang mit Ground-Lift-Schalter und einen 3,5mm-Kopfhörerausgang abgreifen. Somit ist der Friedman IR-X Dual Tube Preamp auch bestens für Aufnahmen, Proben und den FOH-Einsatz nutzbar.

Rückseite des Friedman IR-X Dual Tube Preamp mit Anschlüssen

Clean bis High-Gain

Der Friedman IR-X Dual Tube Preamp deckt einen breiten Bereich von weitgehend unverzerrten Klängen über variable und dynamische Crunch-Sounds bis hin zum High-Gain-Bereich ab, der gleichermaßen für Solosounds und Metal geeignet ist. Die grundsätzliche Abstimmung ist dabei „britisch“ mit dem speziellen Fingerabdruck des Herstellers. Obwohl der Hersteller keinen direkten Bezug nennt, darf man davon ausgehen, dass Dave Friedman auf seine beliebten Kanäle BE und HBE für das Voicing zurückgegriffen hat. Typisch ist dabei das stimmige Spielgefühl und die ausgewogene Abstimmung der Kanäle. Es klingt einfach gut. Dazu sind die Regler und die Boost-Funktion praxisgerecht skaliert, sodass der Vorverstärker für unterschiedlichste Genres nutzbar ist. Dank der integrierten Endstufen- und Lautsprechersimulationen ergibt sich ferner bei Aufnahmen oder für die Beschallung eine bemerkenswerte Klangvielfalt, die mithilfe der Editor-Software nochmals erweitert wird.

Herstellerlogo und Potis auf dem Friedman IR-X Dual Tube Preamp

Über Friedman

Dave Friedman aus Los Angeles darf man getrost zu den Koryphäen im Bereich der Röhrenverstärker zählen. Seit über 25 Jahren modifiziert er Verstärker, entwickelt und baut eigene Produkte und gilt als Experte im Bereich bühnen- und studiotauglicher Racklösungen. Die Liste von Künstlern, die seine Produkte nutzen, ist beachtlich und reicht von Steve Stevens, Jerry Cantrell, Jake E. Lee über Phil X hin zu Bill Kelliher. Auch die geliebten Marshalls von Eddie Van Halen und Steve Vai hatte Dave Friedman schon auf der Werkbank. Seine wichtigste Entwicklung dürfte der Verstärker BE-100 sein, der inzwischen in unterschiedlichsten Varianten verfügbar ist. Aber auch die Zusammenarbeit mit der Familie des verstorbenen Mod-Pioniers Jose Arredondo für den Bau eines zugehörigen Vollverstärkers ist bemerkenswert. Die Produktpalette von Friedman umfasst heute etliche Verstärker, die überwiegend von Hand in den USA gebaut werden, Boxen, Gitarren, Pedale und selbst Pedalboards und Tonabnehmer.

Höchste Flexibilität

Der Friedman IR-X Dual Tube Preamp lässt sich vielfältig einsetzen. Im Heimstudio ermöglicht er das bequeme Erstellen gut klingender Gitarrenaufnahmen. Auch kann er auf Reisen für guten Sound im Hotelzimmer sorgen. Schließlich passt der Vorverstärker in jede Tasche und lässt sich bequem zum nächsten Gig transportieren. Dort kann man sich ganz einfach in den Return eines vorhandenen Verstärkers einstecken und direkt mit zwei Kanälen authentischem Röhrensound nebst Boost-Funktion loslegen – nicht einmal eine Mikrofonierung ist dafür notwendig. Für den Fall der Fälle ist der IR-X aber auch ein perfektes Sicherheitsnetz bei einer Verstärkerhavarie. Und zu guter Letzt kann der Vorverstärker dank MIDI-Eingang sogar ferngesteuert im Verlauf der Show umgeschaltet werden.

