Zum Seiteninhalt

Cloud Microphones Cloudlifter CL-X

4.1 von 5 Sternen aus 7 Kundenbewertungen

Mic Activator

  • mit Cinemag Übertrager
  • 1-Kanal Pegelverstärker mit bis zu +36 dB Gain
  • geeignet für Bändchenmikrofone, Röhrenmikrofone und dynamische Mikrofone
  • Betrieb mit +48V Phantomspeisung (sicher für passive Bändchennmikrofone - keine Weitergabe der Phantomspeisung)
  • verbessert den Signal-Rausch-Abstand und erhöht die Mikrofonempfindlichkeit
  • +12 dB oder +36 dB Verstärkung per Schalter wählbar
  • Frequenzbereich: 5 Hz - 80.000 Hz
  • Metallgehäuse
  • XLR Ein- und Ausgang
  • Abmessungen (B x T x H): 120 x 49 x 49 mm
  • Gewicht: 320 g
  • Erhältlich seit September 2024
  • Artikelnummer 600866
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Kanäle 1
  • Anzahl der Mikrofoneingänge 1
  • Instrumenten Eingang Nein
  • Röhre Nein
  • Kompressor/Limiter Nein
  • Equalizer Nein
  • De-Esser Nein
  • Phantomspeisung Nein
  • Phasenumkehrung Nein
  • Externer Effektweg Nein
  • Analoge Ausgänge XLR
  • Digitale Ausgänge Keine
  • Kopfhöreranschluss Nein
  • Pegelanzeige Nein
  • Bauform Desktop
B-Stock ab 159 CHF verfügbar
204 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

Signalverstärkung mit Charakter

Der Cloud Microphones Cloudlifter CL‑X erfüllt dieselbe Grundfunktion wie die anderen Cloudlifter‑Modelle: Er holt mehr nutzbares Signal aus Bändchen‑, Röhren‑ und dynamischen Mikrofonen mit geringer Ausgangsleistung. Der entscheidende Unterschied zu Modellen wie dem CL‑1 liegt jedoch im klanglichen Ansatz. Während diese auf möglichst transparenten „Clean Gain“ ausgelegt sind, verfolgt der CL‑X bewusst eine charakterbildende Signalverstärkung. Herzstück dieses Konzepts ist ein hochwertiger Cinemag‑Übertrager, der nicht nur für eine galvanische Trennung sorgt, sondern dem Mikrofonsignal gezielt eine musikalische Tonfärbung verleiht. Abhängig vom angeschlossenen Mikrofon, vom Pegel und von der gewählten Verstärkung entstehen dabei Effekte wie mehr Dichte im Grundtonbereich, eine sanfte Abrundung von Transienten und eine subtile harmonische Anreicherung, wie man sie aus klassischen Übertrager‑Schaltungen kennt.

Cloud Microphones Cloudlifter CL-X

Gain-Reserven satt...

Der Cloudlifter CL‑X kombiniert seinen klangprägenden Cinemag‑Übertrager mit einer aktiven Verstärkerstufe, die speziell auf sehr leise Mikrofone und Signalquellen ausgelegt ist. Im Gegensatz etwa zum CL-1 bietet der CL‑X eine außergewöhnlich hohe Verstärkung von bis zu +36dB, ausreichend auch für das gain-hungrigste Mikro. Über einen Schalter lässt sich die Anhebung alternativ auf +12dB reduzieren, um den Übertrager gezielt dezenter einzubinden oder bewusst mehr Gain aus dem nachfolgenden Vorverstärker zu beziehen. Gerade passive Bändchenmikrofone oder dynamische Broadcast‑Mikrofone mit sehr niedrigem Ausgangspegel profitieren von der hohen Reserve, während die niedrigere Stufe ideal für lautere Quellen oder klangliche Feindosierung ist. Bereits mit diesen bewusst simpel gehaltenen Optionen wird der CL‑X zu einem vielseitigen Klang‑ und Gain‑Werkzeug im Studio‑ und Live‑Umfeld.

Cloud Microphones Cloudlifter CL-X, Anschluss

…bei einem klaren Mikrofonsignal

In der Praxis überzeugt der Cloudlifter CL‑X durch seine konzentrierte Funktionalität: Klangcharakter und Pegelanhebung erfolgen in einer kompakten Einheit direkt am Mikrofon. Die damit verbundene Verbesserung des Signal‑Rausch‑Abstandes schafft zusätzliche Gain‑Reserven und mehr Headroom – ein Vorteil, der sich insbesondere auf der Bühne bemerkbar macht, wo Feedbackschleifen seltener auftreten. Gerade bei Live‑Vocals sowie im mobilen Recording‑ oder Broadcast‑Einsatz profitieren Anwender von kurzen, übersichtlichen Signalwegen. Die Stromversorgung erfolgt komfortabel über 48‑Volt‑Phantomspeisung: Da diese den Mikrofoneingang bewusst nicht erreicht, eignet sich der CL‑X auch für den sicheren Betrieb empfindlicher passiver Bändchenmikrofone. Das robuste Metallgehäuse unterstreicht seine Bühnentauglichkeit – dort, wo hohe Gain‑Reserven, Stabilität und geringe Störanfälligkeit gefragt sind.

