TC Electronic Plethora X5

Multi-Effektpedal für E-Gitarre & E-Bass

  • flexibles und einfach zu bedienendes TonePrint Pedalboard
  • jedes Board besteht aus 5 frei konfigurierbaren TonePrint-Pedalen
  • 127 anpassbare Speicher-Presets (Boards)
  • 75 Toneprint FX-Speicher-Presets pro Pedal
  • anpassbare FX-Signalkette
  • die integrierte MASH-Technologie verwandelt alle 5 Fußschalter in Expressions-Controller mit anpassbarer Zuordnung auch für ältere Toneprint-Pedale
  • anpassbarer FX-Loop Insert für externe Pedale
  • eingebautes chromatisches Stimmgerät
  • schaltbare Speaker Cab Simulation
  • Tap Tempo für zeitbasierte FX
  • Bluetooth-Verbindung zur kostenlosen TonePrint App - ermöglicht den Import von TonePrints, den Zugriff auf Hunderte von Effektparametern und das Erstellen benutzerdefinierter TonePrints
  • LED: Effekt An
  • Fußschalter: Effekt Bypass
  • Eingänge: 2x 6,3 mm Klinke (L & R)
  • Ausgänge: 2x 6,3 mm Klinke (L & R)
  • MIDI In & Out/Thru
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromversorgung über 9 V DC Netzadapter
  • inkl. Netzteil

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt

U.a. enthaltene Toneprint Pedale:

  • Hall Of Fame 2 Reverb
  • Flashback 2 Delay
  • Sub n Up Octaver
  • Brainwaves Pitch Shifter
  • Corona Chorus
  • Hypergravity Compressor
  • Mimiq Doubler
  • Vortex Flanger
  • Pipeline Tap Tremolo
  • Quintessence Harmony
  • Sentry Noise Gate
  • Shaker Vibrato
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Bluespicking - Pitch Delay Reverb Comp
  • Country - Comp Delay Reverb Trem
  • Crossover - Comp Gate Delay Rev
  • Fuzzline1 - Harmony Pitch
  • Fuzzline 2 - Oct Doubler Delay
  • Indie - Gate Doubler Delay Oct
  • Metal - Oct Flanger
  • Mosh - Comp Pitch
  • Progressive - Comp Chorus Reverb
  • Rock - Delay Reverb
  • Stoner - Comp Chorus Delay
  • Thrash - Gate Doubler Delay
  • Doom-Gate Doubler Oct
  • Mehr anzeigen

Weitere Infos

Bauweise Floorboard
Amp Modeling Nein
Drumcomputer Nein
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Nein
USB Anschluss Ja
Kopfhöreranschluss Nein
MIDI Schnittstelle Ja
Line Out Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Ja

Effektboard mit TonePrint-Effekten und MASH-Technologie

Mit dem Plethora X5 präsentiert der dänische Effektspezialist TC Electronic ein kompaktes und zugleich robustes Multieffektgerät im Floorboard-Format, dessen Klangvielfalt kaum einen Wunsch offenlassen dürfte. Das Plethora X5 ist ausgerüstet mit fünf einzelnen Pedalen, die bis zu 75 Effekte mit der bewährten TonePrint-Technologie aufnehmen können. Es verfügt über ein Speichervermögen für 127 verschiedene Effektkombinationen sowie über eine integrierte Lautsprechersimulation. Hinzu kommen ein USB- und ein MIDI-Anschluss, Stereoausgänge, ein Insert für das Einbinden weiterer externer Effekte, fünf Farb-Displays und ein Expression-Pedal-Anschluss – und nicht zuletzt die einzigartige MASH-Technolgie zum Steuern von Parametern in Echtzeit. Damit setzt das Plethora X5 einen ganz neuen Maßstab auf dem Markt der aktuellen Multieffektgeräte. Das bedeutet pure Effektpower in einer Dimension, in der dem Benutzer keinerlei Grenzen mehr gesetzt sind.

Eine Fülle an Effekten

Das TC Electronic Plethora X5 verfügt über fünf einzelne Pedale, die je nach Belieben mit den Effekten von TC via TonePrint Verfahren übertragen werden. Pro Pedalsektion lassen sich bis zu 75 dieser TonePrint-Algorithmen dauerhaft abspeichern. Mit an Bord befindet sich eine Reihe der wichtigsten und beliebtesten Effekte von TC, wie etwa das Flashback2 Delay, der Hall of Fame2 Reverb, der Corona Chorus, der Quintessence Harmonizer oder das Pipeline Tap Tremolo. Wer die rege TC-Community kennt, weiß, wie rasch die TonePrint-Bibliothek wächst - Zugang zu ihr gibt es über den Computer bzw. den integrierten USB-Anschluss und die TonePrint-App, mit der sich die Effekte bequem vom Rechner aus editieren, in ihrer Reihenfolge bestimmen und zudem übersichtlich verwalten lassen.

