DJ
Sehr "offener Geschlossener"
Vorneweg, ich werde den Kopfhörer zurückschicken, aber nicht weil ich ihn für schlecht halte, sondern einfach nicht passend für meinen Einsatzzweck, aber der Reihe nach:
Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck, das Kopfband lässt sich zwar nicht verstellen, passt sich aber mittels eingearbeitetem "Gummizug" trotzdem ganz gut an. Der K92 trägt sich angenehm leicht und sitzt sehr komfortabel.
Klanglich bietet der K92 ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, man kann sich durchaus fragen, ob z.B. ein AKG K701/702 den deutlichen Mehrpreis überhaupt wert ist - die Unterschiede sind hörbar, aber m.E. nicht riesig. Der K92 klingt trotz seiner geschlossenen Bauweise erstaunlich "offen", sehr hell und transparent, keine Spur vom Gefühl einer "Taucherglocke" o.ä., wie man es von einigen geschlossenen Modellen kennt. Für's Vocal-Recording ideal, wenn man gerne einen Sound Richtung K701 hätte, sich aber daran stört, dass ein Kondensatormic eben einiges von der Abstrahlung eines offenen Kopfhörers "mitnimmt". Solange man den K92 mit halbwegs moderater Lautstärke betreibt ist er hierfür eine gute Wahl. Gut vorstellen könnte ich mir den K92 auch bei Aufnahmen von Chören und Vocal-Ensembles, denn da spielt der Preis aufgrund der benötigten Stückzahl dann doch eine größere Rolle (hier lohnt sich aber evtl. auch noch ein Vergleich mit dem noch günstigeren K72 oder K52).
Sehr schwach hingegen ist die Abschirmung gegen Außengeräusche, der Unterschied gegenüber meinem "superoffenen" Audio Technica ATH-AD700X ist erstaunlich gering (mir war gar nicht bewusst, dass es derart "durchlässige" geschlossene Kopfhörer überhaupt gibt). Somit ist er für meine beiden angedachten Einsatzszenarien leider komplett ungeeignet:
1. Im Probenraum als Ersatz für In Ears (im Gegensatz zu meinen Mitmusikern, die mit Röhren-Amps und klassischen Monitorboxen unterwegs sind, bin ich der einzige In-Ear-User, aber insbesondere beim Ausarbeiten neuer Songs gibt es öfter mal Diskussionsbedarf und da sind In-Ears mitunter eher lästig).
2. Zu Hause, wenn ich an den E-Drums den Eigensound der Mesh-Heads weitestgehend unterdrücken möchte.
Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck, das Kopfband lässt sich zwar nicht verstellen, passt sich aber mittels eingearbeitetem "Gummizug" trotzdem ganz gut an. Der K92 trägt sich angenehm leicht und sitzt sehr komfortabel.
Klanglich bietet der K92 ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, man kann sich durchaus fragen, ob z.B. ein AKG K701/702 den deutlichen Mehrpreis überhaupt wert ist - die Unterschiede sind hörbar, aber m.E. nicht riesig. Der K92 klingt trotz seiner geschlossenen Bauweise erstaunlich "offen", sehr hell und transparent, keine Spur vom Gefühl einer "Taucherglocke" o.ä., wie man es von einigen geschlossenen Modellen kennt. Für's Vocal-Recording ideal, wenn man gerne einen Sound Richtung K701 hätte, sich aber daran stört, dass ein Kondensatormic eben einiges von der Abstrahlung eines offenen Kopfhörers "mitnimmt". Solange man den K92 mit halbwegs moderater Lautstärke betreibt ist er hierfür eine gute Wahl. Gut vorstellen könnte ich mir den K92 auch bei Aufnahmen von Chören und Vocal-Ensembles, denn da spielt der Preis aufgrund der benötigten Stückzahl dann doch eine größere Rolle (hier lohnt sich aber evtl. auch noch ein Vergleich mit dem noch günstigeren K72 oder K52).
