Als begeisterter Gitarrespieler war ich auf der Suche nach meiner ersten Ukulele. Budget um die hundert Euro. Fünf verschiedene bestellt und getestet.
Verglichen habe ich mit
Kala Bamboo Sopran
Kala Premier concert ebony und bocote (unterscheiden sich nur optisch)
Cascha Solid Top Mahagoni Konzert
Ich kann echt nicht sagen, dass irgendeine davon schlecht war. Dazu fehlt mir auch die Erfahrung und die böse Absicht. Es hatte keine davon scharfkantige Griffbretteinlagen, wie ich in anderen Bewertungen las und klangen wie sie sollen denke ich.
Nach mehrmaligem hin und her wechseln wurde mir schnell klar, dass nachdem ich die Harley spielte, die nächste immer irgendwie ein Rückschritt war. Der Klang, die Länge des Tons, die Fülle, das Gefühl auf dem Brett.
Das liegt möglicherweise auch daran, dass sie die einzige Tenor Ukulele in der Runde war. Mir fiel die Wahl nicht leicht, weil man von "Hausmarken" eigentlich nicht so viel erwartet und ich verliebten mich schon in die Kala ebony wegen des Aussehens.
Einen Stern Abzug, weil ich dann doch leichte materialfehler in der Decke gefunden habe, die man aber auch erst suchen muss.
Der Kundenservice hat erstklassig darauf reagiert. Dankeschön.
Sie klingt voll, laut, hält den Ton länger als die anderen und sieht auch toll aus. Ich liebe das ebenholz und die Zeder ist mal was anderes als Fichte und Mahagoni. Man greift geschmeidiger über das Brett als bei den anderen. Ich will sie auch nicht mehr aus der Hand geben, deshalb behalte ich sie auch mit den kleinen Fehlern.