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Friedman IR-J Jake E Lee Sign. Preamp

4.8 von 5 Sternen aus 6 Kundenbewertungen

Röhren Pedal Preamp für E-Gitarre

  • 2 vollständig unabhängige, fußschaltbare Kanäle
  • basierend auf Friedmans legendären JEL-100 und JEL-20 Jake E Lee Signature Amp Designs, die wiederum auf Daves modifizierten 800/PLEXI-Schaltungen basieren
  • 2 unabhängige TS-Style Boosts mit separaten Lautstärke- und Tonreglern
  • die DSP-IR-Boxen-/Endstufensimulation sendet einen Mikrofonierten Lautsprecher Klang in Studioqualität an die DAW oder Mischpult
  • Röhren: 2x 12AX7
  • Regler: Per Channel: Gain, Bass, Middle, Treble, Volume, Boost Volume, Ch. 1 Boost Vol & Tone (Trimmer), Ch. 2 Boost Vol & Tone (Trimmer)
  • Schalter: CAB/IR
  • Effekt Einschleifwege: seriell
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Send: 6,3 mm Klinke
  • Return: 6,3 mm Klinke
  • Balanced Output: 6,3 mm Stereoklinke
  • Headphones: 3,5 mm Stereoklinke
  • Midi: 5-pin
  • USB
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromaufnahme: 800 mA
  • Stromversorgung mit einem 12 V DC Netzadapter (im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 165 x 140 x 58 mm
  • Gewicht: 0,7 kg
  • Erhältlich seit Oktober 2024
  • Artikelnummer 600506
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Design Stompbox
  • Röhre Ja
  • Amp Modeling Nein
  • Effekte Nein
  • Kopfhöreranschluss Ja
  • Direkt Out Ja
  • MIDI-Schnittstelle Ja
  • Integriertes Expression Pedal Nein
  • Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Nein
  • Aux-in Nein
  • Integriertes Stimmgerät Nein
  • USB Anschluss Ja
  • Drumcomputer Nein
  • Art des Effekts Preamp
B-Stock ab 443 CHF verfügbar
515 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Zwei voll ausgestattete Röhrenkanäle

Die Röhrenverstärker von Dave Friedman genießen höchstes Renommee. Nicht umsonst vertraut Jake E-Lee (Ozzy Osbourne, Badlands, Red Dragon Cartel) auf ein Signature-Modell. Neben der vergriffenen 100-Watt-Version zählen die 50- und 20-Watt-Verstärker zum festen Programm des Herstellers und liefern rohen Rocksound vom Feinsten! Doch nicht immer ist ein Vollverstärker gefragt und finanzierbar. Entsprechend steht mit dem Friedman IR-J nun ein zweikanaliger Vorverstärker mit doppelter 12AX7-Bestückung im Pedalformat bereit, der sich für unterschiedlichste Anwendungen von der heimischen Aufnahme bis hin zum Bühneneinsatz eignet. Beide Kanäle sind mit einer dreibandigen Klangregelung, Gain- und Ausgangspegelreglern versehen. Hinzu kommt eine individuell regel- und schaltbare Mid-Boost-Funktion. Für eine einfache Bedienung sorgen drei Fußschalter, die sich in zwei Ebenen nutzen lassen sowie ein MIDI-Eingang.

Friedman IR-J Jake E Lee Sign. Preamp

Hochvolt-Röhrenvorstufe

Individuelle dreistufige Bright-Schalter sowie der JEL-Schalter in Kanal 2 sorgen für hohe Klangvielfalt. Dazu lassen sich über vier seitliche Trim-Potis der Boost-Gain und die Klangfarbe pro Kanal steuern. Schaltungsvorbild: der klassische Tube Screamer. Über einen schaltbaren seriellen Einschleifweg sind zudem Effekte integrierbar. Eine Besonderheit ist die eingebaute Endstufen- und IR-Boxensimulation. Pro Kanal kann man direkt zwischen drei Impulsantworten wählen. Insgesamt hat man sogar Zugriff auf 18 durch Dave Friedman selektierte und Ownhammer produzierte Impulsantworten, die sich über eine Editor-Software in den jeweiligen Slots im Gerät ablegen lassen. Der Klang dieser Simulation lässt sich über einen symmetrischen Klinkenausgang mit Ground-Lift-Schalter und einen Kopfhörerausgang abgreifen. Somit ist der Friedman IR-J bestens für Aufnahmen, stille Proben und den FOH-Einsatz nutzbar.

