Thomann Renaissance Lute 7/13

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Renaissance-Laute

  • Korpus aus Ahorn (Acer granatense) und Chinarwood (Platanus orientalis)
  • Fichtendecke (Picea engelmannii)
  • 13 Saiten
  • 7-chörig
  • Stimmung: Ff - Gg - cc' - ff - aa - d'd' - g'
  • Holzwirbel
  • Obersattel aus Knochen
  • Steg aus Lacewood und Walnuss
  • Breite Obersattel: ca. 6,1 cm
  • Spielmensur: ca. 60 cm
  • untere Breite: ca. 31,5 cm
  • Korpuslänge: ca. 49 cm
  • Gesamtlänge: ca. 77 cm
  • Höhe inkl. Steg: ca. 16,5 cm
  • inkl. Tasche
Erhältlich seit September 2009
Artikelnummer 228889
Verkaufseinheit 1 Stück
Lautenart Renaissance Laute
Stimmung Ff, Gg, Cc, ff, aa, dd, g
Mensur 600 mm
Griffbrett Ahorn
inkl. Koffer / Hard Case Ja
459 CHF
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
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U
EIN GEILES TEIL aber keine Gitarre
Ulrich179 04.01.2012
ist eine sehr gute Laute - und bei dem Preis darf K E I N E R meckern, feiner zarter Ton aber er kommt durch die Doppelchörigkeit sogar bei einem Dudelsack durch, hat mich total gewundert. Ist zwar für einen Gitarristen vom Griff total ungewohnt, aber nach ein paar Tagen liegt sie gut in der Hand. Andere Lautenspieler hatten die Bundierung (fest) bemängelt, doch im harten Spielmannsalltag ist genau dies von Vorteil.

Gut - das Stimmen dieser Laute braucht Zeit, da dreht man nich am Wirbel und - paßt. Doch, wenn ich so was will kauf ich mir ne´ deutsche 6-saitige Laute mit Wirbelmechanik. Das helle, unbehandelte Holz hat eine Superoptik. Ist natürlich auch etwas empfindlich, aber wer schindet auch so ein Instrument. Der Saitenabstand ist sehr eng im Gegensatz zu einer Konzertgitarre und die Saitenlage extrem flach. Der kurze Hals ist gewöhnungsbedürftig. Am Anfang langnt man erst mal daneben.

Und - ihr Gitarristen - schaut mal die Stimmung an, ein-einhalb Töne höher und die H-Gitarren-Saite wäre auch höher. Also wirklich umlernen und umdenken - einfach tiefer stimmen und Gitarrenstimmung verwenden , ist nicht , dann scheppern die Saiten und kein vernünfiger Ton kommt. Ein Teil der Gitarrengriffe ist möglich.

Denkt dran - DAS IST WAS BESONDERES - eine Renaissance-Laute ! VG Ulricus Validus /Spielleute von Ammenberg
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H
Gutes Preis/Leistungsverhältnis
Hassan 06.01.2011
Da es sich um einen Nachbau eines historischen Instrumentes handelt erwarte ich, dass auch die Details stimmen. Das mit Bundstegen hat nichts mit billig zu tun sondern eher mit der authentischen Bauweise. Man findet das auch bei der gehobenen Preisklasse (> 1500 Euro). Das trifft auch auf die Frage der Saitenwirbel zu. Das Instrument läßt sich nicht ganz so einfach wie eine moderne Gitarre stimmen aber wenn man vorher die Wirbel mit Wirbelseife einreibt und etwas Gedult aufbringt, läßt sich die Laute exakt stimmen. Nach einer Weile sind auch die Saiten stimmstabil so dass man nur noch ganz leicht nachstimmen muß sofern die Laute keinen großen Temperatur-schwankungen ausgesetzt wird.

Zum Probieren genau das Richtige - um nur an die Wand zu hängen - zu schade !
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P
Spannendes, toll klingendes Instrument
Passionist 23.09.2021
Schön verarbeitet und klingt toll. Aus Sicht eines Gitarristen ein spannendes Instrument, da nur einzelne Teile aus dem Gitarrenwissen übernommen werden können und so der "Entdecker-Geist" wieder geweckt wird.
Sound
Verarbeitung
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S
Tolle Laute mit kleinen Wehwehchen
Saitenheini 13.09.2012
Immerhin ist es gewagt, eine Laute nach authentischem historischen Vorbild zu fertigen und zu vermarkten. Dafür allein gibt einen dicken Pluspunkt. Was solche Instrumente vom Instrumentenbauer kosten könnte einem den Spaß verderben. Korpus und Hals sind perfekt und sehr präzis verarbeitet, Man merkt , dass hier Laserschneidmaschinen am Werk waren, das muss kein Nachteil sein. Der Klang ist authentisch und stellt voll zufrieden.

Leider waren die Saiten völlig korrodiert. Ein neuer Satz wurde anstandslos von Thomann nachgeliefert. Der passende Formkoffer hat leider eine recht minderwertige , empfindliche Beschichtung (kein robustes Tolex), die jeden unsanfteren Kontakt "aufzeichnet".

Als historischer Nachbau hat die Laute keine Getriebemechaniken. Bis auf die tiefste Saite reicht die Friktion der Wirbel aber aus, um dem Saitenzug Stand zu halten. Die Stimmstabilität ist insgesamt daher eher bescheiden.
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