Bessere Performance dank MASH-Technologie

Bis zu 127 verschiedene Boards mit je fünf Pedal-Settings können so verwaltet und abgespeichert werden, was eine eindrucksvolle Anzahl von Möglichkeiten bietet und das Plethora X5 extrem flexibel macht. Hinzu kommt, dass jeder der fünf robusten Metallschalter über die drucksensitive MASH-Technologie verfügt und daher ähnlich wie ein Expression-Pedal genutzt werden kann. Eine echte Expression-Wippe lässt sich aber natürlich auch mit einbinden: Der Anschluss dafür sitzt an der Stirnseite, zusammen mit den Stereo Ein- und Ausgängen, einem Insert-Weg, den MIDI-Buchsen, dem USB-Port und natürlich mit der Buchse für das Netzteil, das mit im Lieferumfang enthalten ist.

Für Gitrarristen und Studiobesitzer mit großem Effektbedarf

Das Plethora X5 richtet sich vornehmlich an Profis sowie an alle, die ein extrem flexibles und erweiterbares Effektpedal für unterschiedlichste Einsatzbereiche suchen. Das können sowohl erfahrene Gitarristen sein, die viele verschiedene Sounds für unterschiedlichste Stilistiken benötigen, als auch Studiobesitzer, die naturgemäß eine große Auswahl an Effekten für ihre Produktionen benötigen. Denn durch TCs patentierte TonePrint-Technologie ist es möglich, das Plethora X5 in der Effektauswahl stets auf dem aktuellen Stand zu halten. Weiterhin sorgen die umfangreichen Anschlüsse für eine problemlose und flexible Integration in jedem Set-up, während man mit der TonePrint-App seine Sounds ganz bequem am Computer verwalten kann. Doch auch auf dem Board selbst herrschen dank der fünf Displays und den darüber platzierten Potis stets Ordnung und Übersicht beim Einstellen der ausgewählten Effekte.

Über TC Electronic

Das dänische Unternehmen TC Electronic ist schon seit vielen Jahren bekannt für seine innovativen Produkte. Gegründet wurde es 1976 von den beiden Brüdern Kim und John Rishøj in Aarhus. Erste Aufmerksamkeit gewann das Unternehmen durch ihr Stereo-Chorus/Flanger-Gitarren-Pedal, kurz SCF. In den 80ern und 90ern folgten Produkte für den Studiobereich. Darunter befand sich das legendäre Digital-Delay TC2290 im 19-Zoll-Rackformat. Seit den 2000er-Jahren bereichert TC Electronic vermehrt die Gitarren- und Bassszene mit Verstärkern, Boxen, Combos und Effektenpedalen. Auch hier zeigt sich wieder TCs Innovationsfreudigkeit, wie z. B. in ihrer Tone-Print-Technologie oder dem ersten polyphonen Gitarrentuner. Seit 2015 gehört TC Electronic zu Music Tribe.

Einfach zu bedienende Effekte in bewährter TC-Qualität

Auch, wenn die technischen Daten zunächst erdrückend wirken, zeigt sich das TC Plethora X5 in der Praxis doch als ein übersichtliches und zudem einfach zu bedienendes Multieffektgerät, das sich sowohl im Effektweg eines Amps als auch neben dem Mixer im Studio zuhause fühlt. Durch die Erweiterbarkeit mit dem TonePrint-Verfahren und der zugehörigen App ist man außerdem stets auf dem aktuellsten Stand, wenn es um das Hinzufügen von neuen Effekten geht. Darüber hinaus ermöglicht die MASH-Technologie mit ihren drucksensitiven Schaltern eine weitere Möglichkeit, die Live-Performance bedeutend zu steigern. Alles zusammen ist in einem robusten und zugleich kompakten Fußpedal verbaut, das auch den rauen Alltag zwischen Proberaum und Bühne schadlos übersteht und mit zahlreichen Anschlüssen für einen möglichst flexiblen Einsatz ausgestattet wurde.

