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Analog-Hybrid-Synthesizer mit dualer Signalarchitektur

  • 8-stimmig polyphon, 2 unabhängige Parts (DMNO 1 & DMNO 2) mit jeweils 4 Stimmen
  • 44-Tasten Fatar-Keyboard mit Anschlagdynamik und Aftertouch
  • Controller-Sektion mit zuweisbarem Bender, LFO, Portamento und Oktavschalter
  • 8 wählbare Spielmodi: Single, Dual, Split, One-Two, Cycle, Random, Chaos, Series
  • pro Part zwei digitale Super-Waveform Oszillatoren (FPGA basiert) mit 5 Wellenformen (Sinus, Sägezahn, Rechteck, Dreieck, Puls), Rauschen und 6 alternativen Wellenformen
  • analoges stereo Multi-Core Filter pro Stimme (Tiefpass, Hochpass, Bandpass, Allpass und Phaser) mit parallelem oder seriellem Signalweg
  • Mixer mit Overdrive für Oszillator 1 & 2 und externe Audiosignale
  • flexibler Modulations-LFO mit 10 Wellenformen
  • 3 ADSR-Hüllkurven mit Loop-Mode und mehreren Modulationszielen
  • programmierbare Modulationsmatrix
  • Arpeggiator und Step-Sequencer mit MIDI-Sync
  • Effekte: Reverb, Delay, Multi-Mode Distortion, Chorus, 3-Band Equalizer
  • VFD-Anzeige und 4 Encoder zur Editierung von Presets, Voice-Einstellungen, Modulationsmatrix, Effekten etc.
  • Speicherplätze für 128 Performances und 128 Patches
  • Stereo-Ausgang: 2x 6,3 mm Klinke
  • Stereo Aux-Ausgang: 2x 6,3 mm Klinke
  • Stereo-Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • Stereo-Eingang: 2x 6,3 mm Klinke
  • 2x CV- und 2x Gate-Ausgang: 3,5 mm Klinke
  • Sustain- Volume- und Expression-Pedal Eingänge: 3x 6,3 mm Klinke
  • MIDI In/Out/Thru: 5-Pol DIN
  • USB-Port
  • Abmessungen (B x T x H): 780 x 380 x 115 mm
  • Gewicht: 8,5 kg
  • Farbe: Weiß
  • Erhältlich seit April 2026
  • Artikelnummer 636181
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Anzahl der Tasten 44
  • Anschlagdynamik Ja
  • Aftertouch Ja
  • Keyboard Split Ja
  • Modulation Wheel Ja
  • Anzahl der Stimmen 8
  • Tonerzeugung Digital-Analog Hybrid
  • MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
  • Speichermedium Intern
  • USB Anschluss Ja
  • Effekte Modulation, Reverb, Delay
  • Arpeggiator Ja
  • Anzahl der analogen Ausgänge 4
  • Digitalausgang Nein
  • Display Ja
  • Pedal Anschlüsse 2x Pedal, 1x Sustain
  • Maße 780 x 380 x 115 mm
  • Gewicht 8,5 kg
2.666 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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3 Kundenbewertungen

5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

4 Rezensionen

SV
Eigenständiger High-End-Synthesizer mit Charakter und Tiefe
Sol Vyon 10.06.2026
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Hardware-Synthesizern und habe entsprechend schon einiges gehört und ausprobiert. Der UDO DMNO gehört für mich ganz klar zu den Instrumenten, die sich sofort von der Masse abheben – nicht, weil er einfach mehr kann, sondern weil er konzeptionell anders gedacht ist.

Was sofort auffällt, ist die sehr hohe Material- und Verarbeitungsqualität. Das Gehäuse wirkt stabil und wertig, alle Bedienelemente sitzen sauber und präzise, nichts wackelt oder wirkt billig. Der Synth macht insgesamt einen sehr soliden, langlebigen Eindruck – genau so, wie man es sich in dieser Preisklasse wünscht. Dazu kommt ein sehr gutes FATAR-Keybed, das sich angenehm direkt und gleichzeitig kontrolliert spielen läßt. Gerade bei längeren Sessions merkt man, dass hier nicht gespart wurde.

