Zu dem "Aber" komme ich noch.
Zuerst das Instrument selber: Absolut empfehlenswert!
Ich habe, bis auf den Gibson Thunderbird, nur Fender Jazz Bässe (MIM, Vintera und American Prof.) plus einen Preci.
Als Exot noch den Marcus Miller.
Trotzdem bin und war ich immer schon ein Fan von Squier, denn ein Precision CV 60s von Fenders Tochterunternehmen war mein bester Bass, mit kleineren Umbauten (PU‘s, Highmass, Sunbeams) hatte er einen Sound, an den der originale Fender nie herankam. Also nichts gegen Squier.
Das war der Grund warum ich mir jetzt nochmal einen CV, in Form eines Jazz Bass gönnte.
Die Hardware ist wenig überraschend richtig gut, Bridge und D'Addarios, die verbaut sind werden ausgetauscht.
Doch nun zum ABER: Ich habe noch nie einen Bass gekauft, der NULL eingestellt war. Das Instrument war aus dem Karton heraus unspielbar. Ein Pickup komplett runtergeschraubt, der zweite an der Bridge komplett oben mit Saitenkontakt. Der Neck via maximal angezogenem Trussrod voll am Limit…Hilfe!!!
Das Teil hat keinerlei Endkontrolle durchlaufen und wäre als Weihnachtsgeschenk für einen jungen Anfänger Garant für ein Familiendrama unter dem Baum.
Ich empfehle Thomann den Blick auf die Konkurrenz in Frankfurt zu richten. Dort bestellte Bässe kommen top individuell eingestellt zum Kunden, wenn man es in der Bestellung erwähnt - kostenlos!!
Ich bin trotzdem auch gerne Kunde bei Thomann, aber beim Service ist noch Luft nach oben, Kollegen!
Fazit: Toller Bass, schlecht bis gar nicht eingestellt. Macht man das aber gerne (wie ich) eine absolute Kaufempfehlung. Ein knackiger Jazz Bass für so wenig Geld 😍