Ich habe eine ziemlich große Sammlung an Capos. Alle machen ihren Job, alle versprechen sie, dass sie die Stimmung nicht beeinträchtigen - und das ist immer gelogen - beim G7th aber nur ein bißchen. Die dicken Baßsaiten muss man schon etwas nachstimmen. Ob man einen Capo zum Üben benutzt oder ständig bei Auftritten an allen möglichen Positionen braucht, ist ein sehr großer Unterschied. Ich benutze ihn mit Gitarren und Irish Bouzouki im Konzerteinsatz. Den G7th Heritage kann ich immer am Instrument lassen - auch wenn ich ihn nicht brauche.. Ich schiebe ihn nach hinten, kann ihn nicht verlieren.. Beim nächsten Einsatz verschiebt sich nichts, ich schiebe ihn einfach wieder aufs Griffbrett. ((Es gibt einen ähnlichen, aber viel billigeren Capo von paige, mit extra Auflagepads für jede einzelne Saite - das geht in der Praxis nicht ohne genaueste Kontrolle beim Aufsetzen) Daher ist der G7th der einzige Capo, den ich sogar bei kompletter Dunkelheit problemlos benutzen kann. Durch seine filigrane, schlanke und schön gestaltete Bauform nimmt er auf dem Griffbrett sehr wenig Platz weg. Man kann ihn also sehr nah am Bundstäbchen positionieren und stößt bei Barréegriffen dennoch nicht dagegen. Ich hatte da schon andere Capos mit Verletzungsgefahr. Wer sich diesen Capo leisten kann, bekommt was Gutes und wird es nicht bereuen.