Korg Microkorg Case Bundle
Set bestehend aus:
Korg microKORG Analoger Modeling Synth
- 4 Stimmen
- 37 anschlagdynamische Mini-Tasten
- 2 Oszillatoren + Noise Generator
- Vocoder (8-Bänder)
- Effekte: Modulation (3 Typen), Delay (3 Typen), Equalizer, Arpeggiator (6 Typen)
- Audio-Eingang
- Stereoausgang
- Midi: In, Out u. Thru
- Batteriebetrieb möglich
- Maße (BxTxH): 524 x 232 x 70 mm
- Gewicht: 2,2 kg
- inkl. Netzteil und Schwanenhalsmikro
Thon Keyboard Case Korg Microkorg
- Case
- Maßanfertigung für Korg Microkorg
- Material: 7 mm Multiplex
- 22 x 22 mm Alukanten
- mind. 1 cm Schaumstoffpolsterung
- 1 Koffergriff
- 2 gefederte Butterfly-Verschlüsse
- kleine Stahl-Kugelecken
- 4 Gummifüße
- Platz für Netzteil
- Deckel abnehmbar
- Gerät kann im Caseunterteil bedient werden
- Außenmaße (B x H x T): 58,5 x 13 x 36 cm
- Gewicht: 4,7 kg (Gewicht mit Microkorg: 6,88 kg)
- Farbe: Phenol Braun
- hergestellt in Deutschland
-
Erhältlich seit Oktober 2009
-
Artikelnummer 237787
-
Verkaufseinheit 1 Stück
-
Anzahl der Tasten 37
-
Anschlagdynamik Ja
-
Aftertouch Nein
-
Keyboard Split Nein
-
Modulation Wheel Ja
-
Anzahl der Stimmen 4
-
Tonerzeugung Virtuell Analog
-
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
-
Speichermedium Keine
-
USB Anschluss Nein
-
Effekte 1x Multieffektprozessor
-
Arpeggiator Ja
-
Anzahl der analogen Ausgänge 2
-
Digitalausgang Nein
-
Display Ja
-
Pedal Anschlüsse Keine
-
Maße 524 x 232 x 70 mm
-
Gewicht 2,2 kg
-
Echte Spielbarkeit im kompakten Design
Der microKORG ist ein vierstimmiger, kompakter Desktop-Synthesizer mit integriertem Vocoder im Retro-Design. Unter der Haube arbeitet die gleiche DSP-Engine wie im Korg MS2000B. Darüber hinaus ist der microKORG mit 64 DWGS-Wellenformen ausgestattet, die sich auch im DW8000 von Korg finden. Diese klangliche Herkunft verleiht dem Instrument einen klar erkennbaren Charakter, somit richtet es sich vor allem an Produzenten und Performer, die schnell zu einem starken Sound kommen möchten, statt sich in tiefgehender Programmierung zu verlieren. Seine Ausrichtung wird dabei schon durch die Presets deutlich, die sich gezielt an elektronischen Musikstilen wie House, Trance oder Hip-Hop orientieren. Doch eine einfache Preset-Maschine ist der microKORG sicherlich auch nicht: Schon der erste Oszillator bietet mehr als 71 verschiedene Wellenformen, während zur Klangformung vier Filtermodi, zwei ADSR-Hüllkurven und zwei LFOs bereitstehen. Die Amp-Sektion kontrolliert Lautstärke und Panorama und sorgt mit ihrer Distortion für zusätzlichen Druck im Klang. Mit dazu gibt es in diesem Bundle ein hochwertiges, in Deutschland gefertigtes Case der Marke Thon.
