Die Gitarre hat eine super Verarbeitung. Wenn man am Hals mit der Hand entlang geht, ist da absolut nichts zu bemängeln. Der Hals ist auch das übliche Ibanez Wizard Neck. Dank diesem spielt sich die Gitarre mühelos. Der Body ist leicht, gut verarbeitet und ergnomisch.
Ankommen tut die RGD3121 mit einem .010er D'addario Seiten Set und in D Stimmung, optimal für Metallica oder Insomnium. Dank der 26.5" Mensur hat man hier auch eine ordentliche Spannung auf den Seiten. Runter auf C Standard für bspw. Arch Enemy ist kein Problem, B Standard für Amon Amarth könnte für manchen zu floppig sein, für A Standard dann doch besser eine 27.5" oder 28" mit .012ern. Ich habe noch nicht mit .011er Seiten getestet, das ist noch auf der Liste. Mit denen sollte die Gitarre für alle 3 Stimmungen funktionieren. Nach oben habe ich nicht ausführlich getestet, weil kein Bedarf.
Der Sound der aktiven Abnehmer ist knackig, zu meiner Freude hört sich auch die Bridge ordentlich an. Bei den meisten Gitarren nagelt man den 5 Stufen Selektor ja quasi unten fest. Hier gibts nur 3, aber alle hören sich gut an. Der Wechsel der Batterie ist schnell und easy, man legt die nur rein, das wars. Man muss nicht diesen "Hut" mit den Kontakten drauf drücken, wie man das von 9V kennt. Aber: Keine Batterie, kein Sound. Das ist der Trade-Off den man eingeht, wenn man eine Axt mit aktiven Abnehmern wählt.
Die Abnehmer haben zwei Stimmen. Einen großen Unterschied höre ich zwischen Stimme 1 und 2 allerdings nicht. Die zweite Stimme ist ein wenig mehr komprimiert, habe ich den Eindruck. Aber da muss man rumprobieren was einem gefällt.
Befeuert wird die Gitarre bei mir mit einem TS9, MT-2w und Katana MK3. Der TS9 hebt dabei den Sound definitiv nochmal ein Stück hervor und macht ihn Kristall klar.
Fazit: Die Gitarre ist teuer, keine Frage. Wer aber eine dedizierte Axt für Standard D/C und evtl. sogar B möchte, liegt hier definitiv richtig. Ich bin super happy damit und mir macht es richtig Spaß die zu spielen.