Sehr schwach hingegen ist die Abschirmung gegen Außengeräusche, der Unterschied gegenüber meinem "superoffenen" Audio Technica ATH-AD700X ist erstaunlich gering (mir war gar nicht bewusst, dass es derart "durchlässige" geschlossene Kopfhörer überhaupt gibt). Somit ist er für meine beiden angedachten Einsatzszenarien leider komplett ungeeignet:
1. Im Probenraum als Ersatz für In Ears (im Gegensatz zu meinen Mitmusikern, die mit Röhren-Amps und klassischen Monitorboxen unterwegs sind, bin ich der einzige In-Ear-User, aber insbesondere beim Ausarbeiten neuer Songs gibt es öfter mal Diskussionsbedarf und da sind In-Ears mitunter eher lästig).
2. Zu Hause, wenn ich an den E-Drums den Eigensound der Mesh-Heads weitestgehend unterdrücken möchte.
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Q
Für meine Bedürfnisse eher unpassend
Sie waren als Kopfhörer an meinem E-Piano gedacht (auch wenn für dieses Einsatzgebiet eher halb- oder gar ganz offene Kopfhörer empfohlen werden).
Wie immer sind Aussagen über die Klangqualität sehr subjektiv, und für mein subjektives Empfinden gefallen mir die K-92 nur bedingt. Im Vergleich zu den Superlux HD-681 klingen diese hier eher dumpf.
Auch bez. Tragekomfort gibt es "flauschigeres". Die Ohrpolster sind ok, aber nicht wirklich comfy-weich. Das Ganze fühlt sich bei längerer Tragedauer für meinen Geschmack eher unbequem an. Was ich hingegen super finde, ist die "automatische Anpassung am Kopf". Durch das Kopfbügel-Design entfällt das lästige Anpassen, wenn vorher jemand anders den Kopfhörer benutzt hat. Einfach aufsetzen und loslegen.
Für den Preis gibt's eigentlich nicht viel zu bemängeln und für zwischendurch z.B. am PC sicherlich tip top. Ich persönlich werde sie am E-Piano jedoch nicht weiter benutzen, erstens wegen dem Klang und zweitens wegen den eher längeren Übungs-Sessions. Da bleibe ich bei den Superlux (mit dem Velour Pads "Upgrade", diese Pads machen richtig Freude).
Wie immer sind Aussagen über die Klangqualität sehr subjektiv, und für mein subjektives Empfinden gefallen mir die K-92 nur bedingt. Im Vergleich zu den Superlux HD-681 klingen diese hier eher dumpf.
Auch bez. Tragekomfort gibt es "flauschigeres". Die Ohrpolster sind ok, aber nicht wirklich comfy-weich. Das Ganze fühlt sich bei längerer Tragedauer für meinen Geschmack eher unbequem an. Was ich hingegen super finde, ist die "automatische Anpassung am Kopf". Durch das Kopfbügel-Design entfällt das lästige Anpassen, wenn vorher jemand anders den Kopfhörer benutzt hat. Einfach aufsetzen und loslegen.
Für den Preis gibt's eigentlich nicht viel zu bemängeln und für zwischendurch z.B. am PC sicherlich tip top. Ich persönlich werde sie am E-Piano jedoch nicht weiter benutzen, erstens wegen dem Klang und zweitens wegen den eher längeren Übungs-Sessions. Da bleibe ich bei den Superlux (mit dem Velour Pads "Upgrade", diese Pads machen richtig Freude).
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E
etwas entäuschend
Hab die Kopfhörer jetzt seid 1 1/2 Jahren, anfangs taten mir häufig die Ohren weh vom tragen der Kopfhörer weil der druck ziemlich stark war, das hat sich aber nach einer weile gegeben. nach ca. 1/2 Jahr hat hat es dann angefangen das sich die Kunststoff-Beschichtung and den Ohren aufgelöst hat, die mittlerweile komplett weg ist aber nicht wirklich viel am Tragekomfort änderte. nun ist er nach 1 1/2 Jahren leider auf der rechten Seite Kaputt gegangen und ist dementsprechend zu nichts mehr zu gebrauchen.
Ansonsten fand ich den Sound aber völlig in Ordnung und das Design war schön anzusehen. Im großen und ganzen fand ich ihn okay aber würd ich mir persönlich nicht nochmal holen, obwohl er nun deutchlich billiger geworden zu sein scheint.