Cloud Microphones Logo

Über Cloud Microphones

Der US-Hersteller Cloud Microphones entwickelt und produziert seit 2009 Mikrofone und Mikrofonvorverstärker. Firmengründer Stephen Sank greift dabei auf eine Familientradition im Mikrofonbau zurück, die mittlerweile drei Generationen umfasst. Dabei setzt das Unternehmen unter anderem auf Bändchenmikrofone, die in der Tradition klassischer RCA-Mics stehen, zugleich aber modernes Design und firmeneigene Patente verwenden. Eine weitere Produktreihe bilden die "Cloudlifter" genannten Vorverstärkungseinheiten, die als Inline-Geräte die Phantomspannung von Mikrofoneingängen für eine ungefärbte, rauschfreie Signalverstärkung von dynamischen und Bändchenmikrofonen nutzen. Cloud legen nicht nur Wert darauf, dass ihre Produkte besonders robust gebaut sind, sondern auch darauf, dass alle Bestandteile in den USA gefertigt werden.

Einfach aber sicher

Mit der gelungenen Kombination aus (wahlweise auch massiver!) Gain‑Anhebung und einer bewusst übertragerbasierten, röhrenähnlichen Klangformung richtet sich der Cloudlifter CL‑X an Anwender, die ihrem Mikrofonsignal gezielt Charakter verleihen möchten. Besonders Stimmen mit Nähe‑Anspruch, Broadcast‑Vocals, sprechlastige Podcasts, aber auch Gitarren‑ und Bass‑Amps oder warme Bläser‑ und Akustikinstrumente profitieren von der zusätzlichen Dichte, der gezielten Abrundung und dem leicht gesättigten Grundton, den der Cinemag‑Übertrager beisteuert. Dabei bleibt die Bedienung bewusst einfach und praxisnah. Kleine Details wie das beiliegende Halteband zur Stativmontage, rutschfeste Standfüße und die robuste Verarbeitung – gefertigt in den USA – unterstreichen den professionellen Anspruch. Einfach, stark, zielgerichtet: Der CL‑X hat eine klar definierte Aufgabe und erfüllt sie effektiv.

7 Kundenbewertungen

4.1 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

6 Rezensionen

N
Top Gerät
NoahSchnee 30.11.2025
Ich nutze den Cloudlifter hauptsächlich mit einem SM7b an einem Neumann MT48 für Vocals. Das SM7b direkt ins Interface bringt für meinen Geschmack zu viel Rauschen hoch, obwohl das MT48 locker genug sauberen Gain liefern kann. Das Mikrofon über den 1073 preamp funktioniert wunderbar, absolut rauscharm! Jedoch gefällt mit der Klang nicht so gut mit der Färbung des preamps. Direkt am MT48 klang es besser. Eigentlich wollte ich den „normalen“ Cloudlifter oder alternativ den FetHead von Triton, jedoch war der CL-X in einem unschlagbaren Angebot verfügbar. Ich muss sagen mir gefällt der Klang super, der Cinemag Übertrager färbt nicht zu sehr, bring aber nochmals ein kleines bisschen mehr Sättigung. Für meine Zwecke eine super Lösung.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

OV
Cooles blaues Tool!
Ola V 26.12.2025
direkten Vergleich hatte ich folgende Inline-Preamps vor Ort …
- SOYUZ The Launcher +26dB
- CloudMicrophones CL-X +35dB / 12dB
- Triton Transformer +28dB
- Triton Germanium +29dB
- Triton Kompressor +25dB (ohne Kompression)

Getestet mit
Shure 5575LE 1,53mV / Pa
Sennheiser MD421 2mV / Pa
Shure SM58 1,6mV / Pa
Shure 565SD Unidyne I 1,6mV / Pa
Shure SM57 1,6mV / Pa
Sennheiser e935 2,8mV / Pa

An folgenden Interfaces
- Universal Audio Apollo Twin X (ohne Preampemulationen)
- Neve 88M
- RME Babyface Pro FS

Da ich ein Fan von Übertragern bin, waren freilich der CloudLifter-X, der Triton Transformer und der SOYUZ The Launcher interessant.

Zum Launcher
… kann ich wenig sagen, da er defekt bei mir ankam. Schon beim Anheben waren lose Teile im Inneren hörbar.
Nach dem Aufschrauben offenbarte sich die Quelle der Geräusche, die Lötpunkte an der Büchse, in der die Schaltung gekapselt sein sollte, waren gebrochen und die Dose bewegte sich hörbar durch das Gehäuse. Ich habe den Deckel wieder auf die Büchse und den Deckel wieder zusammengedrückt und auf ein verwertbares Ergebnis gehofft. Leider waren recht viele Störgeräusche auch bei geschlossener Büchse in einem geschlossenen Gehäuse hörbar, sodass ich dies nicht als gesundes Ergebnis einfließen lassen möchte.

