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Analoger Synthesizer

  • VCO 1 mit 4 mischbaren Wellenformen (Sägezahn, Dreieck, Pulse und Suboktave), Pulsweitenmodulation und 2 regelbaren Modulationsquellen
  • VCO 2 mit 3 mischbaren Wellenformen (Sägezahn, Dreieck und Suboktave) und 2 regelbaren Modulationsquellen
  • Tiefpassfilter mit Resonanz, 2 regelbaren Modulationsquellen und regelbarem Keytracking
  • 2 analoge Hüllkurven: ADSR und AR
  • analoger LFO
  • Rauschgenerator und Sample&Hold-Einheit
  • Duophon spielbar
  • 3.5 mm Audioeingang zur Klangbearbeitung externer Quellen
  • kann als vollständige Eurorack-Synthesizerstimme verwendet werden (Breite: 70 TE)
  • Poly-Chain Funktion zum Verbinden von bis zu 16 Geräten
  • Main Out über 3,5 mm Klinke und 2x 6,3 mm Klinke (High- und Low-Pegel)
  • Kopfhörer-Ausgang: 3,5 mm Klinke
  • MIDI In/Thru und USB-MIDI
  • Abmessungen: 87 x 374 x 136 mm
  • inkl. Netzteil (12 V DC, 1000 mA)
  • Erhältlich seit Mai 2020
  • Artikelnummer 489868
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Bauweise Desktop
  • Anzahl der Stimmen 1
  • Tonerzeugung Analog
  • MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
  • Speichermedium Keine
  • USB Anschluss Ja
  • Effekte Nein
  • Arpeggiator Nein
  • Anzahl der analogen Ausgänge 2
  • Digitalausgang Nein
  • Display Nein
  • Optionale Erweiterungen keine
  • Besonderheiten keine
147 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Wiedergeborene Urgewalt

Mit dem CAT stellt Behringer einen duophonischen Analogsynthesizer vor, dessen Konzept den Octave Cat aus den 80er-Jahren aufgreift – auch wenn er etwas kompakter gestaltet ist. Er bedient sich der subtraktiven Synthese und besteht aus zwei Oszillatoren, einem Filter, zwei Hüllkurven und einem LFO. Zusätzlich ist bei diesem Modell von Behringer noch eine kleine Patchbay vorhanden, sodass auch andere Synthesizer mit in den Eurorack-Workflow integriert werden können. Verbaut ist der Synthesizer in einem Eurorack-kompatiblen Miniaturgehäuse – samt aufgedruckter Katze. Synth-Kenner erleben mit diesem Modell eine freudige Zeitreise.

Regler am Behringer CAT Synthesizer

Zwei für zwei Stimmen

Ausgestattet ist der Synthesizer mit zwei verschiedenen VCOs, die die Wellenformen Sägezahn, Dreieck und Suboctave umsetzen können. VCO 1 verfügt zudem noch über eine einstellbare Pulsweitenmodulation. Mit jeweils einem Fader können die einzelnen Wellenformen gemischt werden. Beide Oszillatoren lassen sich mit einem Fine-Tune-Regler stimmen, wobei VCO 1 einen zusätzlichen Coarse-Regler besitzt, mit dem man gröbere Einstellungen umsetzen kann. Die zwei Oszillatoren können synchronisiert werden. Der Keyboard Control-Modus lässt sich zwischen Off, Poly und Mono umschalten. Im Mono-Modus bilden beide dabei eine Stimme, im Poly-Modus werden sie hingegen in zwei Stimmen aufgeteilt. Bei der Paraphonie teilen sich die Stimmen ein Filter und eine Hüllkurve. Moduliert werden können sie von einem resonsanzfähigen 24-dB-Tiefpass-Filter, einer ADSR-Hüllkurve und einer AR-Hüllkurve sowie auch einem LFO.

Wellenformeinstellung am Behringer CAT

80er-Sounds für Studio und Bühne

Der Octave Cat aus den 80er-Jahren war bekannt dafür, den mittig-schneidigen Retrosound des ARP-Synthesizers nachzubilden. Diesen findet man auch im CAT von Behringer, der zudem einen erstaunlich frischen Workflow bietet, bei dem die Modulationsquellen direkt in der betreffenden Sektion angesteuert werden können. Durch das Low-Note-Priority-Verhalten hat die tiefste gespielte Note Vorrang, was beim Spielen von fetten Basslines und Leads durchaus Vorteile bietet. Die Holzseitenteile und die Gehäuserückseite lassen sich vor dem Einbau ins Eurorack problemlos entfernen. Der Synthesizer ist zwar kompakt gehalten, dennoch ist genügend Abstand zwischen den Reglern und Fadern vorhanden, sodass ein angenehmes Spielgefühl gewährleistet ist. Als Ausgänge sind ein Main-Out im Low- und High-Format vorhanden. Auf dem Front-Panel findet man sowohl die MIDI- als auch die USB-Anschlüsse. Mit der Poly-Chain-Funktion lassen sich hier bis zu 16 Geräte verbinden.