Ansonsten fand ich den Sound aber völlig in Ordnung und das Design war schön anzusehen. Im großen und ganzen fand ich ihn okay aber würd ich mir persönlich nicht nochmal holen, obwohl er nun deutchlich billiger geworden zu sein scheint.
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K
Guter Tragkomfort, aber nicht mein Sound
Ich habe diesen Kopfhörer vor allem wegen den durchwegs positiven Bewertungen betreffen Tragkomfort für Brillenträger gekauft. Ich kann davon ein Lied singen, meinen guten alten Kopfhörer kann ich leider nicht länger als etwa 20 Minuten tragen, dann brennts hinter den Ohren. Die Bemerkungen betreffend Mitte-Lastigkeit habe ich mal ignoriert und mir gedacht, das wird ja wohl nicht so schlimm sein.
Der Tragkomfort hat sich bestätigt: das Ding ist leicht, sitzt perfekt, ich denke ich könnte es stundenlang tragen. Aber der Sound... Ich bin kein Tontechniker, habe auch nicht das absolute Musikgehör aber für mich tönt das irgendwie einfach matschig und flach, ohne jegliche Dynamik. meiner Meinung nach also nicht nur etwas, sondern sehr Mitte-betont. Geht leider zurück und ich hoffe dass ich nächstens einen bezahlbaren Hörer mit dem selben Tragkomfort finde, der auch meinem Soundgeschmack entspricht
Der Tragkomfort hat sich bestätigt: das Ding ist leicht, sitzt perfekt, ich denke ich könnte es stundenlang tragen. Aber der Sound... Ich bin kein Tontechniker, habe auch nicht das absolute Musikgehör aber für mich tönt das irgendwie einfach matschig und flach, ohne jegliche Dynamik. meiner Meinung nach also nicht nur etwas, sondern sehr Mitte-betont. Geht leider zurück und ich hoffe dass ich nächstens einen bezahlbaren Hörer mit dem selben Tragkomfort finde, der auch meinem Soundgeschmack entspricht
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D
Außen hui, innen pfui
Ich habe den K-92 mit einem Superlux HD-681 verglichen. Rein optisch gewinnt der AKG, auch der Tragekomfort ist besser. Aber der Klang .. ich weiß gar nicht, wo ich fangen soll. Der K-92 klingt einfach so, als würde alles fehlen, was guten Klang ausmacht. Alles ist blechern, hohl, es gibt keinen Bass, keine Lebendigkeit, gar nicht. Kein Vergleich zum HD-681, den zieht man auf und weiß sofort Bescheid. Schade drum, geht daher zurück.
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k
Gute Kopfhörer, aber Klang lässt zu Wünschen übrig
Sehr preiswerte geschlossene KH. Sie bieten gute Schallisolation an, und sind somit für Overdub Sessions gut geeignet. Leider klingen sie sehr o-ig, als hätte man 2 Tassen um die Ohren. Deswegen würde ich diese persönlich nicht unbedingt zum beurteilen von klanglichen Details verwenden.
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C
Spaß vs Studio
Geschmackssache... meiner Meinung nach klingt alles ein wenig matschig, dumpf und basslastig. Daher eher zum Spaßhören und Filme gucken geeignet.
Als Fan vom eher flachen Beyerdynamic oder Sony mdr-7506 Klang, heißt meine günstige Alternative jetzt lieber Superlux HD660pro.
Tragekomfort ist allerdings sehr gut, vielleicht ein wenig auf der lockeren Seite.
Als Fan vom eher flachen Beyerdynamic oder Sony mdr-7506 Klang, heißt meine günstige Alternative jetzt lieber Superlux HD660pro.
Tragekomfort ist allerdings sehr gut, vielleicht ein wenig auf der lockeren Seite.
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D
Trägt sich gut, klingt holzig und dünn
Preislich sehr attraktiv ist der Kopfhörer von AKG, er sieht schick aus und trägt sich leicht und komfortabel. Viel mehr kann ich ihm aber nicht abgewinnen, denn vom Klang her überzeugt er höchstens vor dem Hintergrund des günstigen Preises und nur als Zweitkopfhörer im Studio als Alternative zu meinem Beyer DT770 Pro.
