Mit diesen Plektren habe ich schon vor 30 Jahren gespielt und war froh, dass es sie immer noch gibt. Ansonsten ist das alles Geschmackssache.
Aber ich nutze mal diese Bewertung, um eine komische Geschichte zu teilen:
Seit 2 Jahren nehme ich recht ambitioniert auf. Und da störte es mich manchmal, dass manche Griffe in bestimmten Lagen verstimmt klingen, obwohl die Gitarre (US Telecaster) gestimmt und oktavrein ist.
Habe dann gestestet:
- offene Saite: stimmt
- 12. Bund: stimmt
- Flageolett 12. Bund: stimmt
- 3 Bund: leicht zu hoch
Dachte, das kann doch nicht sein. Und warum hatte ich das früher nicht?
Mit Gitarrenwerkstatt telefoniert, mich belehren lassen, dass das bei Teles normal ist, man kann da nur geringfügig was machen, man muss da Kompromisse eingehen usw.
Also zurück zur Frage: Warum hat mich das früher nie gestört? Da war ich mehr live unterwegs und jetzt nehme ich eben auf. Liegt es daran? Bin ich vielleicht empfindlicher? Und was ist heute anders als früher?
Da kam mir der Gedanke, dass ich über die letzten Jahre auf immer dünnere Plektren gegangen bin, weil mir das spielerisch und klanglich gefiel, vor allem jedoch auf der Akustikgitarre.
Dann habe ich verglichen dünne Prektren gegen härtere (diese hier) und die Überraschung: der hier beschriebene Verstimmungseffekt ist deutlich geringer. Vermutlich lässt sich das auch physikalisch begründen, schnelleres Einschwingen oder so.
Jedenfalls spiele ich sie jetzt wieder. Und bin so zufrieden wie früher.