USB-B, MIDI In und Thru samt Behringer Logo

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Abwechslungsreiche Sounds dank zahlreicher Features

An der kleinen Patchbay oben rechts findet man Ein- und Ausgänge für die Filterfrequenz, Hüllkurven, CV/Gate-Spannung und einen Eingang für externes Audio, wodurch man auch andere Signale, wie zum Beispiel eine E-Gitarre, mit dem CAT bearbeiten kann. Neben den beiden Oszillatoren ist auch ein Rauschgenerator vorhanden. Der LFO kann ungefähr zwischen 0,03 und 30Hz schwingen. Außerdem befindet sich eine Sample-and-Hold-Funktion mit an Bord, die den LFO nutzt und wahlweise aus VCO 1 oder dem Rauschen ein Zufallssignal generieren kann. Mit der Octave-Shift-Taste lassen sich die Klänge um zwei Oktaven nach unten oder oben transponieren. Der daneben befindliche Pitchbender kann den Tonhöhenumfang um eine weitere Oktave nach oben oder unten transponieren. Zusammenfassend kann man mit insgesamt 47 Kontrollmöglichkeiten in Echtzeit Klangveränderungen vornehmen.

Synthesizer Rückseite des Behringer CAT mit Anschlüssen

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4.6 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

41 Rezensionen

J
Super Synth Sound aber MIDI Probleme hat er auch!
JS-SOUND 24.01.2021
Ich habe zuerst K-2 gekauft, sein Sound hat mir nicht gefallen. Ich habe dann CAT gekauft und sein Sound mag ich sehr gut. Der Cat hat kleine Nachteile: LFO hat nur Sinus und Square, mir fehlt SAW. Der Filter gefällt mir, nur er sehr empfindlich, wenn die Griffe klein sind. Und für VCO sind die Knobs sehr klein für feine Kontrolle.

Ich habe bereits den 2ten CAT von Thomann bekommen. Der Grund war, dass der CAT über MIDI mit Yamaha Montage, Clavia Nord Lead Keyboard, Novation Supernova 2 verbinden, keine Reaktion zeigte. Der CAT funktioniert über MIDI Interface nur mit eigenen Behringer Keys wie MonoPoly, Poly-D und mit anderen hat er Probleme. Sein Port erfüllt den alten MIDI Protokoll Standard nicht 100% oder was sein könnte, dass sein MIDI einfach zu langsam ist.

Also der Sound ist prima, aber die Nutzung ist sehr problematisch! Auf dem YouTube gibt es ein Video Behringer CAT Midi Probleme. Dieses Video zeigt, was der CAT mit MIDI Kabel Verbindung tut.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
10
4
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V
Katzen im Weltraum
Vegbutch 15.04.2024
Ich interessiere mich erst seit kurzem für Syntheziser und mag die analogen Sounds aus den 70er und 80er Jahren wirklich sehr. Aus diesem Grund habe ich mir schon andere B- clone zugelegt. Ich bin über die Einstellungmöglichleiten und für bisher erzeugten Sounds sehr begeistert. Mal spacig, mal perkussiv oder einfach ein fetter Bass lassen sich mühelos einstellen. Zudem läßt er sich, je nach Einstellung auch duophon spielen, was heißt, das ich die erzeugteten Töne des einen Oszillators durch niederdrücken einer Keyboardtaste höre während ich gleichzeitig andere Tasten betätige, oder und dann die Sounds des 2. Oszillators spielen kann und denSound des 1. Oszillators gleichzeitig zu hören ist.
Nur das Finetuning der Regler ist nicht immer ganz einfach, was möglierweise mit der günstigen Verarbeitung zusammenhängt.
Natürlich läßt sich nichts speichern, was für den Kurs auch nicht zu erwarten ist. Aber wer Spaß am Knöpfe drehen und rumexperimentieren hat, wird sich seine Freude an der Katze haben.
Alles in allem klare Kaufempfehlung.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
0
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TS
Eine positive Überraschung, aber...
Trancer Spacey 29.09.2026
Ich hatte den Cat so vom Hörensagen gekannt und als er dann mit dem Arp Odyssee verglichen wurde, weil er ihn in manchen Bereichen sogar aussticht, dann doch mal auf gut Glück bestellt. Und ich muss sagen, der Grundsound der Oszillatoren und die Modulationsmöglichkeiten, die auf dem ersten Blick ein wenig reduziert aussehen - es aber keineswegs sind, wenn man sie in das Gerät mal etwas eingearbeitet hat - das ist wirklich sehr sehr gut.