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70 Kundenbewertungen
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  • 3
  • 2
  • 1
4.4 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Warum nicht einfach alle kaufen?
musixl0vr, 13.04.2020
Das tc electronic gute digitale Effektpedale macht ist glaube ich unter Musikern unbestritten. Die Bewertungen der tc electronic Pedale hier und anderswo sprechen für sich. Wenn man wie ich vor der Entscheidung steht, sich zum ersten Mal gute namhafte tc electronic Effektpedale anzuschaffen, weiss man, dass man am Ende schnell weitere Pedale zukauft und in Folge eine Summe Geld ausgegeben hat. Warum also nicht gleich alle kaufen und damit Platz auf dem Board und natürlich auch Geld sparen. Also bin ich nun Besitzer eines Plethora X5 TonePrint Pedalboards. Und gleich vorweg: Ich bereue es nicht.

Ausschlaggebend für den Kauf waren für mich die folgenden Gründe:

Vom Signalweg jeweils die 1:1 identische Version (da digital) der bekannten tc electronic TonePrint Pedale inkl. aller Features und Controls
Alle bekannten TonePrint Pedal auf einem Board (inkl. Mimiq Doubler, Chromatic Tuner und einem späteren Looper)
Das Ganze zu einem wesentlich günstigeren Preis als einzeln gekauft. (ein Drittel)
Sehr flexibel: Pedale können z.B. mehrfach verwendet werden (z.B. drei HoF2 hintereinander)
Schnelle und einfache Bedienung, kann aber auch per TonePrint App extrem getweaked werden.
Viel Headroom und viele Anschlüsse wie MIDI, FX-Loop und Expression Pedal
Weitere Pedals und Features per Firmware Update
5 MASH Footswitches

Ein wesentliches Argument für den Kauf war für mich aber auch das tc electronic schon sehr lange einen echt guten Job machen und bei der Weiterentwicklung des Plethora bereits jetzt die Community stark mit einbeziehen, sprich das Ding wird mit der Zeit immer besser werden, wie man auch jetzt schon sieht. Ich habe aktuell die 1.1 firmware installiert (mit neuem chromatic tuner, board organizer (via app) sowie bugfixes).
Und mit dem 1.2 Firmware Update kommt noch das Viscous Vibe und das Helix Phaser TonePrint Pedal hinzu.
Mit weiteren Firmware Updates sollen noch ein Looper und weitere Community Wünsche dazu kommen.
Bin gespannt.

Klanglich ist das Plethora ohne Frage ganz vorne dabei.

Kritik
Das Handbuch ist ein Witz aber zum Glück nicht wirklich nötig.

Fazit
Das Plethora ist für den Preis für mich alternativlos.

Update (02.05.2020): Wurde von TC-Mike im tc Community Forum noch einmal bestätigt: Viscous Vibe, Helix Phaser und Looper kommen mit dem Firmware Update 1.2 Ende diesen Sommers.

Update (19.12.2020): Das (lange) Warten auf das Firmware 1.2 Update hat sich gelohnt. Mit dem 1.2 Update (Release 18.12.2020) gibt es jetzt wie angekündigt zwei weitere klassische TonePrint TC Pedals: das Viscous Vibe und den Helix Phaser sowie einen einfachen „Tape Deck Looper“ (80 Sekunden mono). Der Looper ist kein Ditto Ersatz aber ein nettes AddOn. Viscous Vibe und Helix Phaser funktionieren beide wie erwartet.

Dazu gibt es jetzt 9 Speaker Cab Simulations mit den üblichen Verdächtigen inkl. einem 1x15 Bass Cab, bessere Control Nutzung im Play Mode (sog. Hot Knobz) und erweiterte MIDI Funktionen (externem MIDI CC Steuerung von Board, Pedal und Knobs), sowie div. Bugfixes und Improvements (u.a schnelleres Board Switching).

Erster Eindruck vom 1.2 Update: Das Plethora Pedalboard macht jetzt einen runderen und vollwertigeren Eindruck.

Fazit nach über einem halben Jahr Nutzung: Es hat es sich im FX Loop absolut bewährt und funktioniert dazu (probenraum Nutzung) immer noch einwandfrei. Ich kann es also weiterhin empfehlen.

