Was für ein cooles Teil: Abgefahrene Optik, hervorragende Analog-Effekte und ein Sound, der nicht nur Greg Koch-Fans begeistert. Die Leute von JAM-Pedals wissen, was sie tun und es ist keine Überraschung, dass die Effekte auf so vielen Boards von professionellen Sount-Tüftlern sind.
Nach dem Ansehen des Videos von „TPS“, in dem Greg Koch sein Signature-Multieffekt ausführlich erklärt und spielt, war ich noch nicht sicher, ob die Zusammenstellung der Effekte zu 100% zu mir passt. Nach weiteren Videos und insbesondere nach den Soundbeispielen der Einzeleffekte auf der JAM-Homepage war für mich die Sache klar. Leider war das Teil offensichtlich in ganz Europa ausverkauft, so dass eine längere Wartezeit in Kauf genommen wurde. Alle Effekte klingen sehr analog-autentisch. Das Ding ist NICHT Plug&Play und man muss sich intensiv mit allen Effekten auseinandersetzen und seinen Sound „ertüfteln“. Durch geschicktes Kombinieren und Kaskadieren der unterschiedlichen Overdrive-Effekte lässt sich von Blues bis Classic-Rock alles abbilden.
Mir persönlich fehlte zu Anfang ein Reverb, den kann man bei Bedarf einschleifen, den Hall von Amp verwenden oder wie Greg Koch das Slap-Delay feinfühlig als Ersatz-Reverb verwenden. Mein JTM-45 und mein Princeton Reverb kommen bestens mit dem Supreme Koch Ness Monster zurecht. Meinen Solo-Sound mache ich übrigens mit dem letzten Drive-Effekt, dem Booster. Greg Koch macht das wohl mit dem Boost vom Gristle King Distortion und seinem Volume-Poti der Gitarre.