Ich war wirklich betrübt, dass ich mein uraltes IK iRig 2 Interface (passiv, 20 Jahre in Gebrauch) nicht mit meinem neuen iPad verwenden konnte, denn es kam zwar ein Signal heraus, aber hinein ging es nur stotternd. Da ich dieses Tool wegen seiner Größe und unfassbar einfachen Handhabung für schnelle Aufnahmen mit iPhone oder iPad sehr schätze, habe ich tatsächlich den IK Multimedia Kundenservice angeschrieben und nach zwei Monaten eine endlos lange Liste mit den üblichen Tipps (Update, Neustart usw.) und dem entscheidenden Hinweis erhalten, es unbedingt mit einem originalen Apple Adapter zu versuchen, dies sei bei passiven Geräten wie dem iRig 2 oft der entscheidende Punkt. Das lief zwar mit x-beliebigen Miniklinke auf Thunderbolt Adaptern auf dem iPhone, bei Miniklinke auf USB-C hingegen wollte es einfach nicht klappen. Zehn Euro sind nicht die Welt und umso größer war Erstaunen und Freude, dass das iRig nun tatsächlich 100%ig korrekt funktioniert und das auf Anhieb. Hinzu kommt, dass im A/B-Vergleich das Audio Signal aus dem iPad heraus mit dem Apple Adapter als definitiv lauter, detaillierter und dynamischer beschrieben wurde, nicht nur von mir sondern von zwei weiteren Testpersonen auch. Da Adapter immer eine Rolle spielen werden bei der Kurzlebigkeit vieler Geräte, werde ich mir diese Erkenntnis in Gedanken rot anstreichen: Adapter? Apple-Gerät? Nimm den Adapter von Apple. Unbedingt.