Anschlüsse:
Beim Yamaha MGX12 handelt es sich um ein kompaktes Digitalmischpult mit 12 Kanälen, das mit überarbeiteter Ausstattung ein erhabenes Erbe antritt. Bereits die analoge Vorgängerserie hat sich als verlässlicher Standard etabliert. Nun legt das kompakte Mischpult noch eine digitale Schippe drauf. Ausgestattet ist es mit vielseitigen Funktionen, die es perfekt für eine Vielzahl von Anwendungen machen sollen. Im Fokus des Konzepts stehen die Klangqualität bei intuitiver und schneller Bedienung sowie die Funktionalität auf professionellem Niveau. Der Mischer basiert auf einem vollständig digitalen Mix-Engine, der präzise Signalverarbeitung mit vertrautem Workflow kombiniert. Physische Fader und Bedienelemente sorgen für schnelles und intuitives Mischen, während der 4,3-Zoll-Touchscreen einen übersichtlichen Zugriff auf Kanalbearbeitung, Routing und Systemkonfiguration ermöglicht.
Das Yamaha MGX12 verfügt über hochwertige Mikrofonvorverstärker mit Mic/Line-Combo-Buchsen, die einen Gain-Bereich von bis zu 86dB bei sehr geringer Verzerrung bieten. Zusätzlich stehen jeweils zwei Stereo-Line- und Cinch-Eingänge, zwei XLR-Ausgänge, sechs TRS-OMNI-Ausgänge sowie vier Kopfhöreranschlüsse zur Verfügung. Zwei USB-Ports (Main und Sub) ermöglichen flexible Recording- und Playback-Setups. Über den Haupt-USB-Port lassen sich bis zu 18 Spuren gleichzeitig aufnehmen oder wiedergeben; der Sub-USB-Port unterstützt zwei Spuren. Darüber hinaus kann der Mischer 16 Audiospuren direkt auf eine microSD-Karte aufzeichnen und dazu auch zwei Spuren wiedergeben. Der integrierte DSP-Prozessor bietet umfangreiche Klangbearbeitungsoptionen (darunter Noise Gate, Kompressor, EQ, Delay, Reverb, Amp-Simulator und Voice-Changer) und sorgt somit für latenzfreies Monitoring des bearbeiteten Signals.
Der Digitalmischer richtet sich an professionelle und semiprofessionelle Anwender aus unterschiedlichsten Bereichen. So etwa als Main- oder Sub-Mixer bei Live-Auftritten, für mobile Aufnahmen, schnell erstellbare Backup-Aufnahmen, aber auch für beim Home-Recording. Dank der USB-Audio-Schnittstelle fungiert der Yamaha MGX12 als Frontend für Aufnahmen und Streaming. Einzelne Kanäle können direkt in der DAW aufgenommen werden. Über den sekundären USB-Anschluss kann ein Stereosignal für Backup oder Streaming versendet oder aber Zweikanalgeräte für externen Playback integriert werden – über die Bluetooth-Audiofunktion können auch drahtlose Quellen eingebunden werden. Für zusätzliche Sicherheit kann der MGX12 bis zu 16 Spuren direkt auf eine microSD-Karte aufnehmen.
Yamaha gehört seit vielen Jahrzehnten zu den bekanntesten Herstellern von Musikinstrumenten und Audiotechnik weltweit. Die lange Geschichte des japanischen Unternehmens begann Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Harmonium. Das Portfolio wurde stetig erweitert, sodass Yamaha heute als einer von wenigen Herstellern beinahe die gesamte Palette von Musikinstrumenten anbietet: Von Klavieren und Flügeln über Gitarren, Blas- und Streichinstrumente, Schlagzeug und Percussion bis hin zu elektronischen Keyboards und Synthesizern. Auch in der Tontechnik ist Yamaha als Hersteller von Mischpulten, Verstärkern, PA-Systemen und mehr eine feste Größe. Als Leitmotiv gilt bei Yamaha die Verbindung von traditionellem Handwerk mit moderner Technik.
Der Yamaha MGX12 ist Teil einer kompletten Serie von Digitalmischpulten. Neben der hier beschriebenen 12‑Kanal‑Ausführung umfasst die Reihe sowohl ein 16‑kanaliges Modell (MGX16) als auch zwei ähnlich aufgebaute Audio‑Video‑Varianten, die erstmals zusätzliche Funktionen für Videoaufnahme und Streaming bieten (MGX12V bzw. MGX16V). Alle Modelle erscheinen im schwarzen oder weißen Finish und in der gewohnt robusten Yamaha‑Bauweise. Sie verfügen alle über eine physische Bedienoberfläche, unterstützen Multitrack‑Recording und bieten einen microSD‑Card‑Einschub. Zum Lieferumfang gehören außerdem ein umfangreiches Software‑Bundle mit einer DAW, einer Post‑Production‑Suite sowie einer Sammlung virtueller Instrumente (Cubase AI, WaveLab Cast, Steinberg Plus), eine Basic‑FX‑Suite‑Lizenzkarte und das Yamaha‑Netzteil PA‑300C.