Im Detail erklärt

43 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

32 Rezensionen

F
Erster Eindruck - Licht und Schatten
Frank241 15.02.2024
Nachdem das Teil endlich verfügbar war habe ich es sofort bestellt in der Hoffnung dass meine lange Suche ein Ende findet. Danke an das Thomann Team für die super schnelle Lieferung! Ich habe das Teil erst ein paar Tage weshalb ich noch keine abschließende Beurteilung abgeben kann. Ziel ist mein gesamtes Pedalboard sowohl direkt ins Interface als auch über eine Endstufe mit Gitarrenbox oder Aktivbox zu verwenden.
Der Preamp harmoniert bestens mit vorgeschalteten Geräten, auch der Einschleifweg funktioniert tadellos. Am Interface angeschlossen funktioniert der IR-X wirklich so feinfühlig wie ein guter Tubeamp ohne jegliche Latenz von daher vergebe ich 5 Sterne. Die beinhalteten IR's sind brauchbar und das Laden von eigenen impulse responses funktioniert auch bestens. Sound und Spielgefühl sind sehr gut.
Leider finden sich bei Konstruktion und der daraus folgenden Verarbeitung einige Kritikpunkte:
Die Potis sind viel zu leichtgängig und verstellen sich schon bei der geringsten Berührung. Das macht die Bedienung der Kippschalter zu einer sehr fummeligen Angelegenheit.
Die Potiknöpfe sitzen außer Mitte auf den Achsen. Dies ist den nicht aufeinander passenden Durchmessern von Potiachse und Potiknopfbohrung zu verschulden, wobei letztere mit einer Madenschraube fixiert werden. Das Ergebnis sind sichtbar unrund laufende Regler.
Bei den Achsen selbst handelt es sich unpassendeweise um geriffelte, geschlitzte Kunststoffteile welche recht instabil wirken. Diese sind direkt auf der Platine befestigt was den genannten Eindruck leider weiter bestärkt.
Die Kunststoff-Röhrensockel der ECC83 sind ebenfalls auf einer Platine montiert, eine davon sitzt am Rand was durchaus zu einem Problem beim Röhrentausch werden kann, da die Platine auf dieser Seite keine Befestigung hat und somit bei unvorsichtigem Umgang brechen könnte.

Zusammenfassend:
Sound und Spielgefühl sind top.
Innere Konstruktion ist fragwürdig und die Auswahl mancher Einzelteile mangelhaft.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
28
3
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B
Erwartungen übertroffen!
Birry 13.10.2026
Nutze ihn in meiner Coverband über DI direkt zum FOH.
Auf- und Abbau müssen meistens sehr schnell über die Bühne gehen, weshalb ich einen kompakten, unkomplizierten Mehrkanal"amp" für mein Pedalboard haben wollte.
Natürlich würde sich ein Modeller für dieses Szenario anbieten, habe auch schon Erfahrungen mit diversen Teilen sammeln dürfen... Letzten Endes brauche ich keine 200+ Ampsims. Kenne ein paar Kollegen, die beim Soundcheck regelmäßig Probleme bekommen, da ihre im Proberaum oder daheim eingestellten Presets auf der Bühne und über PA ganz anders klingen, und dann erstmal hektisch durch Menüs scrollen oder sich wünschen, ihren Laptop eingepackt zu haben...
Darauf möchte ich verzichten. Einfach den entsprechenden Regler nachjustieren und fertig. Modeller, NAM usw. sind mMn großartige Tools für zuhause und im Studio. Auf einer hektischen Bühne (oft ohne eigenen Soundmensch) möchte ich mit Gitarre in der Hand schnell reagieren können. Und genau das liefert der IR-X.

Sehr starker Sound out of the Box. Channel 1 bekommt auch Cleans sehr gut hin, allerdings mit weit aufgerissenem Volume. Durch die integrierten Boosts auf beiden Kanälen sind sowohl TS als auch clean volume boost vom Board geflogen. Gain und Volume lassen sich an beiden Boosts separat einstellen - tolle Sache. Mit dem Boost im Clean bekommt man auch Crunch hin, wobei ich an der Stelle ein Drive Pedal davor packen werde, um noch mehr Möglichkeiten zu haben. (Funktioniert einwandfrei - sehr pedalfreundlich!).
Channel 2 ist fantastisch! Druckvoller, klarer High Gain, ohne fizzy zu werden. Channel 2 + Boost nutze ich als klassischen Lead channel. Ein bisschen Delay + Reverb im FX-Loop und die Sache ist geritzt. Macht nicht nur im Hardrock und Metal ne tolle Figur.
Was mich positiv überrascht hat, ist das nach Softwareupdate verfügbare noise gate. Der IR-X arbeitet sowieso schon erstaunlich leise, ist aber sehr praktisch für sämtliche Pedals, die man sonst noch so auf's Board packen möchte. Damit fliegt mein bisheriges gate auch wieder vom Board runter.
Die mitgelieferten IRs sind gut, die erste klingt auf beiden Kanälen hervorragend, weshalb ich das Feature der separaten IRs für jeweils beide Kanäle gar nicht nutze. Hab sie mit meiner IR-Sammlung verglichen und lasse sie auf jeden Fall drauf.
Die Software funktioniert super, sehr übersichtliches UI und kommt mit dem Nötigsten aus. Die Regler am IR-X selber sind analog, deshalb keine Bedienbarkeit dieser über die Software, sehe aber auch keine Notwendigkeit dafür (soll ja so sein ^^). Für noise gate Einstellung, IR loading etc. perfekt. Bisher auch keine Probleme mit unterschiedlichen IR-Formaten gehabt wie ich´s von anderen Herstellern gewöhnt bin, der nimmt glaube ich alles.