Der CloudLifter-X
.. verhielt sich komplett ruhig! Kein Surren, kein Brummen, kein Brazzeln.
Die Obertonstruktur ist mit diversen dynamischen Mikros, siehe oben, sehr angenehm analog, mit etwas „Brust und Schultern“ und schöner Auflösung.
Mit gedrückter Attenuator-Taste an der Ausgangsseite des CL-X klingt das Ergebnis einen Hauch höhenreicher.
Der mechanische Aufbau und die Verarbeitung sind klasse und machen einen sehr robusten Eindruck!
Sound: samtig, groß mit leichter Konsolennote.

Der Triton Transformer
.. klingt gut, verstärkt und ist vertretbar. Für mein Empfinden ist der Sound etwas matter, als durch den CloudLifter-X und erscheint auch etwas kleinformatiger als durch den CL-X.
Sound: etwas gebremst, mit etwas Hump, aber einen Ticken fokussiert, obgleich alle Frequenzen da sind.

Der Triton Germanium
.. besitzt zwar keinen Übertrager, aber durfte interessehalber, - ich mag auch Germanium-Circuits, ebenfalls mit in den Test.
Da Germaniumschaltungen, bisweilen so ihre Eigenheiten haben, sei hier angemerkt, dass Triton, das recht gut im Griff zu haben scheint.
Zwar „rauscht“ der Triton Germanium etwas mehr als die anderen Kandidaten, aber ganz ehrlich, alle Aufnahmen auf -0,2 dB eingeregelt und abgespielt, war davon nichts zu merken. Auch mehrere Testhörkandidaten haben sich nicht darüber muckiert.
Der Triton Germanium erscheint etwas mehr „Forward“ und könnte sich dadurch im Mix etwas presenter zeigen, ohne mittig und unangenehm zu klingen. Eine gute Bereicherung des Farbkastens.
Sound: fokussiert, oben abgerundet, harmonisch.

Der Triton Kompressor
… , gehört der in die Kategorie „Preamps“? Ich sag mal ja! Dieses „Steckerle“ ist ein OptoKompressor, inkl. einstellbarem Threshold. - Erstmal Respekt für die Entwickler! - Klanglich klingt er ebenfalls, verglichen mit dem CloudLifter-X etwas „kleiner“, ist aber super nützlich und brauchbar. Warum? Er regelt das Signal herunter, bevor es einen Preamp außer Tritt bringen kann. - Nur falls der Tonmann sagt, „Du kriegst, nochher no an Kompressor druff“. Nachher, also anschließend ist halt dann schon nach derEingangsstufe des Puls oder Interfacest. Hier spielt der Triton sein Schaltungsdesign und seine Position, als XLR-Stecker, direkt am Mikrophon aus. Hier liegt, meines Wissens nach, das optische Element am Anfang und regelt die nachfolgende Verstärkung im Stecker“.
Sein Sound ist bei minimaler Kompression etwas transparenter, als wenn der OptoKompressor herunterregelt, also ein bisschen wie beim LA-2A (nur prinzipbedingt, ohne freilich direkt klanglich vergleichen zu wollen).
Sound: schöne Obertöne, vor allem im Kompressionsbereich.


Mein Fazit…
Alle scheinen ihre Berechtigung zu haben und können auch was. Ursprünglich geht es nur darum, das schwache Mikrophonsignal anzuheben, wenn sich dabei noch positive klangliche Mitnahmeeffekte einstellen, sind wir als Musiker ja auch froh.
Den SOYUZ lassen wir mal außen vor, aber der CloudMicrophones CL-X ist klanglich mein Favorit, da er am größten klingt, ebenfalls auch im ausgepegelten Direktvergleich gegen das Mikro pur ohne Inline Preamp und der „X“ die beste Auflösung aller Preamps hat und mit seinen schaltbaren Stufen 35dB/12dB (neben dem Triton Kompressor) der flexibelste ist.
Beide wohnen jetzt bei mir und vom CLoudLifter-X sogar zwei!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

D
Bringt die alten Omnis nach vorne.
David4261 02.12.2025
Verwendet an Rft MD-30 und Sennheiser MD-21 als heartmic für drums.
Klingt gut.

Für EUR 79,- im cybersale erstanden.
Strassenpreis ein bisschen happig für die Kiste.
Hoffe es begleitet mich ein paar sessions lang.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

K
Gemischte Bilanz
Klavier_macht_froh 28.02.2025
Ich hatte gehofft, mit dem Cloudlifter den Rauschabstand meiner Bändchen Mikrofone an einem RME Vorverstärker zu verbessern. Dies ist nicht geglückt, es rauscht sogar ein kleines bisschen mehr als ohne. Allerdings wird es definitiv lauter.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
4
Bewertung melden

Bewertung melden