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2-kanaliger Amp Selector

  • Umschaltsystem 2 Amps auf 1 Box mit Remote Eingang
  • 1 Instrumenteneingang: 6,3 mm Klinke
  • 2 Ausgänge zum Amp: 6,3 mm Klinke
  • 2 Ausgänge zum Lautsprecher: 6,3 mm Klinke
  • schaltbarer GND/Lift pro Kanal
  • Umschalttaster
  • Remote-Control Anschluss für Fußschalter: 6,3 mm Klinke
  • externes 9 V-Netzteil mit 130 mA
  • Eingangsimpedanz: 10 MOhm
  • Ausgangsimpedanz: 10 kOhm
  • Abmessungen: 222 x 44 x 175 mm
  • Erhältlich seit Mai 2014
  • Artikelnummer 333636
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Typ Boxenumschalter
  • LED-Anzeige Ja
  • Anschluss für Netzteil Ja
  • Bauform Desktop
  • MIDI Schnittstelle Nein
245 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

33 Kundenbewertungen

4.9 / 5

Features

Verarbeitung

24 Rezensionen

G
Professionelles Tool für ein Setup mit 2 Röhrenamps
GeroW 19.08.2014
Einsatzbereich:
Der Palmer TINO "TwoINOne" kann, was sonst nur erheblich teurere Switcher bewerkstelligen: Das Routing des Gitarrensignals auf 2 Röhrentops, die über EINE gemeinsame Box laufen sollen.
Will man mit normalen A/B-Switchern 2 Röhrenamps ansteuern, benötigt man für jeden Amp einen eigenen Lautsprecher, beide Lautsprecher müssen separat abgenommen werden. Röhrenamps benötigen den Lautsprecher als Lastwiderstand, um sich nicht "aufzuschaukeln", was die Beschädigung der Endstufe zur Folge hat. Ist die Lieblingsbox aber eine 4x12, muss man nicht nur eine zweite anschaffen, sondern auch immer mitschleppen. Der TINO löst das Problem, indem er als A/B-Box das Gitarrensignal wahlweise zu einem der beiden Amps schickt und dem jeweils gerade nicht benutzen Amp als Lastwiderstand dient.
Soll heißen, er ist nicht nur A/B-Box für das Gitarrensignal zu den Amps, sondern auch A/B-Box für die Lautsprecherausgänge zum Lautsprecher und gleichzeitig Lastwiderstand.

Aufbau:
Die Verschaltung gestaltet sich entsprechend einfach: Auf der Vorderseite sind der Gitarreneingang und die beiden Ausgänge zu den Amps, auf der Rückseite die Eingänge für die Lautsprecherkabel von beiden Amps sowie der Ausgang für den gemeinsamen Lautsprecher. Komplettiert wird das Ganze durch den Eingang für das (mitgelieferte) Netzteil, Monoklinkenbuchse für den Fußschalteranschluß (Schalter, kein Taster!, nicht im Lieferumfang), sowie kleine Schalter am Gerät für die Umschaltung per Hand und einen Groundschalter, falls Brummschleifen auftreten und Statuts-LED´s, die die jeweiligen Schaltzustände anzeigen ("Grün"= Amp1, "Rot"= Amp2).

Praxis:
Der TINO ist sauber verarbeitet, macht einen sehr massiven Eindruck (Stahlblechchassis), und für seine Größe (9,5", 1HE) erstaunlich schwer. Das wichtigste: Das Gitarrensignal wird NICHT beeinflusst, es kommt sauber und ohne Brummen, Rauschen oder Soundverlust beim jeweils angesteuerten Amp an.
Auch der Schaltvorgang ist leise; Zwar hörbar, aber im Livebetrieb unproblematisch. Benutzt werden sollte unbedingt das mitgelieferte Netzteil. Andere Netzteile (Fuel-Tank & Co) haben bei mir zu deutlichen Brummgeräuschen geführt. Auch die direkte Position auf oder neben dem Amp führt zu leichtem, vernehmlichen Brummen. PALMER gibt einen Mindestabstand von 50cm zu den Trafos der Amps an, um Einstreuungen zu verhindern.
Daher empfiehlt sich der Einbau z.B in ein Rack. Wieso PALMER den TINO nicht gleich in ein 1HE-19"-Gehäuse steckt, oder wenigstens Rackadapterwinkel anbietet, ist mir schleierhaft. Deshalb gibt es bei "Features" von mir einen halben Stern Abzug. Die zweite Hälfte des fehlenden Sterns ziehe ich wegen der fehlenden MIDI-Anbindung ab. Wäre das Gerät nämlich noch via MIDI schaltbar, wäre der Kleine perfekt! So muss man den TINO und einen z.B verwendeten Mulitieffekt separat schalten. Hier sollte PALMER über eine aufgewertete MK-II Version im 19"-Gehäuse mit MIDI-Steuermöglichkeit nachdenken. Dafür würde ich auch ein paar Euros mehr ausgeben.