Klanglich hat mich der DMNO ebenso schnell überzeugt. Die Sounds wirken direkt breit, stabil und gleichzeitig sehr musikalisch. Gerade Pads und Flächen sind eine echte Stärke: Dicht, räumlich und ohne dieses typische „Zuschmieren“, das man von einigen Synths kennt. Besonders das Binaural-Konzept sorgt für eine beeindruckende Stereoabbildung, die im Mix sofort funktioniert. Ich hatte mehrfach Situationen, in denen ich bestehende Sounds ersetzt habe, weil der DMNO einfach natürlicher und fertiger klang.

Dabei sollte man ihn nicht auf Flächen reduzieren. Auch Leads, Plucks, Bässe und sogar Bläser-artige Sounds lassen sich überzeugend umsetzen. Durch die Kombination aus präzisen digitalen Oszillatoren und analoger Filtersektion entstehen Klänge, die sich gut durchsetzen und gleichzeitig ihren eigenen Charakter behalten.

Was man verstehen muss: Der DMNO ist kein klassischer „ein Sound = ein Signalweg“-Synth. Durch die zwei unabhängigen Synth-Module entsteht eher ein System, in dem Klänge miteinander interagieren. Die verschiedenen Play Modes verändern das Verhalten teilweise grundlegend – von klassischen Layern und Splits bis hin zu komplexeren Routings. Der Series Mode ist dabei kein FM, sondern ein Signalfluss zwischen den beiden Engines, was klanglich sehr eigenständig ist.

Die Bedienung ist angenehm direkt und lädt zum Erforschen ein. Viele Parameter sind sofort zugänglich, und man kommt schnell ins Experimentieren. Gleichzeitig braucht das Instrument etwas Einarbeitung, da die interne Logik an einigen Stellen anders ist als bei klassischen Synths. Hat man das verstanden, eröffnet sich genau daraus der besondere Reiz. Gleichzeitig ist der DMNO ein Instrument, das mit der Zeit wächst. Man bekommt zwar schnell gute Ergebnisse, merkt aber nach und nach, wie tief die Engine tatsächlich ist. Je besser man die Struktur und das Zusammenspiel der beiden Module versteht, desto gezielter und komplexer lassen sich Sounds formen. Gerade das macht den Synth langfristig interessant.

Im praktischen Einsatz zeigt sich der DMNO als vielseitiger Synth mit klarem Fokus auf Klangcharakter und Tiefe. Er kann sowohl tragende Flächen als auch prägnante Einzelstimmen liefern und fügt sich sehr gut in bestehende Arrangements ein. Für reine Preset-Nutzung ist er fast zu schade – seine Stärke liegt eindeutig im aktiven Sounddesign.
Der DMNO ist außerdem eines der wenigen Instrumente, bei denen ich auch nach Wochen noch neue Zusammenhänge entdecke. Gute Sounds entstehen zwar sehr schnell, aber das eigentliche Potenzial der Engine erschließt sich erst nach und nach. Je besser man versteht, wie die beiden Module miteinander interagieren und wie sich die verschiedenen Betriebsarten auf das Klangverhalten auswirken, desto gezielter und komplexer lassen sich Sounds gestalten. Dadurch bleibt der Synth langfristig interessant und belohnt Neugier und Experimentierfreude.

Im Einsatz zeigt sich der DMNO als vielseitiger Synth mit Fokus auf Klangcharakter und Tiefe. Er kann sowohl tragende Flächen als auch prägnante Einzelstimmen liefern und fügt sich sehr gut in Arrangements ein. Die Presets zeigen bereits eindrucksvoll, was möglich ist. Das eigentliche Potenzial offenbart sich jedoch, wenn man beginnt, die Engine selbst zu erforschen.

