Zum Seiteninhalt

8. Accessories

Drumcomputer und mehr

Ein integrierter Drumcomputer macht einige Digital-Recorder zu autarken Workstations. Die Drum-Computer arbeiten im Allgemeinen unabhängig von der jeweiligen Audio Aufnahmesektion und nehmen so keinen der wertvollen Audiotracks in Anspruch. Bei 8-Spur-Trackern wie dem Boss BR-900 CD, dem Boss BR-600, oder dem Zoom MRS-8SD ist der integrierte Drum-Computer frei programmierbar. 4-Spur Mini-Studios wie das Zoom PS04 oder Korg's D4 verzichten, zur Schonung der Ressourcen, auf diese Funktion und bieten stattdessen eine breitgefächerte Auswahl der gängigsten Grooves und Stilistiken. Die Pattern sind geschmackvoll gewählt und da man auf unterschiedliche Varianten einzelner Grooves zurückgreifen kann, lassen sich problemlos die Backings für komplette Songs basteln.

CD Brenner

Einige Mehrspur-Kompaktstudios sind mit integrierten CD/RW Brennern ausgestattet. So hat man die Möglichkeit, fertig gemischte Projekte ohne Umweg über einen Rechner, auf CD zu brennen. Zweiter Vorteil eines Brenners: Komplette Projekte mit Spuren und Effekten lassen sich einfach archivieren bzw. auch wieder einladen - das schont die Festplatte. Sound-Samples von verschiedensten Librarys können direkt von CD importiert werden.

Amp-Modeling

Digitales Nachstellen der Klangeigenschaften von Gitarren- bzw. Bass-Verstärkern.

Digital Recording

Speichern von Audio-Informationen in Form von digitalen Informationen. Als Speichermedium können sowohl Magnet-Bänder (Video-Cassetten, Dat-Cassetten), als auch Festplatten, oder Wechselspeicher-Medien wie Disketten, Zips, MDs oder Smart Media Cards dienen.

Editieren

Das Bearbeiten von Audiomaterial mit Hilfe von Tools wie Copy- oder Insert-Funktionen. Der Begriff wird auch im Zusammenhang mit dem Anpassen der Parameter von Effekten an bestimmte Einsatzgebiete benutzt.

Enkodieren

Reduzieren der Datenmenge von Audio- und Videoaufnahmen durch den Einsatz verschiedenster Datenkompressions-Verfahren. Zu den bekanntesten Varianten gehört das MPEG 3 (MP3) Format.

Locator

Elektronische Markierung bestimmter Songparts zur Orientierung und zum Eingrenzen zu ersetzender oder zu kopierender Bereiche eines Audio-Tracks. Dient auch zur Markierung der Ein- und Ausstiegspunkte beim Punch In /Out Verfahren.

Marker

Elektronische Markierung bestimmter Songparts zur Orientierung und zum Eingrenzen zu ersetzender oder zu kopierender Bereiche eines Audio-Tracks. Dient auch zur Markierung der Ein- und Ausstiegspunkte beim Punch In /Out Verfahren.

Patches

Fertiggestelltes Effektpreset.

Punch In/Out

Aufnahmeverfahren bei dem man Songparts durch (oft automatisches) Ein- bzw. Aussteigen ergänzt oder ersetzt. Siehe auch Locator/Marker.

Speaker Simulation

Digitales Nachstellen der Klangeigenschaften von Gitarren- bzw. Bass-Boxen.

Track Bouncing

Das Zusammenfassen von mehreren Tracks auf einer Mono-Spur bzw. zwei Stereo-Tracks zwecks Erweiterung der Aufnahmekapazität.

Undo Funktion

Viele digitale Recorder arbeiten mit einem sogenannten protektiven Aufnahmeverfahren. Beim Überspielen von Tracks werden die "gelöschten" Daten solange gespeichert, bis man sie durch das Optimieren der Songdaten entgültig ins Datennirvana schickt. Solange sind die ursprünglichen Tracks durch die sogenannte Undo Funktion wiederherstellbar.

Virtueller Track

Jeder der Haupt-Trax eines digitalen Recorders teilt sich- je nach Geräte-Typ- in bis zu zehn Untertracks ein. Die V-Trax bieten die Möglichkeit, verschiedene Takes (Versionen) ein und desselben Songparts aufzunehmen. Erst zum Zeitpunkt des Abmischens muss man sich für einen der virtuellen Trax entscheiden.

Ihre Ansprechpartner