Roland SPD-SX Sampling Pad

Sampling Pad

  • 9 Schlagflächen
  • 4 GB interner Speicher
  • 3 Multi-FX mit bis zu 21 Effekt-Typen
  • großes beleuchtetes LCD-Display
  • einfaches Aufzeichnen und Zuordnen von Audio-Daten durch Multi Pad-Sampling
  • USB-Anschluss
  • 2 externe Trigger-Eingänge
  • Abmessungen ohne Netzteil (B x T x H): 363,7 x 331 x 94,1 mm
  • Gewicht: 2,5 kg
  • inkl. Wave Manager Software

Weitere Infos

Anzahl der Schlagflächen 9
Samplingfunktion Ja
Anzahl der Triggereingänge 2
Mit den Händen spielbar Nein
Mix-Input Ja
USB-Anschluss Ja
MIDI-Schnittstelle Ja

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201 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.7 /5
  • Bespielbarkeit
  • Geräuschemission
  • Verarbeitung
Gesamt
Sehr feines, durchdachtes Teil
fnarz, 06.03.2012
Ich habe viele Jahre mit einem TD-10 in einer Top 40 Band gespielt, dann die E-Drums an den Nagel gehängt. Seit ein paar Jahren bin ich wieder zurück zu den Wurzeln mit meinem Akkustikset bei einer Pop/Rock Cover Band. Das macht einfach mehr Spaß aber hin und wieder fehlt mir die elektronische Komponente doch etwas. So kam ich zum Roland SPD SX...

Eine geniales Teil, dass sich super in ein A-Set integrieren läßt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass 9 Schlagflächen auf kleinem Platz optimal angeordnet sind.

Die Bedienung der Grundfunktionen ist kinderleicht. Will man dann etwas tiefer in die Details, so ist es weniger intuitiv aber dennoch logisch aufgebaut. Mit ein wenig Übung findet man sich dann auch schnell zurecht. Samplen, Loops, Modifikation von Samples mit Effekten erstellen, pitchen, trimmen, normalisieren alles sehr gut bedienbar. Schade nur, dass man beim erstellen der Loops wenig support durch Taktraster oder ähnliches bekommnt. Hier muss man sich auf sein Gehör/Gespür verlassen, oder eine separate Software verwenden. Das ist schade. Hier hatte ich mehr erwartet.

Auch die mitgeliferte Software (WaveManager) zum verwalten der Samples ist nicht besonder hilfreich. Sie liefert nur minimale Funktionen zum exportieren/importieren bzw. um Samples als Kits zu speichern bzw. den Pads zu zuordnen. Abgesehen davon reagiert die Software nur extrem träge auf meine Klicks. Mag aber auch an meinem alten Rechner liegen.

Zurück zu dem positiven Dingen: Super sind die viele Ausgänge bzw. Routing Möglichkeiten. Da bleibt kein Wunsch offen. Ebenfalls sehr hilfreich sind die "Templates" bei der Zuordnung von Sounds zu Pads. Hier kann man wählen zwischen Shot, Phrase und Loop wodurch jeweils typische Konstellationen der einstellbaren Parameter für Anschlagdynamik, Loop(ON/OFF) oder Poly/Mono eingsetellt werden. Diese können dann einfach angepaßt bzw. überschrieben werden, reichen jedoch in der Regel aus.

Das Spielgefühl auf den Pads ist natürlich nicht vergleichbar mit Meshheads aber das hat ja auch keiner erwartet. Die Verbindung per USB zu meinem WIN XP Rechner hat problemslos funktioniert. Einzig die Notwendigkeit den USB Modus am SPD SX umschalten zu müssen, je nachdem ob man den Wavemanager verwenden will oder ob man das Teil als Audiointerface betreiben will, hat für kurze Verwirrung bei mir gesorgt.

Die Realtime Effekte sind der Hammer und machen richtig Laune. Kann mir zwar noch nicht so recht vorstellen wie ich das im Livebetrieb einsetzen werde aber Spaß macht es allemal.

Ich hatte noch ein älteres PD9 Pad rumliegen. Das habe ich mal an die zusätzlichen Triggereingänge angeschlossen und es hat sofort, tadellos funktioniert.

Ich bin hellauf begeistert und kann das Teil nur jedem Drummer empfehlen. Egal ob als Spielzeug für zu Hause, als Begleiter für einsame Übungsstunden oder als Überraschungsgast beim Live-Gig. Allerdings werden nur wenige fertige Sounds bzw. Loops mitgeliefert. Damit richtet sich Roland vermutlich an die kreatriven Bastler. Wer darauf keine Lust hat und ein Teil mit fertigen Sounds sucht, ist vermutlich mit dem Octapad/SPD-30 deutlich besser bedient.
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Gesamt
Sehr gutes Pad abseits von Preset-Gedudel
Manuel844, 21.01.2016
Ich arbeite hauptsächlich mit eigenen Samples und auch nicht mit Simulationen von natürlichen Klängen, sondern eher artifiziell. Als das Alesis Sample Pad Pro heraus kam, hab ich das zunächst ausführlich getestet, meine Kritik dazu fällt allerdings vernichtend aus (von ewig langen Ladevorgängen über schlecht geloopte Samples, miese Effekte, bis hin zu dem Fakt, daß es Knackser an das Ende von Samples fügt - kompletter Versager. Und ja, alle Fehler waren zu 100% beleg- und reproduzierbar.)
Ich bin sehr froh, daß ich noch eine Weile auf das Roland Teil gespart habe, denn es ist wirklich flexibel und vielfältig. Die Bedienug ist sehr durchdacht, gute Menüführung, top Funktionalität auch was Erweiterung, USB und Midi angeht. Nicht umsonst wird es von etlichen Profitrommlern auch als Monitoring-System verwendet. In dem Preissegment und Größe dürfte es nichts bis wenig besseres geben. Einzig und allein die Geräuschemission der Pads hätte etwas besser im Sinne von leiser sein können, was auch technisch von den Materialien her machbar ist, siehe diverse Übungspads etc. Aber ich bin sehr zufrieden.
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Gesamt
Unendliche (musikalische) Weiten...
Benjamin aus G., 02.01.2013
Da im Netz genügend Detail-Rezessionen stehen erspare ich mir das an dieser Stelle. Jedoch möchte ich Feedback aus Sicht eines Endnutzers geben, der das SPD-SX im Einsatz hat:

Bespielbarkeit:

Aus meiner Sicht erstaunlich einfach. Ich habe dabei alle Varianten (USB-Stick, Computer/MAC, Direktaufnahme und OnBoard-Möglichkeiten) ausprobiert. Wenn man den Dreh heraus hat, ist das Bespielen tatsächlich einfach.
Zwar muss man sich auf dem kleinen Display durch viele Menüs klicken (teilweise auch sehr redundant), jedoch gewöhnt man sich sehr schnell ein, wodurch es leichter von der Hand geht. Das Handbuch nimmt einen da gut an die Hand.

Das Bespielen vom PC oder MAC aus ist mit der mitgelieferten Software effektiv kinderleicht (Drag & Drop), wobei man sich hier wirklich DEUTLICH mehr Funktionalität hätte einfallen lassen können (bei dem Preis...).
Dem Unbedachten vorweg: Alle Tracks, welche man auf das SPD-SX importieren möchte, benötigen eine exakte Frenquenz von 44kHz, daher ist die Anschaffung einer z.B. Freeware-Konvertierungssoftware (z.B. SUPER 2012) zu empfehlen!

Geräuschemission:

Die Pads sind an sich sehr leise, auch bei härteren Schlägen. Wenn das Stativ dazu nicht auf hartem Untergrund steht, hört man noch weniger. Überrascht hat mich die Verarbeitung der Gummi-Pads, da sich diese sehr angenehm spielen lässt (mit "entgegenkommendem" Rebound).

Verarbeitung:

Natürlich ist das subjektiv - jedoch empfinde ich die Verarbeitung als...eher...mäßig. Die Pads färben sich nach ein paar Stockschlägen (Holz und/oder Nylon macht keinen Unterschied), nach einigen Wochen sieht man sehr deutlich wo man gerne trifft und wo nicht.

Geht ein Schlag ungewollt einmal danaben, so ist der Kunststoff des Gehäuses zwar stabil, jedoch hatte ich nach wenigen Minuten unschöne Fahrer! Zudem hat das Display einen Querschläger abbekommen, welches nun eine unschöne Delle aufweist und das Bild darunter verzerrt. Natürlich schlägt man nicht mit Absicht auf das Display - jedoch erwarte ich bei einem Gerät für Schlagzeuger eine gewisse Robustheit gegenüber Schlägen. Wie gesagt, diese Einschätzung ist subjektiv.

Gesamt:

Das SPD-SX ist natürlich ein Hingucker, ein geniales Werkzeug für Musiker aller Art Samples abzufeuern und dabei sogar live Effekte hinzuzufügen. Die onBoard-Optionen bieten auf einfache und schnelle Weise viele Möglichkeiten, mehr aus seinen Sounds herauszuholen.
Ich selbst setze es sogar ein, um weitere Trigger für mein eDrum (TD12-KX) anzuschließen und dadurch mein Spektrum zu erweitern.

Fazit:

Ein guter Kauf, der aber gut überlegt sein will. Musiker, die wissen, was Sie tun wollen, werden ihre Freude haben. Neulinge und die, die "mal spielen" willen empfehle ich sich das Ding einmal zeigen zu lassen bzw. sich gut zu informieren.
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Gesamt
Bespielbarkeit
Geräuschemission
Verarbeitung
Geht so
Michael52, 29.03.2016
Ich habe das SPD SX jetzt schon seit längerem. Ich nutze das Gert hauptsächlich um meine Kick zu triggern, click+backtrack laufen zu lassen und gelegentlich ein Intro abzuspielen. Es tut eigentlich was es soll - was mich wirklich stört ist die Kanalübersprechung zwischen Master-Phone-Click. Ebenso ist die mitgelieferte Software eher ein schlechter Witz. Man kann gerade mal die Sounds importieren/exportieren und dem Kit/Pad zuordnen. Alles andere, was das Gerät zu bieten hätte (FX-Channels, Routing, Pad-Sensivity, usw) kann man damit nicht beeinflussen. Dass muss eher mühsam auf dem kleinen Display passieren... Da gibt es inzwischen auch anscheinend von einer externen Software-Firma einen Manager, der genau das alles umfasst.
Vielleicht sehe ich es auch falsch, aber ich hätte es auch besser gefunden, wenn beim Routing nicht alles zwangsläufig auf dem Kopfhörer landet, wenn man schon neben dem Master noch einen Sub-Out hat.
Ich finde es auch schade, dass man pro Kit nur ein Paar an Pads verlinken kann und nicht mehrere.
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