Der Shure SLXD1 H56 ist ein Taschensender des digitalen UHF-Funksystems SLX-D, das professionelle Features für mittlere Budgets bereitstellt. Die Stabilität seiner Drahtlosverbindung wird durch Shures Predictive Diversity-Technologie sichergestellt. Dazu kommt eine intuitive Bedienung und schnelle Kopplung mit einem Receiver, die auf Shures bewährtes „Scan and Sync“-Feature setzt. Display, Status-LEDs, flexible Stummelantenne, ein TA4M-Anschluss mit Schraubgewinde für erhöhte Betriebssicherheit und externe Ladekontakte verhelfen dem Bodypack-Receiver in seiner Preisklasse zu einem starken Auftritt. Obendrein ist optional eine große Auswahl an Zubehör erhältlich, wie der Lithium-Ionen-Akku Shure SB903, eine passende USB-Ladestation oder der externe Mute-Schalter Shure WA 360.
Aufgrund seiner A/D-Wandlung in 24Bit/48kHz-Qualität bietet der Shure SLXD1 H56 neben feiner Frequenzabtastung auch einen großen Dynamikumfang. Sein Audiospektrum reicht von 20Hz bis 20kHz. Deshalb ist er für die Audiosignale nahezu sämtlicher Instrumente geeignet - bis hin zu den tiefen Tönen sechssaitiger E-Bässe. Durch ihre 44MHz große Schaltbandbreite sind SLX-D-Funkstrecken robust gegen Interferenzen, sodass viele Geräte simultan verwendet werden können. Je nach Einsatzbereich kann eine passende Sendeleistung zwischen 1mW und 10mW gewählt werden. Das ermöglicht Kompromisse in puncto effizienter Nutzung und Reichweite. Im Betrieb mit zwei AA-Batterien hält der Sender bis zu acht Stunden lang durch. Sind exakte Ladestandsanzeigen vonnöten, lassen sich diese durch den Einsatz des Akkus Shure SB903 abrufen.
Der Shure SLXD1 H56 ist eine gute Wahl für fortgeschrittene Wireless-Fans mit Anspruch. Instrumentalisten freuen sich über seinen großen Frequenzumfang und den starken Halteclip, mit dem er sich an Gürtel, Hosenbund oder Gitarrengurten befestigen lässt. Präsentatoren, Moderatoren und Content-Creator verbinden den Taschensender mit einem passenden Lavalier- oder Headsetmikrofon. Tontechniker nutzen ihn als Teil eines SLD-X-Setups, um sein Funksignal problemlos mit mehreren Receivern gleichzeitig zu empfangen. Das schafft kabellose Routing-Flexibilität. Veranstalter und Verleiher halten mit dem SLXD1 einen leistungsstarken und dennoch einfach zu bedienenden Taschensender bereit. Profis setzen den Shure SLXD1 auch als leicht zu bedienendes Tool in Toursystemen oder Multikanal-Setups ein, in denen er via kompatiblem Receiver mit Shures Wireless Workbench-Software überwacht und gesteuert werden kann.
Das amerikanische Unternehmen Shure gilt als eine der Pionierfirmen in der Tontechnik und begann bereits Anfang der 30er-Jahre mit der Entwicklung von Mikrofonen. Modelle, wie das vielen als Elvis-Mikrofon bekannte 55 Unidyne oder die Mitte der 60er-Jahre auf den Markt gekommenen Modelle SM57 und SM58, sind bis heute aus der Livetontechnik nicht mehr wegzudenken. Sie genießen unter Musikern und Technikern absoluten Kultstatus. In den 1990er-Jahren brachte Shure die ersten Funkmikrofone und kabellosen In-Ear-Monitoringsysteme auf den Markt und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Neben Mikrofonen bietet der Hersteller auch eine breite Palette an Ohr- und Kopfhörern für den Studio- und Liveeinsatz sowie diverses Zubehör an.
Neben der klassischen Anwendung des Shure SLXD1 H56 auf Musikbühnen, ist durch seine Kombination mit verschiedenen Mikrofontypen eine Vielzahl von Einsatzszenarien möglich. Denn neben dem direkten Anschluss von E-Gitarren und E-Bässen lassen sich auch Instrumentenmikrofone mit ihm verbinden. In Hörsälen kann er Rednern mehr Bewegungsfreiheit geben. Theater können ihn einsetzen, um drahtlos eine hohe Sprachverständlichkeit bis in die hintersten Sitzreihen hinein zu erreichen. Kamera-Teams hilft er beim unkomplizierten, kabellosen Übertragen von Reportage-Kommentaren. Sein kompaktes Format und sein geringes Gewicht lassen eine ermüdungsfreie Nutzung über viele Stunden zu. Seinem Gehäuse aus widerstandsfähigem Kunststoff macht ihn für regelmäßige Einsätze geeignet. Sollen mehrere dieser Taschensender im selben Funkfrequenzband zum Einsatz kommen, lassen sich bis zu 31 Funkstrecken parallel betreiben.