Die Workstations von Yamaha sind eine feste Größe auf den Bühnen dieser Welt. Das Konzept durchläuft dabei eine kontinuierliche Evolution. Technik, Ausstattung und vor alle die Klänge werden immer wieder auf den neuesten Stand gebracht, während in der Praxis bewährte Features beibehalten werden. Die aktuelle Montage M-Serie hat gegenüber den Vorgängermodellen in vielen Punkten deutlich zugelegt: der Wave-ROM hat sich verdoppelt, eine weitere Synth-Engine wurde hinzugefügt und die Oberfläche erhielt zusätzliche Bedienelemente sowie ein zweites Display. Damit ist die Synthesizer-Workstation ein noch flexibleres Bühneninstrument geworden. Darüber hinaus eröffnet das zusätzliche Expanded Softsynth Plugin eine neue Dimension der DAW-Integration und prädestiniert das Instrument somit auch für den Einsatz im Studio, in festen Spielstätten (Theater, Musicals) und für überregionale Projekte.
Das Yamaha Montage M8x ist die größte Variante der M-Reihe und besitzt eine gewichtete GEX-Tastatur mit Hammermechanik und polyphonem Aftertouch - die optimale Verbindung zwischen Piano-Spielgefühl und Synthesizer. Die Klangerzeugung verfügt über drei Engines mit jeweils eigener Polyphonie. AWM2 (11,29GB Presets & 3,7GB User) deckt den größten Bereich ab und bietet aufwendige Pianos sowie Sample-basierte Instrumente aus allen Kategorien. Dazu kommen die Sektionen FM-X und AN-X (Virtual-Analog). Insgesamt stehen fast 3.500 Performances sowie Hunderte Live-Sets zum sofortigen Abruf bereit, die neben den Instrumenten auch Layer/Splits, Effekte, Sequenzer und Controller-Zuweisungen miteinschließen. Via USB lassen sich MIDI sowie Audio mit 6 Inputs und 32 Outputs an einen Rechner übertragen. Der zentrale Touchscreen wird durch ein zweites Display ergänzt, das die Funktionen der Edit-Regler visualisiert.
Als Workstation mit Hammermechanik-Tastatur ist das Montage M8x ein Keyboard für Musiker, deren Hauptinstrument das Piano ist und den vollen Tastaturumfang brauchen, die aber auch eine sehr große Auswahl an weiteren Klängen für Layer und Backing-Tracks benötigen. Bei abwechslungsreichen Bühnenprogrammen, bei denen unterschiedliche Musikstile gespielt werden, etwa als Gala-Band, oder bei einem Keyboarder, der in verschiedenen Formationen spielt, z.B. Begleitung, Jazz-Trio, Tribute-Band usw., garantiert die große Soundpalette stets eine anspruchsvolle Performance. Die praxisnah konzipierte Oberfläche sorgt für eine sichere Bedienung und erlaubt vielfältige Eingriffe auch während des Spiels. Im Studio kann das Yamaha Montage M8x mit dem integrierten Mehrkanal-Interface und den dedizierten DAW-Steuerfunktionen als zentrales Element fungieren, das den Workflow vereinfacht und zusätzliche Hardware spart.
Yamaha gehört seit vielen Jahrzehnten zu den bekanntesten Herstellern von Musikinstrumenten und Audiotechnik weltweit. Die lange Geschichte des japanischen Unternehmen begann Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Harmonium. Das Portfolio wurde stetig erweitert, sodass Yamaha heute als einer von wenigen Herstellern beinahe die gesamte Palette von Musikinstrumenten anbietet: Von Klavieren und Flügeln über Gitarren, Blas- und Streichinstrumente, Schlagzeug und Percussion bis hin zu elektronischen Keyboards und Synthesizern. Auch in der Tontechnik ist Yamaha als Hersteller von Mischpulten, Verstärkern, PA-Systemen und mehr eine feste Größe. Als Leitmotiv gilt bei Yamaha die Verbindung von traditionellem Handwerk mit moderner Technik.
Das enthaltene Expanded Softsynth Plugin (ESP) ist die vollständige Software-Version des Montage M8x. Damit wird eine noch bessere DAW-Integration erreicht, als es mit Audio-Streaming, Editor-Plugin und MIDI-Kontrolle möglich wäre. Mit ESP hat man die gesamte Synthesizer-Workstation wortwörtlich im Rechner, ohne dass die 28kg schwere Hardware + Case benötigt wird oder transportiert werden muss. Insbesondere bei standortübergreifender Kooperation, z.B. in unterschiedlichen Studios oder in anderen Städten bzw. Ländern, kann ein Projekt mit Montage M-Performance ohne irgendwelche Abstriche durchgeführt werden. Im eigenen Studio lässt sich das Keyboard natürlich auch als optimaler Controller für ESP einsetzen. Umgekehrt kann ESP als Software-Editor für die Hardware dienen, um aufwendige Performances und die Setup-Organisation mit Unterstützung des Rechnermonitors komfortabel zu erstellen.