Das einzige Manko, welches mich auch lange vom Kauf abhielt, ist ein fehlender integrierter XLR-Anschluss.
Dieser würde die DI-Box ersetzen, sehr schade, aber mit einem TRS-Kabel und einer halbwegs vernünftigen DI-Box kein Problem, da der Ausgang symmetrisch ist.
Ich hatte überlegt, deshalb einen Stern bei Features abzuziehen, aber die beiden separaten Boosts, FX-Loop und die wunderbaren IRs verdienen volle Punktzahl!

Midi nutze ich bei diesem Setup (noch) nicht, dafür ist die Anzahl Pedals zu überschaubar und der berüchtigte "Stepptanz" hält sich ehrlich gesagt in Grenzen. Aber der IR-X bietet die Möglichkeit.

Als Preamp durch den FX-Loop an meinem Röhrenamp zuhause ist er auch überzeugend, verwandelt den alten Einkanaler in ein vollständiges Rig.

Dass da Röhren in der Vorstufe sitzen ist mir btw völlig egal, klingt auf jeden Fall super und funktioniert einwandfrei, das ist die Hauptsache. Hatte da anfangs noch Sorgen wegen Abwärme, das ist aber gar kein Problem. Auch nach Stunden ist der Lüftungsschlitz nur leicht wärmer als die Umgebung, mit etwas Abstand sollte man auch links vom IR-X bedenkenlos Pedals platzieren können.

Insgesamt erhält man hier 2-4 sehr starke Kanäle, die sich super in jedes vorhandene Setup integrieren lassen. Ein vielseitiger, einfach zu bedienender Preamp, der die ganze Setlist abdeckt und für jede Situation gerüstet ist.

Das ist kein Kompromiss mehr zwischen analog und digital, die Vorteile beider Welten ergänzen sich hier in Perfektion!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
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R
Die Lösung für Silent Stages
RomanAlberto 06.02.2024
Nachdem ich auf Silent Stages lange Zeit das HX Stomp benutzt habe, hab ich jetzt mit dem IR-X eine bessere Lösung gefunden. Toll klingende Sounds ohne langes Schrauben…nur einmal die IRs eingestellt und seither nicht mehr an den Computer angeschlossen. Wenn man den Marshall/Friedman-Sound mag, ist es schwer einen schlechten Sound aus dem Gerät zu bekommen.
Einzige Mankos bei der Verarbeitung: gleichfarbige LEDs bei den beiden Kanälen sind im Eifer des Gefechts schwer zu unterscheiden und die Regler sind mir etwas zu leichtgängig.
Ansonsten ein top Gerät…sehr zu empfehlen!!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
4
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P
Großartig, nur nicht für mich.
Pariser 28.01.2025
Habe den Friedman gekauft weil ich ein cooles Pedalboard zusammenbaue und eine Pedalamplösung gesucht hab. Bin auf den IRX gestoßen und muss sagen das Teil ist ziemlich genial und klingt absolut organisch. Mit dem letzten Update kann man per Lowpass ein Sizzlefreies-Signal aus dem Teil rausholen. Für alle die rockige Sounds suchen oder angecrunchte Indiegitarren bis zu nicen Cleansounds sind hier megagut bedient. Ich bin allerdings etwas härter unterwegs und spiele Drop G und solche Sachen... Da passt das nicht so, was meinen Geschmack angeht zumindest. Kann das Teil aber bedenkenlos empfehlen und hoffe es gibt demnächst mehr Hersteller die solche Dinger bauen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
1
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