Set bestehend aus:
Schalter und Anschlüsse auf der Rückseite:
Anschlüsse:
Hinweis: Batteriebetrieb nicht unterstützt
Das Mooer GS1000 Amp Profiling Bundle kombiniert modernes Amp-Profiling mit hoher Endstufenleistung und richtet sich an Gitarristen, die digitale Flexibilität mit realer Lautsprecheransteuerung verbinden möchten. Herzstück ist das Mooer GS1000 Multieffekt- und Profiling-System, das Verstärker, Preamps, Verzerrer und Cabinets per MNRS-2.0-Technologie abbildet und vollständig frei routbar macht. Ergänzt wird das kompakte Pedal durch die Endstufe Seymour Duncan Power Stage 200, die mit hoher Leistungsreserve und neutralem Grundcharakter als Bindeglied zwischen digitaler Klangquelle und analoger Gitarrenbox fungiert. Mit Expression-, Wah- und Volume-Funktionen des mitgelieferten Hotone Soul Press II Expression-Pedals sowie zwei passenden Patch- und TRS-Kabeln entsteht ein spielbereites System für Bühne, Studio und komplexe Hybrid-Setups.
Das Multieffekt-Pedal Mooer GS1000 fungiert als zentrale Klang- und Routing-Einheit und deckt den kompletten Signalweg von der Gitarre bis zum Ausgang ab. Über den 5-Zoll-Touchscreen lassen sich Amps, Effekte, IRs und Loops frei in Serie oder parallel anordnen. Profilierte Amps können wahlweise mit interner Boxensimulation oder über externe Gitarrenboxen betrieben werden. Presence-Regelung, Clipping-LEDs und 4-Band-EQ sorgen für präzise Anpassungen im Bandkontext. Die Power Stage 200 wird direkt hinter dem GS1000 platziert und verstärkt das Signal mit bis zu 200 Watt an 4-16 Ohm Boxen. Cab-Simulation und EQ lassen sich separat für Kopfhörer- oder XLR-Ausgang deaktivieren. Das Hotone Soul Press II übernimmt je nach Modus Volume-, Wah- oder Expression-Aufgaben und erlaubt die Echtzeitsteuerung von Parametern wie Lautstärke, Filter oder Gain.
Das Mooer GS1000 Amp Profiling Bundle ist als Werkzeugkasten für Gitarristen konzipiert, die tief in Signalführung, Profiling und Klangformung einsteigen wollen. Es passt besonders gut zu Spielern mit bestehender Boxen-Infrastruktur, die ihr Pedalboard um eine leistungsfähige digitale Zentrale erweitern möchten. Studioanwender profitieren von USB-Audiointerface, IR-Support und MIDI-Integration, während Live-Gitarristen mit Endstufen-Power, XLR-Out und flexibel schaltbarer Cab-Simulation arbeiten können. Das Setup setzt technisches Grundverständnis voraus, belohnt aber mit maximaler Kontrolle über Sound, Dynamik und Routing, ohne dabei auf klassische Lautsprecher verzichten zu müssen.
Mooer aus dem chinesischen Shenzhen bietet seit 2010 Produkte für Gitarristen an - vom kleinen Einzelpedal über Multieffektgeräte bis hin zu Kompaktverstärkern. Der Hersteller startete mit diversen Kleinpedalen und dürfte insbesondere durch das aufwändige Delay-Pedal Ocean Machine, das 2016 in Zusammenarbeit mit Devin Townsend entstand, bekannt geworden sein. Inzwischen bietet Mooer auch Lösungen mit modellierten Verstärkern, Boxensimulationen auf der Basis von Impulsantworten und Matching-Equalizern an. Der Fokus des Herstellers liegt dabei auf der Nutzung digitaler Technologien.
Das Bundle lässt sich sowohl als vollständiges Pedalboard-Rig vor einer Gitarrenbox als auch als direktes Recording- und FOH-Setup einsetzen. Im Proberaum oder auf der Bühne übernimmt das GS1000 Profiling, Effekte und Preset-Management, während die Power Stage 200 den Sound mit ausreichend Headroom an bis zu zwei 1x12-, 2x12- oder 4x12-Boxen weitergibt. Im Studio kann das System komplett ohne Box betrieben und direkt per XLR oder USB aufgenommen werden. Über das Expression-Pedal lassen sich Wah-, Volume- oder Parameter-Modulationen in Echtzeit steuern, wodurch das Setup auch für komplexe Performances und dynamisches Sounddesign geeignet ist.
MNRS 2.0 Sampling
Die MNRS-2.0-Sampling-Technologie des Mooer GS1000 verfolgt einen konsequent dynamischen Ansatz beim Amp- und Pedal-Profiling. Anstelle fest programmierter Algorithmen analysiert das System reale Verzerrerpedale, Vorstufen, komplette Amps und Cabinets über unterschiedliche Gain-Stufen, Pegel und Spielweisen hinweg. Erfasst werden dabei nicht nur Frequenzgänge, sondern auch nicht lineare Dynamikparameter wie Transientenverhalten, Sättigung, Kompression und das Zusammenspiel mit dem Eingangsimpuls der Gitarre. Die Profile reagieren entsprechend sensibel auf Anschlag und Spieltechnik. Bis zu 120 eigene Samples lassen sich intern speichern, verwalten und über die Mooer Cloud austauschen. In Kombination mit frei ladbaren IRs entstehen hochpräzise, reproduzierbare Rigs, die klanglich in einer Liga spielen, die bislang deutlich größeren und teureren Profiling-Systemen vorbehalten war.