Das Gros der angebotenen digitalen Mehrspur-Kompaktstudios beglückt den User mit komplett ausgestatteten Effektsektionen. Neben Standards wie Ambience- (Reverb, Delay) und Modulations-Effekten (Chorus. Flanger, Phaser etc.) warten die Geräte zusätzlich mit - je nach Bautyp - mehr oder weniger aufwändigen Master- bzw. Exciter Patches auf. Größere Tracker bieten zusätzlich dazu die Option, externe Effektgeräte einzubinden. Auch hier kann sich ein Blick auf die technischen Daten der einzelnen Multitracker lohnen.
Gerade Gitarristen kommen durch die opulent ausgestatteten Amp-Modeling Sektionen vieler Kompakt-Studios voll auf ihre Kosten. Im Allgemeinen basieren die angebotenen Amp-Sounds auf den bewährten Modeling Konzepten der unterschiedlichen Hersteller. Je nach Produkt kommen so einschlägig bekannte Konzepte wie V.A.M.S- (Zoom), COSM- (Boss/Roland) oder R.E.M.S-Modeling (Korg/Toneworks) etc. zum Einsatz. Doch das ist noch nicht alles. Neben Patches für 6-Saiter, haben die kompakten-Alleskönner auch Bassamp-Models und entsprechend abgestimmte Cabinet Simulationen im Angebot.
Grundsätzlich kann man sagen, dass die Klangqualität der verwendeten Effekte bei allen angebotenen Produkten mehr als Erstaunlich ist. Die verantwortlichen Prozessoren leisten durch die Bank sehr gute Arbeit und überzeugen durch eine hervorragende Performance. So kann man den echten Amp mit ruhigem Gewissen im Schrank lassen. Und das hat, gerade im Homerecording-Bereich (und bei Amps ohne brauchbaren Line-Out) viele Vorteile!
Digitales Nachstellen der Klangeigenschaften von Gitarren- bzw. Bass-Verstärkern.
Speichern von Audio-Informationen in Form von digitalen Informationen. Als Speichermedium können sowohl Magnet-Bänder (Video-Cassetten, Dat-Cassetten), als auch Festplatten, oder Wechselspeicher-Medien wie Disketten, Zips, MDs oder Smart Media Cards dienen.
Das Bearbeiten von Audiomaterial mit Hilfe von Tools wie Copy- oder Insert-Funktionen. Der Begriff wird auch im Zusammenhang mit dem Anpassen der Parameter von Effekten an bestimmte Einsatzgebiete benutzt.
Reduzieren der Datenmenge von Audio- und Videoaufnahmen durch den Einsatz verschiedenster Datenkompressions-Verfahren. Zu den bekanntesten Varianten gehört das MPEG 3 (MP3) Format.
Elektronische Markierung bestimmter Songparts zur Orientierung und zum Eingrenzen zu ersetzender oder zu kopierender Bereiche eines Audio-Tracks. Dient auch zur Markierung der Ein- und Ausstiegspunkte beim Punch In /Out Verfahren.
Elektronische Markierung bestimmter Songparts zur Orientierung und zum Eingrenzen zu ersetzender oder zu kopierender Bereiche eines Audio-Tracks. Dient auch zur Markierung der Ein- und Ausstiegspunkte beim Punch In /Out Verfahren.
Fertiggestelltes Effektpreset.
Aufnahmeverfahren bei dem man Songparts durch (oft automatisches) Ein- bzw. Aussteigen ergänzt oder ersetzt. Siehe auch Locator/Marker.
Digitales Nachstellen der Klangeigenschaften von Gitarren- bzw. Bass-Boxen.
Das Zusammenfassen von mehreren Tracks auf einer Mono-Spur bzw. zwei Stereo-Tracks zwecks Erweiterung der Aufnahmekapazität.
Viele digitale Recorder arbeiten mit einem sogenannten protektiven Aufnahmeverfahren. Beim Überspielen von Tracks werden die "gelöschten" Daten solange gespeichert, bis man sie durch das Optimieren der Songdaten entgültig ins Datennirvana schickt. Solange sind die ursprünglichen Tracks durch die sogenannte Undo Funktion wiederherstellbar.
Jeder der Haupt-Trax eines digitalen Recorders teilt sich- je nach Geräte-Typ- in bis zu zehn Untertracks ein. Die V-Trax bieten die Möglichkeit, verschiedene Takes (Versionen) ein und desselben Songparts aufzunehmen. Erst zum Zeitpunkt des Abmischens muss man sich für einen der virtuellen Trax entscheiden.