Unterm Strich ist der DMNO für mich ein eigenständiger Synthesizer mit starkem Charakter, hochwertiger Verarbeitung und sehr gutem Spielgefühl. UDO Audio hat hier ein durchdachtes Instrument entwickelt, das sich klanglich und konzeptionell deutlich von der Masse abhebt.

Ich gebe den DMNO jedenfalls nicht mehr her.
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Sound
Verarbeitung
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C
Bester Synth seit langem (für mich)
ChrisWul 22.07.2026
Positiv:
Meine sehr hohen Erwartungen wurden erfüllt: Der DMNO klingt herausragend, fühlt sich sehr gut an und sieht super aus. Überzeugt hat mich vor allem der Umgang mit Audio-Rate-Modulation und die Filterauswahl, da bleiben kaum Wünsche offen. Bei anderen Synths bricht der Patch oft zusammen, wenn man mit Audio-Rate-Mod die Oktaven runtergeht. Beim DMNO war das bisher nicht der Fall, er bleibt durchsetzungsstark. Praktisch ist auch, dass man beim Sounddesign durch die 22(?) Filtertypen schalten kann und teils ganz andere Charaktere aus demselben Patch herausholt.
Dass die Resonanz schnell nachlässt, wenn man die Oszis stark in die Filter fährt, fand ich zunächst schade. Es gibt aber eine Lösung: die Oszillatoren von Domino 1 in Filter 1 fahren, in den Cascade Mode schalten und mit niedrigerem Pegel in den Filter von Domino 2 schicken.
Wer auf Bitimbralität verzichten kann: Stereobreite funktioniert auch in den seriellen und parallelen Filter-Modi. Domino 1 nach Domino 2 kopieren und im Mixer pannen.
Der DMNO hat viel Charakter, lässt sich aber auch präzise und neutral einsetzen, dank der vielen Gainstaging-Optionen. Ich neige dazu, Patches von anderen Synths auf neuen Geräten nachzubauen. Das hat hier besser geklappt als bei anderen komplexen Synths, die ich habe oder hatte.
Die Arbeitsweise, einen Patch nach Domino 2 zu kopieren, weiterzubearbeiten, zu vergleichen und die beiden zu tauschen, hat sich bei mir inzwischen bewährt.
Das Layout braucht etwas Einarbeitung, nach ein paar Stunden geht es aber gut von der Hand und das Schrauben macht Spaß. Dass er zum Erkunden einlädt, kann ich bestätigen.

Neutral:
Einige Parameter haben einen sehr großen Range. Der Sweet Spot der Resonance zum Beispiel muss mit viel Feingefühl gesucht werden.
Die Mixer (OSC- und Main-Mixer) beeinflussen sich gegenseitig: Dreht man die Lautstärke über einen bestimmten Punkt hinaus auf, wird der dazugemischte Anteil leiser. Es gibt also eine Level-Interaktion.
Mehrfach passiert: Bei der „Load"/„Comp"-Funktion (mit dem Load-Button lassen sich Patches vergleichen) wird beim mehrmaligen Durchschalten des Vergleichs einfach der Original-Patch geladen, und die bisherige Arbeit ist weg. Sollte man wissen. (Wird in der neuen FW behoben).