Es gibt ja hier schon einige Rezensionen, die recht gut auf die Stärken und Schwächen des Geräts eingehen, das möchte ich hier nicht wiederholen und deckt sich mit meinen Eindrücken. Worauf ich aber auch noch mal hinweisen will ist ein Manko, dass mich dann doch bei den Features nur drei Sterne hat geben lassen, obwohl es eigentlich fünf sein müssten: die Oszillator Sync-Modi.

Auf youtube findet man hier gute Vergleichsbeispiele mit dem Original Cat. Beim Original klingt der Sync Sound wirklich fantastisch, bei der Behringer Version ist es so, dass sowohl bei manuellen Verstellen der Oszillator Tunings als auch bei der Steuerung über LFO leider Glitches entstehen, die nicht besonders gut klingen. Irgendwas ist hier offensichtlich nicht richtig kalibriert und da der Synth auch schon länger auf dem Markt ist, gehe ich davon aus, dass das auch nicht mit einem Software Update von Behringer behoben werden kann. Was wirklich sehr schade ist.

Ich habe überlegt ob ich den Cat zurückschicke und es dann jetzt doch nicht getan, weil der Grundsound wie gesagt sehr gut ist und wenn man ihn im normalen Oszillator-Modus laufen lässt, ist es wirklich ein fantastisch klingender Synth mit tollem charaktervollem Vintage-Vibe, der wirklich tolle experimentellere Soundmöglichkeiten bietet, die man ihn auf dem ersten Blick gar nicht zutraut. Allerdings klingt er nicht in jeder Einstellung super, man muss sich also schon ein bisschen reinfuchsen, um die Sweet Spots zu finden. Auch weil das mit dem sync-modus nicht so gut klappt verschenkt Behringer hier leider das Sound-Potential, dass beim Original Cat gegeben ist. Da dieser aber nur noch zu astronomischen Preisen erhältlich ist und darüber hinaus auch eher selten, liefert der Behringer trotzdem einen guten Ersatz.

Was ich mir vor allem wünschen würde: dass dieser verpatzte Sync Modus vielleicht mit einem Software Update noch mal nachgepatcht wird. Und im zweiten Schritt wären auch längere Faderwege eine wunderbare Sache für diesen Synthi gewesen, da man dann mit wesentlich mehr Nuancen die Sounds viel besser justieren könnte. Wirklich schade dass Behringer auch hier leider den kürzeren (Reglerweg) gezogen hat.

Aber trotzdem für diesen Preis auf jeden Fall ein wirklich guter Synthi.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
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P
Brachial und analog.
Philipp535 22.05.2020
Klanglich eine Urgewalt, von den Features nah am Odyssey, aber doch ein ganz eigenes Ding. Sehr durchsetzungsfähiger, direkter Sound mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten.
Genau darauf habe ich gewartet.

Schalter und Potis sind ordentlich verarbeitet. Die Fader sind ok, machen jetzt aber nicht den stabilsten Eindruck. Wenn man mit der nötigen Vorsicht ans Werk geht, kein Problem, aber für die Bühne wäre mir das zu riskant.

Bei meinem Exemplar lag noch nichtmal ein Quickstart- Guide bei. Das prangere ich an!
Hätte ich nicht noch eine vom Model D, dann wäre das Einstellen des gewünschten Midikanals ein Gefummel.
Für Einsteiger tun sich da mehr Schwierigkeiten auf, denn die komplexen Synthesemöglichkeiten werden überhaupt nicht erläutert.
Ansonsten ein Top- Teil, zusammen mit dem Model D ein unglaubliches Gespann.

Nachtrag: Das Einzige, was wirklich etwas nervt, ist, dass man für eine andere Key Priority (ich habe am liebsten Last- Retrigger) den Polychain- Modus bemühen muss und dadurch auch die Duophonie verliert. Da wäre ein Update seitens Behringer wünschenswert :)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
9
2
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