Der AKG klingt holzig und dünn, selbst beim Klavierspielen an einem Clavinova bevorzuge ich meinen Superlux HD-681, der gerade einmal die Hälfte kostet, aber Mängel in Verarbeitung und Handling hat. Der AKG kann das Klavier einfach nicht so auf die Ohren übertragen, dass es Spaß machen würde zu spielen.
Im Studio brauche ich den mittenbetonten Klang noch weniger, hier dient der AKG jetzt für Sänger*innen beim Recording und für mich als Vergleich beim Mixing. Dafür ist er ok, ansonsten lieber mehr ausgeben und gleich zum Beyer greifen.
Der AKG klingt holzig und dünn, selbst beim Klavierspielen an einem Clavinova bevorzuge ich meinen Superlux HD-681, der gerade einmal die Hälfte kostet, aber Mängel in Verarbeitung und Handling hat. Der AKG kann das Klavier einfach nicht so auf die Ohren übertragen, dass es Spaß machen würde zu spielen.
Im Studio brauche ich den mittenbetonten Klang noch weniger, hier dient der AKG jetzt für Sänger*innen beim Recording und für mich als Vergleich beim Mixing. Dafür ist er ok, ansonsten lieber mehr ausgeben und gleich zum Beyer greifen.
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C
Gut für "moderne" Hörgewohnheiten
Eines vorweg, für 49,- ist dieser Kopfhörer ein ausgesprochenes Schnäppchen. Wer allerdings feine Detailauflösung sucht, wird damit wohl kaum zufrieden sein!
Für "moderne" Hörgewohnheiten, die starke Bässe fordert, ist dieser Hörer jedenfalls gut. Interessant bei lauteren Bässen ist der compressorähnliche Klang, was man mögen kann oder auch nicht (mag ich persönlich weniger).
Wie gesagt, guter (Zweit-) Alltagshörer für aktuelle Musik, für Klassik, oder Mixing oder gar Mastering nicht geeignet, da muß man schon zu anderen Hörern, die wesentlich deutlichere und feinere Mitten- & Höhenauflösung haben, greifen (aber für diese Anwendung ist der K-92 ja wirklich nicht gedacht)
Der Tragekomfort ist wirklich gut, auch nach längerem Tragen sitzt er angenehm leicht und dennoch ausreichend fest am Kopf, lediglich die Ohren werden ein wenig wärmer...
Update: nach 5 Jahren zerbröseln die Ohrpolster...
Meine anderen AKG Kopfhörer sind 50 bzw 32 Jahre alt und da bröselt nichts!
Für "moderne" Hörgewohnheiten, die starke Bässe fordert, ist dieser Hörer jedenfalls gut. Interessant bei lauteren Bässen ist der compressorähnliche Klang, was man mögen kann oder auch nicht (mag ich persönlich weniger).
Wie gesagt, guter (Zweit-) Alltagshörer für aktuelle Musik, für Klassik, oder Mixing oder gar Mastering nicht geeignet, da muß man schon zu anderen Hörern, die wesentlich deutlichere und feinere Mitten- & Höhenauflösung haben, greifen (aber für diese Anwendung ist der K-92 ja wirklich nicht gedacht)
Der Tragekomfort ist wirklich gut, auch nach längerem Tragen sitzt er angenehm leicht und dennoch ausreichend fest am Kopf, lediglich die Ohren werden ein wenig wärmer...
Update: nach 5 Jahren zerbröseln die Ohrpolster...
Meine anderen AKG Kopfhörer sind 50 bzw 32 Jahre alt und da bröselt nichts!
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T
kommt mit den großen Brüdern nicht mit
Ich besitze neben dem K-92 auch den K-271 und stelle fest, das der Klangunterschied sehr groß ist. Während ich den K-271 sehr schätze, würde ich den K-92 nicht nutzen, um eine Aufnahme zu bewerten. Er klingt etwas scharf und zeichnet keine gute Tiefenstaffelung.
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