Verbesserungsvorschlag für die Zukunft: Frei drehende Rotary Knobs (also ohne Marker und fix Range), da sich im Edit Mode die Parameter Werte (je nach aktueller Knob Position) initial jedesmal neu verstellen.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Intuitiv, vielseitig und wohlklingend
David-F, 09.06.2021
Da mir der Hall of Fame 2 Reverb für meine Bässe besser gefällt als so manch erheblich teurerer, ich aber ebenso noch einen doubler, octaver, etc... gebrauchen konnte, habe ich mir das Komplettpaket bestellt.
Es empfiehlt sich, direkt nach derm Auspacken ein Firmwareupdate zu machen, das wiederum ist sehr einfach und benötigt keine zusätzliche Software. Einfach die aktuelle Firmware von TC's Internetpräsenz runterladen, das Gerät per mitgeliefertem Mini-USB-Kabel an den PC schließen, wo er auch von Linux als Massenspeicher erkannt wird, die entpackte Firmware-Datei aufspielen, das Gerät neustarten und die Firmware installiert sich von selbst.
Danach sind dann auch ein Stimmgerät (mehrere Sekunden lang das Rädchen oben rechts gedrückt halten um den zu aktivieren) und ein Looper integriert, welche das Gerät deutlich aufwerten.
Die Bedienung ist enorm (!) intuitiver als bei allen anderen mir bekannten Multieffektpedalen, da es wie 5 normale Tretminen aufgebaut ist, nur dass man den Effekt vorher den Tretern zuordnen kann. Man kann über einen Regler eine Vielzahl unterschiedlicher "Effektbretter" erzeugen und relativ schnell zwischen diesen umschalten, somit kann man für jeden Stil oder jedes Stück theorethisch eine andere Anreihung von Effekten speichern. Ein Effektpedal lässt sich ebenfalls anschließen und ein oder mehreren Effekten zuordnen.
Die meisten Effekte sind für digitale sehr ordentlich, was den Flanger angeht, so gefällt mir der sehr günstige analoge TC Thunderstorm besser, weshalb der auf dem Brett bleiben wird.
Verzerrung ist leider nicht drin, aber dafür nehme ich ohnehin ein sehr gutes analoges vorgeschaltet.

Einziges Manko ist der fehlende Power button, so gibt es doch scheinbar keinen anderen Weg, diesen kleinen Effektcomputer auszuschalten, als den Strom zu kappen, was mir etwas unangenehm ist.
Ansonsten ist mein Stereo-Effektbrett jetzt endlich fertig und ich bin damit recht glücklich.
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Features
Sound
Verarbeitung
Füllhorn
Rico Sixandfour, 11.04.2020
Mein Plethora X5 kam doch noch vor den Feiertagen und so hatte ich jede Menge Zeit, mich damit zu beschäftigen.

Die Firmware-Version bei Auslieferung war bei mir 1.0.101 und so war der in einigen Videos zu sehende Tuner (noch) nicht implementiert, bzw. aktiv. Den gibt es erst nach dem Update*** auf 1.1.xxx aber weil ich ohnehin immer noch den bewährten Polytune benutze, der ist ja nicht schlechter geworden, brauche ich das Stimmgerät im X5 nicht.

Mein Exemplar hängt in der FX-Loop meines Amps, den Return führe ich Stereo in einen zweiten Kombo. Die Sounds sind von den bekannten Pedalen abgeleitet, wobei – tc-typisch – die Zeiteffekte natürlich besonders glänzen. Die freie Kombination aller angebotenen Effekte in jeweils unzähligen Variationen machen das Plethora X5, Griechisch für Überfluss oder Fülle, zu einem äußerst vielseitigen Werkzeug. Der Prozessor schafft tatsächlich bis zu vier Delays in einem Bord - wer braucht so viele?

Die Möglichkeit, in die integrierte Effekt-Loop weitere Geräte einschleifen zu können, und diese dann innerhalb des gewählten Presets beliebig zu platzieren, ist das Sahnehäubchen auf der Torte. Dazu lässt sich über ein externes Expression-Pedal Einfluss verschiedene Parameter, auch mehrere gleichzeitig, nehmen. Alternativ kann es auch ganz einfach als Volume-Pedal verwendet werden.

Leider bin ich zu doof, meine persönlichen Toneprints aus bereits vorhandenen Pedalen in das Plethora zu importieren. Die Toneprint-Software sieht das wohl nicht vor und so halte ich sie in diesem Punkt für bestenfalls mittelgut gelungen.

Wobei wir beim größten Makel sind: Eine ausführliche Dokumentation fehlt leider. Mit dabei, identisch zur Anleitung auf der TC-Homepage, ist ein kleiner Quick Start Guide in mehreren Sprachen. Die richtig cleveren Funktionen muss man sich mühsam aus den (inzwischen sehr zahlreichen) Tutorials einer bekannten Videoplattform, die irgendwas mit einer -Röhre- zu tun haben muss, zusammen suchen.

Das (intuitive) Bedienkonzept ist für ein Gerät mit so vielen umfangreichen Funktionen trotzdem erstaunlich übersichtlich geraten. Wenn man es verinnerlicht hat, sind Anpassungen an den eigenen Sound schnell durchgeführt
direkt am Gerät oder eben über die Toneprint-App.


