Xotic XW-1 Wah
E-Gitarren Effektpedal
- Wah Wah
- analoge Arbeitsweise
- True Bypass
- Bias Control verändert die Grundcharakteristik des Wahs: Transparenz / Basswiedergabe / Output
- Wah Q Control verändert die Güte des Filters für z.B. Vocal-ähnliche Wah Effekte
- Treble & Bass Control: 2-Band-EQ mit 15 db Anhebung/Absenkung für den Höhen- und Bassbereich
- einstellbarer Pedalweg
- einstellbarer Pedalwiderstand
- intern einstellbarer regelbarer Boost: bis zu +6 dB
- intern einstellbare DIP-Schalter für Steuerung der Resonanzfrequenzbreite des Wah-Effekts
- Status-LED auf Oberseite (blinkt bei Batterieladung unter 50%)
- Stromversorgung: 9V Batterie oder 9V DC Netzteil (nicht im Lieferumfang - erhältlich unter Art. 409939), 2,1 mm Hohlstecker, Polarität: (-) innen, (+) außen
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Erhältlich seit Dezember 2014
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Artikelnummer 350538
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Verkaufseinheit 1 Stück
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Wah Wah Pedal Ja
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Volumenpedal Nein
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Dynamic Wah Nein
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Verzerrer Nein
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True Bypass Ja
Kompakter Wah-Klassiker
Das Xotic XW-1 Wah orientiert sich klanglich an den wohl begehrtesten Wah-Pedalen der Geschichte: den in Italien gebauten Clyde-McCoy-Modellen von 1967 und 1968, unter Gitarristen bis heute als "Holy Grail" des Wah-Sounds gehandelt. Xotic versieht diese Vorlage mit einer eigenen klanglichen Note – und mit einem Gehäuse, dessen Grundfläche rund 20% kleiner ausfällt als die eines herkömmlichen Wah-Pedals. Auf einem dicht belegten Pedalboard entscheidet genau dieser Unterschied häufig darüber, ob neben dem Wah noch Platz für Tuner oder Overdrive bleibt. Auch mit einem Boutique-Wah-Pedal wird ja in aller Regel nicht gerade zimperlich umgegangen: Dafür ist hier das solide Metallgehäuse mit verchromter Wippe auf häufiges und auch hartes Spiel ausgelegt, trotzdem sorgen am Drehpunkt selbstschmierende Nylonbuchsen für einen leisen, gleichmäßigen Lauf.
Klangvielfalt ohne Modifikationen
Wah-Pedale sind seit jeher ein beliebtes Objekt für Modifikationen, doch beim Xotic XW-1 erledigen gleich vier Regler am rechten Gehäuserand, wofür sonst der Lötkolben nötig wäre. Der Bias-Regler verschiebt den Arbeitspunkt der Schaltung; kalt eingestellt klingt das Wah klar, transparent und weich im Verlauf wie viele Vintage-Pedale, wärmer eingestellt gewinnt es an Output, festeren Bässen und einem ausgeprägteren Sweep. Wah-Q bestimmt die Breite der Filterspitze und damit, wie dezent oder wie stimmähnlich der Effekt ausfällt. Der Zweiband-EQ hebt oder senkt Höhen und Bässe um bis zu 15dB und passt das Wah an Tonabnehmer und Amp an – etwa, um Humbuckern im Bass etwas Masse zu nehmen. Die Anleitung liefert dazu Beispieleinstellungen für drei Clyde-McCoy-Varianten der Jahre 1967 bis 1969 sowie ein Hot Rod-Setting für Humbucker.
Das ideale Wah für Klangtüftler
Wer tiefer einsteigen möchte, findet beim Xotic XW-1 Wah eine zweite Ebene der Anpassung. Mechanisch lassen sich Pedalweg und Widerstand der Wippe einstellen, Ersterer über einen unterlegbaren Gummianschlag, Letzterer über eine Sechskantmutter. Im Gehäuseinneren sitzen zudem vier DIP-Schalter, mit denen sich die Toe-Down-Stellung heller oder dunkler abstimmen, ein Booster mit bis zu 6dB Anhebung (feinjustiert per Trimmer) aktivieren, eventuell auftretende Schärfe per Presence-Cut dämpfen und die Filterfrequenz für einen tieferen, vokaleren Charakter verlagern lässt. Diese Einstellungen erfordern das Öffnen des Pedals und lassen sich nicht mal eben zwischen zwei Songs ändern. Das macht das XW-1 vor allem für anspruchsvolle Spieler interessant, die ihr Wah einmal gründlich auf Gitarre, Amp und Board abstimmen – einmal gefunden, bleibt die Einstellung, wo sie ist.
Über Xotic
Die Geschichte des US-Herstellers Xotic California beginnt in den späten 90er-Jahren mit dem Robotalk – einem Effektpedal für Gitarre mit Random-Arpeggiator und verschiedenen Filtern, das sich bis heute in einer überarbeiteten Version im Programm befindet. Im Lauf der Jahre kamen jede Menge neue Effekte hinzu. Das Sortiment umfasst heute eine Reihe von hochwertigen Boostern, Preamps sowie Wah-, Buffer-, Bass- und Compressor-Pedalen. Darüber hinaus mischt Xotic auch auf dem Markt der Customshop-Gitarren mit: Im kalifornischen Van Nuys entstehen hochwertige Instrumente nach dem Vorbild klassischer Modelle der Gitarrengeschichte. Unter dem Namen Raw Vintage bietet Xotic außerdem eine große Anzahl von Tonabnehmern für Gitarre und Bass sowie weitere Parts für Saiteninstrumente an.
Klassische Wah-Sounds ohne Regeln
Als Filtereffekt sitzt ein Wah-Pedal üblicherweise früh im Signalweg zwischen Gitarre und Amp. Dort macht auch das Xotic XW-1 Wah eine gute Figur, denn der True-Bypass wird über ein Relais geschaltet und vermeidet im deaktivierten Zustand jeden Klangverlust. Laut Hersteller ist die Schaltung zudem mit einem eigens abgestimmten Puffer ausgestattet, der das klassisch heikle Zusammenspiel von Wah und Fuzz entschärfen soll. Vintage-Fuzzes mit niedriger Eingangsimpedanz werden nämlich traditionell vor das Wah geschaltet, damit sie direkt an den Tonabnehmern hängen und nicht vom Wah-Output aus dem Tritt gebracht werden, der sich mit jeder Wippenstellung verändert. Feste Regeln gibt es auf dem Pedalboard trotzdem nicht – schließlich schickte kein Geringerer als Jimi Hendrix sein Wah häufig in ein Fuzz Face und formte damit einen Teil seines unverwechselbar kreischenden Sounds.