Abwechslungsreiche Klangmöglichkeiten
Trotz der klaren Ausrichtung auf musikalische Spielbarkeit, auch an der anschlagsdynamischen Mini-Tastatur und dem eingebauten Vocoder-Mikro zu erkennen, bietet der microKORG eine umfangreiche Klangausstattung. Oszillator 1 bringt die klassischen Wellenformen Sägezahn, Pulswelle, Sinus und Rauschen zum Klingen, während die zweite diese um weitere Varianten ergänzt. Wer möchte, kann aber auch neue Algorithmen auswählen – wie etwa Vox Wave und Cross Wave. Die DWGS-Wellenformen ermöglichen komplexere Klänge wie Glocken, E-Pianos, Gitarren und Bässe. Mit insgesamt 128 Programmen bietet der microKORG eine breite Auswahl an unmittelbar spielbaren Sounds, die sich mit dem Zwei-Band-EQ und dem resonanzfähigen Multi-Mode-Filter weiter formen lassen. Letzteres arbeitet auf Wunsch selbstoszillierend und schaltet zwischen -12 dB (2-Pole) LPF, HPF, BPF sowie einem steilen -24 dB LPF mit vier Polen.
Portabler Vocoder
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal des microKORG ist der integrierte Vocoder, der ihn besonders für elektronische Performances und Produktionen interessant macht. Beim Vocoder wird die Stimme nicht als Klangquelle genutzt, sondern steuert und formt den Synth‑Sound. Über das Mikro empfängt der Vocoder den Modulator – die Stimme –, analysiert dessen Frequenzanteile und überträgt sie auf das Trägersignal. Je obertonreicher das Trägersignal ist, desto besser eignet es sich für den Vocoder. So lassen sich sehr organisch‑prägnante Lines sowie verfremdete Tonfragmente realisieren. Wer viel unterwegs ist, wird außerdem die hohe Portabilität des microKORG zu schätzen wissen: Im Batteriebetrieb lässt er sich auch in mobilen Setups verwenden. Noch flexibler wird er dank dem maßgefertigten Case hier. So ist man als Keyboarder für den harten Touralltag oder häufige Standortwechsel bestens gewappnet.
Über Korg
Der Name Korg steht seit vielen Jahren für innovative Synthesizer, Workstations, Keyboards, Digitalpianos und mehr. Mit Instrumenten wie MS20, Polysix, Wavestation, KRONOS und der Volca-Serie, um nur einige zu nennen, schuf das von Tsutomu Kato und Tadashi Osanai 1963 gegründete japanische Unternehmen legendäre Synthesizer, deren Namen Musik in den Ohren vieler Keyboarder sind. Zudem ist die Firma Korg Erfinder des weltweit ersten Handstimmgeräts, dem WT-10. Aber nicht nur bei analogen Synthesizern, digitalen Workstations, Entertainer-Keyboards oder Digitalpianos steht Korg seit jeher für Qualität und Innovation, sondern auch bei Gitarrenverstärkern. Nachdem Korg 1992 die Namensrechte von Vox Amplification Ltd. erworben hatte, erweiterte Korg die Marke Vox neben Neuauflagen des legendären AC30 auch um preiswerte digitale Gitarrenverstärker mit Modeling-Technologie.
Klangtiefe à la Korg
Trotz seiner kompakten Maßen bietet der microKORG eine klangliche Tiefe, die für diese Preisklasse bemerkenswert ist. Mit Effekten wie Vibrato, Wah und Tremolo lässt sich der Sound lebendig gestalten, während die beiden LFOs vor allem für rhythmische Modulationen der Klangfarbe zum Einsatz kommen. Auf Wunsch lassen sich diese auch via MIDI synchronisieren, was besonders in hybriden Setups von Vorteil ist. Für weitergehende Eingriffe steht die virtuelle Patch‑Matrix bereit, die das klassische Routing analoger Korg‑Synthesizer der PS‑ und MS‑Serie nachbildet: Quelle, Ziel und Intensität der Modulation lassen sich frei festlegen. Das USB‑MIDI‑Interface und der zugehörige Software‑Editor ermöglichen einen tieferen Zugriff auf die Parameter, die dort übersichtlich grafisch dargestellt werden. Eigene Einstellungen lassen sich anschließend als Presets abspeichern. So eignet sich der microKORG sowohl als zugängliches Instrument für den Einstieg in die Synthese als auch als schnelles, verlässliches Werkzeug für erfahrene Produzenten und Live‑Performer.