***Nachtrag: Das Plethora X5 kommuniziert bei mir via USB mit der Toneprint-App, die ich auf einem ausgemusterten Laptop installiert habe. In deren neuester Version ist es nun möglich, im Editor die einzelnen Boards umzubenennen, in der Reihenfolge zu verschieben und wie bisher in unzähligen Parametern zu editieren. Auch der angesprochene Tuner lässt sich nun nach dem Firmware-Update auf die Version 1.1.43 aufrufen.

Vielleicht noch zwei Bitten an die Macher in der dänischen Klangfabrik: Ich würde mir wünschen, dass außerhalb des Edit-Modus die jeweilige Nummer oder/und der Name des gerade gewählten Boards angezeigt wird. Außerdem wäre eine schriftliche Anleitung mit allen Tricks und Kniffen toll ...

WEITERER NACHTRAG: Inzwischen ist die Firmware 1.2.xxx veröffentlicht, neue Funktionen sind hinzugekommen. Das Plethora arbeitet weiter ohne Probleme und ist das vielseitige Werkzeug geblieben. Und tc schafft es immer noch nicht, eine vernünftige Dokumentation anzubieten - der einzige echte Mangel!
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Potential nicht genutzt
Jazzgirl, 29.09.2020
Ich bin schon lange auf der Suche nach guten Brot - und Buttereffekten wie Reverb, Delay, NoiseGate sowie der Möglichkeit, diese nach Lust und Laune zu ändern und zu doppeln etc, ohne zig einzelne Pedale auf mein Board schrauben zu müssen. Als das Plethora auf den Markt kam war ich sehr angetan vom Konzept: Schönes schlankes, kleines Design, potentiell einfache Bedienung, guter Sound, die Möglichkeit, einfach und unkompliziert externe Pedale anzuschließen. Amp-Simulationen / Overdrive brauche ich nicht, deshalb dachte ich, dass Plethora wäre die perfekte Lösung (im Gegensatz zu großen und schweren Overkill-Multifeffekt-Geräten wie das Helix oder das in der Bedienung sehr fummelige HX Stomp). Leider liegt beim Plethora die Tücke im Detail. Zunächst einmal war das mitgelieferte Netzteil defekt und macht generell einen sehr billigen Eindruck, was ich bei einem Preis von knapp 450€ nett ausgedrückt problematisch finde. Ein weiteres Manko ist, dass trotz Firmware - Update die Toneprint Editor / Bluetooth - Verbindung nicht stabil und daher nicht nutzbar ist. Mal will sich das Gerät nicht mit der App koppeln, mal will es trotz Verbindung keine Toneprints laden. Dazu kommen etliche Denkfehler im Design im reinen Bodentreterbetrieb - die veränderbaren Parameter für die einzelnen Slots / Effekte sind sehr spartanisch angelegt (konstant nur drei Paramater obwohl ja eigentlich 5 Slots verfügbar wären), keine Möglichkeit mal schnell den Level der Effekte im Play-Modus anzupassen (man muss dafür immer in den Edit-Modus, obwohl ja eigentlich über jedem Slot ein Drehregler verfügbar ist), dazu wird im Display zwar hübsch angezeigt, dass man ein (z.B. für Reverb) wenig überraschend ein Hall of Fame 2 von TC Electronic angewählt hat aber welches davon (z.B. Dark Crystall) man genau im Untermenü angewählt hatte wird unterschlagen. Das führt dazu, dass, wenn man / frau verschiedene Boards mit verschiedenen Effekten im Betrieb hat man sich entweder merken muss, was man im Untermenü für jeden einzelnen Slot ausgewählt hat oder man eben wieder ins Untermenü muss um nachzuschauen (um dann z.B. für einen anderen Slot eine Alternative auszwählen bzw. die Auswahl für einen anderen Slot zu doppeln). Hört sich nach einer Kleinigkeit an, ist aber im allgemeinen Workflow in meinen Augen nervig. Nach einigen Tagen herumprobieren, Ärgern, Frust schieben und Kopfschütteln über das nicht zu Ende gedachte Konzept habe ich deshalb beschlossen, das Gerät zurückzuschicken. Auch wenn die Grundsounds von TC samt eingebautem Tuner sehr solide sind ist meiner Meinung nach das Preis-/Leistungsverhältnis schlicht ungenügend und es macht mehr Sinn, auf einzelne Pedale zurückzugreifen, auch wenn diese dann auf dem Board ein wenig mehr Platz fressen. Dafür ist man vom Grundsound dann aber auch nicht auf eine einzige Firma festgelegt und hat zudem viel, viel, viel mehr Spaß am Knöpfchen Drehen...
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