Kritik:
Die Firmware ist stellenweise etwas instabil (Details habe ich im UDO-Forum gepostet), zumindest bei einer Session von 3–4 Stunden (1.12).
Beim Drive-Effekt hatte ich mir mehr erhofft. Er ist interessant und klingt gut, stößt aber an Grenzen: Wenn ein Patch ohnehin schon hohe Pegel hat, sinkt die Lautstärke beim Einschalten deutlich. Außerdem „dickt" er den Sound nicht wirklich an. Er nimmt etwas Bass weg, und wenn man ihn im Mix zurückfährt, um das Bottom End zu behalten, wirkt er wie ein zusätzlicher Layer unter dem Sound. Für die Zukunft wären weitere Optionen wünschenswert, etwa ein Drive mit mehr Saturation-Charakter.
Die Einschränkungen bei den Voice Modes sind vertretbar, waren mir anfangs aber nicht ganz einleuchtend: Voice Panning funktioniert nur im Poly Mode, mit den Stereo-Filtertypen und bei ausgeschaltetem Binaural, bei Unison nicht. Binaural ist zwar praktisch eine andere Form von Voice Panning, trotzdem bleibt das eine etwas merkwürdige Einschränkung.
Es dürfte mehr Mod-Destinations geben. Im UDO-Forum habe ich den Wunsch eingereicht, den „Wiggle Mode" der Supers (Destination wählen, indem man am Knob/Slider wackelt) in die Mod Matrix zu übernehmen, mal sehen..
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b
Tons of power, amazing and unusual filters!
bitbash 13.07.2026
This synth is deceptively powerful. It's got a million ways to sound mean, but can also be dialed back easily to handle pads. It is a bigger gun than the other UDO synths in almost every respect other than voice count. It plays nicely with my modular gear, and it has filter configurability that is really rare outside of eurorack. The dual-filter is my favorite part. But I also really like the harmonic driver effect that makes this synth easily scream in a million ways.
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ML
Il m'a retourné le cerveau à moi aussi !
Momo Le Drômois 06.07.2026
J’ai déjà quelques synthés et mes amis ont du mal à comprendre que j’en achète un supplémentaire (ENCORE ???)
J’ai suffisamment de synthés pour évoluer dans une large palette sonore et pour que j’en vienne une fois de plus à craquer, j’avais besoin d’être surpris.
C’est une vidéo Youtube de « Les Sondiers » Franck le youtubeur visitait le salon du NAMM en Californie et en fin de vidéo, il survole vite fait, sans qu’on ne l’entende, un nouveau synthé dont je ne connaissais pas du tout la marque U.D.O le DMNO...(Domino)
Déjà je suis séduit par le look, la couleur: blanc, j’aime bien...
Et le mec dit:
« En 10 minutes ce synthé m’a retourné le cerveau... »
Pardon ???
J’ai donc voulu en savoir plus, je suis allé regarder des vidéos concernant la bestiole...
Mammammia !!! Quand j’ai entendu les sons, j’ai dis « J’EN VEUX UN !!! »
Alors j’ai précommandé chez Thomann...
Reçu en avril dernier, c’est un vrai régal !
D'abord: Il est beau !!!
Les sons sont énormes ! Et le fait que ce soit deux modules séparés que l’on peut agencer à sa guise, c’est géant !
En fait ce sont deux synthés, que l’on peut mixer, spliter , régler, configurer indépendamment l’un de l’autre, c’est sans fin... J’adore !
Bien-sûr comme tout synthé analogique on passe du temps à triturer les potards pour sortir des sons plus bizarres les uns que les autres, mais si j’aime tant les synthés analogiques, c’est justement pour ça !
Après, je lui reprocherais sa mémoire quelque peu « légère » pour un synthé du XXIème siècle, ils auraient pu faire mieux... Là franchement je ne comprends pas.
Pas encore testé le séquenceur/arpégiateur... mais les démos en « patches » ou en « performances » sont vraiment inspirantes.
Les effets (delai, reverb) sont plus que corrects.
Sinon c’est du solide, la carcasse en métal, les boutons, les potentiomètres, l’écran « comme sur les chaine hifi des années 80 » J’ADORE !
Bref, Il faut que j’y passe encore du temps pour le dompter, ok c’est un investissement financier mais franchement ça vaut le coup.
Ah oui, bien-sûr il est livré avec un superbe mode d’emploi en papier d’une centaine de pages ET BIEN-SÛR EN ANGLAIS !!! N’existant pas en français, j’ai passé des heures et des heures à copier/coller les textes anglais dans Google Traducteur, les insérer dans un traitement de texte basique, faire des captures d’images des croquis pour les y insérer comme sur l’original, imprimer le tout et je me suis concocté un mode d’emploi français. (J’aime avoir un mode d’emploi papier de mes instruments, je ne supporte pas lire sur une tablette ou un téléphone...)
Bedienung
Features
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