Set bestehend aus:
Das Hughes & Kettner Triamp Mark 3 Bundle vereint kompromisslose Röhrentechnik mit einem außergewöhnlich breiten Klangkonzept. Das Topteil deckt mit sechs eigenständigen Kanälen stilprägende Gitarrensounds von den 50ern bis zu modernen High-Gain-Setups ab und verzichtet bewusst auf Allround-Kompromisse. Jeder Kanal besitzt eine eigene Klangarchitektur, abgestimmten Boost und individuelle Gain-Struktur. Ergänzt wird das Topteil durch die speziell entwickelte TC 412 A60 Box, deren Lautsprecher Rockdriver Classic 60 den offenen, druckvollen Grundcharakter des Triamp konsequent umsetzen. Das passende TSM-432 MIDI-Board, DI-Ausgang und umfangreiche Endstufenoptionen machen das Bundle zu einer professionellen Komplettlösung für Bühne und Studio - klassisch analog, aber modern gedacht und gemacht.
Der Hughes & Kettner Triamp Mark 3 arbeitet als echtes Multikanal-Vollröhrentopteil mit drei unabhängig konfigurierbaren Endstufenröhrenpaaren. Über die TSC-Schaltung lassen sich unterschiedliche Röhrentypen ohne manuelle Bias-Einstellung kombinieren oder tauschen. Die sechs Kanäle decken von glasklaren Clean-bis zu extremen High-Gain-Sounds klar definierte Gain- und Klangbereiche ab. Global regelbare Presence-, Resonance- und Volume-Parameter erlauben die Anpassung an unterschiedliche Boxen und Räume. Mit dem TSM-432 MIDI-Board lassen sich Kanäle, Boosts, FX-Loops und weitere Funktionen abrufen und als Presets organisieren, was den Triamp bühnentauglich macht. IDB Noise Gate, serieller oder paralleler FX-Loop sowie die RED BOX AE mit Ambience-Emulation integrieren den Amp flexibel in jede Umgebung. Die TC 412 A60 Box liefert mit 8 Ohm Impedanz und 240W Belastbarkeit die dazu passende Leistungsreserve.
Das Hughes & Kettner Triamp Mark 3 Bundle ist als kompromisslose Röhrenlösung für Spieler konzipiert, die nicht zwischen Presets scrollen, sondern gezielt Sounds abrufen wollen. Es passt besonders gut zu professionellen Gitarristen, Touring-Musikern und Studioanwendern, die unterschiedliche Stilistiken authentisch abdecken müssen, ohne auf digitale Modellierung zurückzugreifen. Auch Sounddesigner und Amp-Enthusiasten profitieren von der Endstufenflexibilität und der Möglichkeit, Röhrentypen gezielt zu kombinieren. Aufgrund von Größe, Leistung und Funktionsumfang eignet sich das Setup weniger für Einsteiger oder reine Wohnzimmeranwendungen, entfaltet seine Stärken aber überall dort, wo Dynamik, ein hoher Headroom und souveräne Durchsetzungsfähigkeit gefragt sind.
Hughes & Kettner gehört zu den größten deutschen Anbietern von Gitarren- und Bassverstärkern. 1984 von Hans und Lothar Stamer unter dem Namen Stamer Musikanlagen GmbH gegründet, darf sich der Hersteller aus St. Wendel im Saarland für seine zahlreichen Innovationen rühmen. So war das Produktdebüt im Bereich der Gitarrenverstärker, der ASR64 von 1986, der erste programmierbare Verstärker der Welt. Die Cream Machine von 1987 darf man dank ihres Kompaktformats zu den ersten Mini-Röhrenverstärkern überhaupt zählen. Ebenso prägend waren die analoge Lautsprechersimulation Red Box, der erste sechskanalige Verstärker (Triamp) und der ZenTera, der Modellingtechnik noch vor Line6 in einem Vollverstärker zum Einsatz brachte.
Das Triamp-Mark-3-Stack von Hughes & Kettner liefert souveräne Clean-Sounds mit enormem Headroom, dynamische Crunch-Styles für Rock und Blues sowie moderne High-Gain-Reserven für Metal und Progressive-Styles. Die MIDI-Steuerung ermöglicht schnelles Umschalten komplexer Setups auf der Bühne, während der RED-BOX-DI-Out eine direkte Anbindung an FOH oder Recording-Interfaces erlaubt. In Studiosituationen punktet das Stack durch reproduzierbare Sounds, hohe Dynamik und echtes Röhrenverhalten bei jeder Lautstärke. In Kombination mit Pedalboards oder Rack-Effekten lässt sich das System vom puristischen Amp-Setup bis zur komplexen Effektarchitektur sowohl klassisch seriell als auch parallel betreiben und bietet damit jede Menge Flexibilität in jeder nur denkbaren Umgebung vom Proberaum bis auf die größten Bühnen.
TSC
Die Tube Safety Control (TSC) ist eines der technisch herausragenden Merkmale des Triamp Mark 3 und erlaubt einen ungewöhnlich flexiblen Umgang mit Endstufenröhren. Jedes der drei Endstufenröhrenpaare wird separat überwacht und automatisch korrekt eingemessen, sodass unterschiedliche Röhrentypen wie EL34, 6L6, KT66, KT88 oder 6CA7 kombiniert werden können. Eine manuelle Bias-Einstellung entfällt vollständig. Das System überwacht permanent Ruhestrom, Röhrenzustand und Betriebssicherheit und schützt den Amp bei Defekten zuverlässig vor Folgeschäden. Klanglich eröffnet TSC die Möglichkeit, das Spielgefühl und die Ansprache der einzelnen Kanäle von straffer “britischer” Mittenbetonung bis zu breitem, druckvollem US-Style-Headroom gezielt über die Röhrenwahl zu formen.