Rückseite des IR-J Jake E Lee Sign. Preamp mit Anschlüssen

Der Sound von Bark at the Moon

Kanal 1 des Friedman IR-J widmet sich Plexi-inspirierten Klängen, die mal clean, mal bluesig tönen oder mit straffem Crunch aufwarten. Kanal 2 orientiert sich sodann am Klassiker 2203/2204: straffer Rocksound mit einem ergänzenden JEL-Schalter, welcher der Schaltung mehr Artikulation und Gain verpasst. Die Abstimmung ist also explizit britisch, jedoch mit dem speziellen Fingerabdruck des Herstellers. Die Vorstufe ist stimmig im Spielgefühl, reagiert gut auf die Spieldynamik und ist insbesondere in Kanal 2 etwas „böser“ als man es von Friedman sonst gewohnt ist. Die Regler und die Boost-Funktion sind musikalisch skaliert, sodass man hier garantiert den gewünschten Rocksound findet.
Dank der integrierten Endstufen- und Lautsprechersimulation erzielt man zudem bei Aufnahmen und bei der Beschallung eine bemerkenswerte Klangvielfalt, die mithilfe der Editor-Software nochmals erweitert wird.

Herstellerlogo und Potis auf dem IR-J Jake E Lee Sign. Preamp

Über Friedman

Dave Friedman aus Los Angeles darf man getrost zu den Koryphäen im Bereich der Röhrenverstärker zählen. Seit über 25 Jahren modifiziert er Verstärker, entwickelt und baut eigene Produkte und gilt als Experte im Bereich bühnen- und studiotauglicher Racklösungen. Die Liste von Künstlern, die seine Produkte nutzen, ist beachtlich und reicht von Steve Stevens, Jerry Cantrell, Jake E. Lee über Phil X hin zu Bill Kelliher. Auch die geliebten Marshalls von Eddie Van Halen und Steve Vai hatte Dave Friedman schon auf der Werkbank. Seine wichtigste Entwicklung dürfte der Verstärker BE-100 sein, der inzwischen in unterschiedlichsten Varianten verfügbar ist. Aber auch die Zusammenarbeit mit der Familie des verstorbenen Mod-Pioniers Jose Arredondo für den Bau eines zugehörigen Vollverstärkers ist bemerkenswert. Die Produktpalette von Friedman umfasst heute etliche Verstärker, die überwiegend von Hand in den USA gebaut werden, Boxen, Gitarren, Pedale und selbst Pedalboards und Tonabnehmer.

Zuhause, im Studio und auf der Bühne

Der Friedman IR-J lässt sich ausgesprochen vielfältig nutzen. Zuhause oder im Proberaum ermöglicht er gut klingende Gitarrenaufnahmen, auf Reisen sorgt er für guten Sound im Hotelzimmer. Schließlich passt der Vorverstärker in jede Tasche und lässt sich bequem zum nächsten Gig transportieren. Dort kann man ihn im Loop-Return eines vorhandenen Verstärkers nutzen und direkt mit zwei echten Röhrenkanälen und Boost-Funktion loslegen. Selbst eine Mikrofonierung ist dafür notwendig. Weiterhin ist der IR-J im Havariefall das perfekte Sicherheitsnetz. Und zu guter Letzt kann der Vorverstärker dank MIDI-Eingang sogar ferngesteuert im Verlauf der Show umgeschaltet werden – quasi latenzfrei und ganz ohne Modeling.

Im Detail erklärt

6 Kundenbewertungen

4.8 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

1 Rezension

m
Gemischter Eindruck im Vergleich zu den Synergy Produkten
ms17a 23.10.2024
Ich habe den Friedman IR-J als Preamp gekauft, um diesen im IR-Bypass mittels 4-cable-method an einem Synergy Syn2 Preamp mit Endstufe anzuschließen. Dieser Review bezieht sich also NUR auf die Nutzung als Preamp mit einer Endstufe und nicht als Direct-Recording Lösung. Grundsätzlich ist der Output im Vergleich zu einem Preamp wie dem Syn2 deutlich geringer, sowohl am Balanced-Out als auch am Send-Anschluss. Der Sound war wirklich gut und entsprach den sehr positiven YT-Videos, zeigte aber schon bei geringem Gain ein erhöhtes Rauschniveau gegenüber den Synergy-Produkten. Richtig störend wurde es, wenn man im Kanal 2 den High-Gain Mode des Gain-Structure Switch wählt. Ohne Noise Gate ist das leider nicht gut nutzbar. Dieses Nebengeräuschniveau bei heruntergedrehtem Gitarren-Volume (also nicht von der Gitarre erzeugt oder aus der Umgebung aufgenommen) wurde nebenbei in einem YT-Video von FastRedPonyCar erwähnt. In diesem YT-Video wurde dieser Zustand durch den Tausch der beiden 12AX7 Röhren behoben. Hierzu war ich aber nicht bei einem neu gekauften Produkt bereit und hoffe nun, dass Friedman den IR-J irgendwann auch als Synergy Modul auf den Markt bringen wird. Der Sound bekommt wegen des Nebengeräuschniveaus somit nur 3 Sterne, obwohl Potential für 5 Sterne bestehen würde. Als Direct-Recording Lösung mag das alles kein Problem sein, aber als Preamp sollte man den IR-J erst in der eigenen Anwendungsumgebung testen. Habe den IR-J somit über Money-Back an Thomann zurückgesendet.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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