Fazit:
Unterm Strich ist der TINO ist ein hochwertiges, professionelles Tool für vergleichsweise wenig Geld, erspart einem das Anschaffen, Schleppen und Abnehmen einer zweiten Lautsprecherbox und somit uneingeschränkt empfehlenswert!
Features
Verarbeitung
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C
Geniales Gerät
Christian057 31.01.2016
Ich habe mir vor längerer Zeit den Tino zugelegt, um eine Box für meinen Orange AD30 und Mesa Boogie Dual Rectifier nutzen zu können.

Man kann am Tino mit einem Schalter zwischen beiden Topteilen hin- und herschalten, ein gleichzeitiger Betrieb der Topteile an einer Box ist nicht vorgesehen (und wäre technisch auch nicht einfach zu bewerkstelligen). Der Umschaltvorgang kann aber alternativ auch mit einem Fussschalter, der über ein normales Instrumentenkabel mit dem Tino verbunden wird erfolgen, und ist vollkommen geräuschlos.

Dabei wird immer zuerst der Ausgang zu den Verstärkern kurz stumm geregelt (um ein Signal, dass beim Umschalten der Endstufe schaden könnte, zu vermeiden), dann der Verstärker, der aktiv wird auf die Box, der andere auf einen Lastwiderstand geschaltet.

Dabei kann man am Gerät ebenfalls beide einzeln Verstärker von der Masse des Gitarreneingangs des Tino trennen, so dass sowohl die Gitarre wie auch die Verstärker jeweils keine Masseverbindung aufweisen und so Brummschleifen effektiv unterbunden werden. Da man eben beide Geräte galvanisch vom Eingang trennen kann, kann man als Nebeneffekt auch Brummschleifen unterdrücken, die entstehen, wenn man z.B. in einem Stereosetup einen dritten Verstärker parallel anschliesst.

Ich nutze die Umschaltung der Boxen vor allem im heimischen Studio, um im Zweifel A/B vergleiche zwischen den Verstärkern mit der selben Box und damit auch Mikrofonierung machen zu können.

Das Gerät ist stabil, die Verstärker haben bisher auch keinen Schaden genommen, der Klang ist unbeeinflusst. Für mich eine ganz klare Kaufempfehlung!
Features
Verarbeitung
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MA
Sehr empfehlenwert!
Max Anode 23.09.2019
Ich benutze den Timo, um zu testen, wie im A/B-Vergleich unterschiedliche Verstärker mit der gleichen Box klingen. Es wurde an alles gedacht: Bedienung auch über Fußschalter, beim Umschalten auf die Box wird auch gleichzeitig der jeweilige Gitarreneingang mit umgeschaltet, Groundlift bei etwaigem Brummen. Der jeweilige Amp, der nicht an der Box hängt, wird mit einem Ausganswiderstand belastet, damit die Röhrenendstufe nicht durchbrennt. Auch ist der A/B-Vergleich zweier Rigs möglich. Auch im Dauerbetrieb keine Probleme. Ausführliche Bedienunsganleitiung, solide Verarbeitung, günstiger Preis, selber basteln mit allem drum und dran wird kaum billiger.
Features
Verarbeitung
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U
Tino Livetest
Ulrich229 09.06.2025
Für unsere beiden mittelgroßen identischen Gitarrenalagen (SLO 30, Sovtek Mig50 modifiziert für Cleansounds, Friedman 2x12) wurden zwei Tinos angeschafft, um eine zweite Box einzusparen. Der Vorabtest zu Hause (Vollverkabelung Cordialkabel,Neutrikstecker) zeigte den ersten Schwachpunkt: die eingebauten Klinkenbuchsen zeigten kaum "Grip",d.h., die Stecker ließen sich sehr leicht -zu leicht -heruasziehen. Negativ für den Livebetrieb. Wie bereits in einer Bewertung erwähnt, gibt es seitens Palmer kein Angebot zum Rackeinbau. Um den "Brummabstand" einzuhalten, steht der Tino also irgendwo ungeschützt auf der Bühne hinter den Boxen. Die Umschaltung der beiden Amps mittels eingebautem Schalter bzw. handelsüblichem Fußschalter -zunächst nur ausgangsseits , d.h. je ein Gitarrenkabel in den jeweiligen Amp - funktionierte zufriedenstellend. Bei Vollverkabelung -auch die Eingänge werden vom Tino geschaltet - sag es schon anders aus. Entgegen den Bewertungen war eine Veränderung im Ton festzustellen: der gewohnte Sound (Gitarre direkt in den Amp ohne Bodentreter dazwischen, also ganz "klassisch") wurde dünner,enger und weniger dynamisch. Brummen war nicht festzustellen. Beim ersten Lieveeinsatz mit Vollverkabelung -also Ein-und Ausgang über Tino - war beim Soundcheck noch alles ok, bis auf die bekannten Einbußen im Sound. Während des Gigs traten bei BEIDEN Anlagen sporadisch massive Brummattacken auf, so dass der gerade nicht beötigte Amp ausgeschaltet werden mußte. Vermutlich irgendein Brummschleifenproblem. Sicherheitshalber werden wir also den Tino nur noch zum Schalten der Ausgänge benutzen oder doch lieber wieder zwei Boxen mitnehmen. Das Konzept als solches ist genial, nur scheint es mir noch nicht so ganz ausgereift, gerade unter harten Livebedingungen und die damit verbundenen Anforderungen an Zuverlässigkeit.
Features
Verarbeitung
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